Lutherkirche Apolda: Sanierung Altarraum

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Sanierung Altarraum Lutherkirche Apolda: Paten gesucht

EvangelistWir können sicher davon ausgehen, dass die vier Evangelisten Matthäus, Makus, Lukas & Johannes getauft sind und keiner Paten mehr bedürften, aber die vier Figuren dieser Evangelisten im Altarraum der Lutherkirche Apolda sind sehr wohl auf Patenschaften angewiesen und zwar in einem ganz schnöden weltlichen Sinn: Im Zuge der Sanierung des Altarraumes könnten auch diese Figuren saniert werden. Damit das möglich ist, suchen wir vier  drei noch zwei Personen, Familien, Kreise oder Vereine, die für jeweils 750,- € die Patenschaft für einen der Evangelisten übernehmen. Wenn Sie Interesse haben, setzen Sie sich bitte schnell mit uns in Verbindung! Wir werden es zwar nicht schaffen, dass bereits zum Ostergottesdienst der Altarraum wieder geöffnet ist, aber die Arbeiten müssen bis Ende März abgeschlossen sein.

Am 27. 2. waren die Vereinsmitglieder des Fördervereines zu einer speziellen Führung auf das Gerüst im Altarraum eingeladen. Herr Romstedt vom ausführenden Architekturbüro erläuterte die Arbeiten und machte den besonderen Charakter dieser Kirche deutlich: „Armut ist manchmal ein guter Denkmalpfleger!“ In Apolda hatten die geringen finanziellen Möglichkeiten im letzten Jahrhundert dazu geführt, dass die Kirche im Orginalzustand erhalten geblieben ist und bei der jetztigen Sanierung (nach über 120 Jahren zum ersten Mal!) der Gestaltungswille des Architekten Otzen nicht erahnt weden muss, sondern sichtbar ist. Trotzdem hält die Sanierung im Altarraum der Lutherkirche Apolda Überraschungen bereit: Der Ruß und Staub der vergangenen hundert Jahre hatte nicht nur alles verdunkelt, sondern reiche Blattgoldverzierungen im Altarraum komplett überdeckt. Sie wurden jetzt ebenfalls erneuert. Man mag es kaum glauben, dass die dabei verwendete Menge gerade für einen Ehering gereicht hätte.

Bei der Führung auf dem Gerüst kam man der reich verzierten Gewölbedecke nahe, wie später nie wieder. Zahlreiche Vereinsmitglieder nutzen die Chance und hörten nicht nur den Ausführungen interessiert zu, sondern machten auch Detailaufnahmen der Verzierungen.

Gott begegnet im Fremden?!

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Gott begegnet im Fremden?!

„Wieder so ein Gutmenschenreden über Flüchtlinge!“, werden Sie, liebe Leserinnen & Leser, vielleicht denken oder sich trotzig wundern: „Mir ist Gott noch gar nicht begegnet!“
Und ein Engel? Ist Ihnen schonmal ein Engel begegnet? Im rechten Augenblick die schützende Hand, das richtige Wort, das sonnengleiche Lächeln?
Warum sollte Ihnen dann nicht auch Gott selber begegnen? In der Bibel wird von einigen solcher Begegnungen berichtet. Mose & der brennende Dornbusch, Jakob, der mit Gott kämpft oder Abraham, bei dem Gäste vorbeikommen.

Bei aller Unterschiedlichkeit ist diesen Erzählungen eines gemeinsam: Gott kommt im Unbekannten, im Fremden. Bei aller Nähe, ist und bleibt Gott uns auch immer ein Stück fremd, so wie fremde Menschen unter uns.

Lassen sie sich auf das Fremde ein, vielleicht bei den Passionsandachten jeden Samstag 18:00. In den Andachten werden wir uns mit dem Bild „Gott begegnen im Fremden“ des aus Südafrika stammende Künstler Azariah Mbatha befassen. Es handelt sich um das authentische Zeugnis eines Künstlers, dessen eigener Lebensweg von Erfahrungen in der Fremde gezeichnet ist.

Ihr Th.-M. Robscheit
Februar 2016

Passionsandachten 2016

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Passionsandachten 2016

Auch in diesem Jahr sind Sie jeden Samstag, 18:00 zur Passionsandacht in die Martinskirche Apolda eingeladen. In den Andachten werden wir uns mit dem Bild „Gott begegnen im Fremden“ beschäftigen.

Der aus Südafrika stammende Künstler Azariah Mbatha schuf die Vorlage für das MISEREOR-Hungertuch aus dem Jahre 1994 – einen Linolschnitt. Er gab dem Bild den Titel: „Gott begegnen im Fremden“. Es handelt sich um das authentische Zeugnis eines Künstlers, dessen eigener Lebensweg von Erfahrungen in der Fremde gezeichnet ist.

Bereits im Januar des vergangenen Jahres hatten Past. Dr. Böhm & Pfr. Robscheit das Passionstuch für 2016 ausgewählt. Durch die politischen Ereignisse des letzten Jahres hat dieses Tuch für uns eine nicht vorhersehbare Aktualität bekommen. Das Tuch setzt sich mit Flucht & Fremdsein auseinander.  Wenn sie mehr über das Tuch und dessen theologische Aussage wissen möchten, können Sie auf der Seite „Misereor Hungertuch 1994“ weiterlesen.

 

Die einzelnen Andachten werden von verschiedenen Gruppen der Gemeinde inhaltlich und musikalisch gestaltet.