Gemeindefest Wormstedt 2016

Gemeindefest Wormstedt 2016

Das diesjährige Gemeindefest des Pfarrbereichs Apolda mit den Gemeinden Apolda, Kapellendorf und Schöten fand am 12. 06. in Wormstedt statt. In und um die Kirche und das Telemannfoyer haben sich etwas über 100 Besucher und Mitwirkende eingefunden. Sie hatten sich einladen lassen, einen „Nachmittag im Paradies“ zu verbringen.

Am 12. Juni 2016 in der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Weimarer Land erschien der folgende Bericht (zum Lesen bitte anklicken):

Am Vormitag wurde aufgebaut und geschmückt, damit das Gemeindefest Wormstedt 2016 mit dem Gottesdienst pünktlich 14:00 anfangen konnte. Viele Helferinnen und Helfer haben sich bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt, auch deshalb ist es ein schönes Fest geworden!

Natürlich drehte sich alles um das Paradies und den Garten Eden. Wieso ausgerechnet der Apfelbaum (für alle Bibelfesten: es wurde zuvor erläutert, was tatsächlich in der Bibel steht!) zum Baum des Lebens wurde, erlebte man in einem kleinen sehr unterhaltsamen Anspiel.

Unter dem Motto: „Wir entdecken das Paradies“ gab es neben Kaffee, Kuchen und Bratwurst auch allerlei zu basteln, matschen, spielen und gestalten. Mit großer Ausdauer haben Kinder den Garten Eden aus Lehm, Sand und  Wasser gestaltet.

Die Lesung „Das Tagebuch von Adam und Eva“ von Mark Twain war ein weiteren Höhepunkt bevor mit dem Abend- & Reisesegen der schöne Nachmittag zu Ende ging.

Hier nun eine Auswahl von Eindrücken. Die Fotos wurden (fast alle) von B. Rehder gemacht

Gemeindefest Wormstedt 2016

 

Ein Nachmittag im Paradies

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Ein Nachmittag im Paradies

„Ist das nicht paradiesisch?“, wann haben Sie sich diese rhetorische Frage zum letzten Mal gestellt? Oft verbinden wir schöne Strände oder ruhige Sommertäler mit diesem Gedanken. Doch als mufflige Deutsche ist das „Aber“ gleich in unserem Kopf präsent: „Alles nur Schein, nur für Touries; die Ausbeutung der Einheimischen, das Ökosystem…“ Die Welt ist kein Paradies haben wir im Laufe unseres Lebens lernen müssen und jetzt misstrauen wir allem was paradiesisch zu sein scheint. Aber wie eine schwache Erinnerung, ein Nachhall aus einer längst vergessenen Zeit, gibt es in uns dennoch diese Sehnsucht: Gott hat uns die Ewigkeit ins Herz gelegt. Wir können sie nicht ergründen. Oft ein vages Gefühl nur. Doch dieses Sehnen kann uns Antrieb und Motivation sein, Visionen zu haben und diese Welt mit ihren Sorgen und Problemen zu einem besseren Ort für andere und für uns selber zu verändern.

Aber woher kommt die Kraft, immer wieder neu aufzubrechen? Woher der lange Atem gegen die Trägheit? Woher der Mut?

Aus dem Paradies! Wir leben nicht darin, nein, aber ein Stück davon können wir immer wieder erfahren! Wir müssen das nur zulassen & Pause machen; den Alltagstrott durchbrechen, ganz gleich ob der aus Arbeit, Arbeitslosigkeit, Schüler- oder Rentnersein besteht. Anhalten. Den lauen Sommerabend genießen, den Gesang der Nachtigall, einen Film, ein Buch oder die fröhliche Gemeinschaft mit anderen Menschen. Ein Nachmittag im Paradies gibt Mut für viele Tage Alltag.

Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit
Juni 2016

Der Beitrag erschien am 11. Juni 2016 in der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Weimarer Land

Carolinenheim – Sommerfest 2016

Carolinenheim – Sommerfest 2016

Bei bisher herrlichstem Sommerwetter wird im Carolinenheim das Sommerfest 2016 gefeiert. Mit einem festlichen Gottesdienst mit jeder Menge Musik, an der sich auch Gäste und Bewohner beteiligen konnten, wurde das Sommerfest 2016 eröffnet.

Carolinenheim - Sommerfest 2016Vikar C. Neubert annimierte in seiner Predigt immer wieder dazu mit Orffschen Instrumenten Musik zu machen und Gott damit zu loben. Dieses Loben mit Zimbeln und Trommeln zog sich als roter Faden durch den ganzen Gottesdienst. Die Fürbitten wurden mit Musik aufgenommen ebenso das Dankgebet, Danksagung an die Helferinnen und Helfer und der Segen.Carolinenheim - Sommerfest 2016

Am Nachmittag wird das Fest mit Kaffee, Musik und Theater fortgesetzt werden.

Hier nun noch ein paar Bilder von dem gut gelungen Tag! Es ist schön zu erleben, mit welchen Engagement und Können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Bewohnern diese Sommerfest organisiert haben!

In der Ausgabe der Thüringer Allgemeinen wird auch über das Fest berichtet:

Kikeriki

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Kikeriki

Kikeriki, guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Vielleicht genießen sie gerade Ihr Frühstücksei und sind in Gedanken bei den glücklichen Hühnern auf dem Lande. Die picken im Gras nach Käferlein und ein schöner Hahn wacht über der Idylle. Doch ganz so harmonisch wie man sich´s vorstellt ist es nicht. Nicht umsonst spricht man von der Hackordnung. Und wenn es mehrere Hähne geben sollte, plustern sich besonders die, die nichts zu melden haben gerne gewaltig auf.

Wir haben so einen kleinen Hahn, auch der möchte gerne hin und wieder von den Hühnern beachtet werden. Dann hüpft er auf einen kleinen Stein, holt gewaltig Luft, streckt das Hühnerbrüstchen raus und – naja, macht ein Geräusch, das an Krähen erinnert. Die Hühner picken derweil unbeirrt weiter.

Die Erfahrung, dass sich Menschen aufplustern einem damit das Leben unnötig schwer machen, musste auch Petrus machen. Enttäuscht stellt er fest (1. Petrus 3, 13-18), dass einem Böses durch andere widerfahren kann, wenn man doch Gutes tut. „Habt keine Angst vor den Menschen, lasst Euch nicht irremachen..“, gibt er seiner Gemeinde auf den Weg. „Es ist besser, für gute Taten zu leiden, als für schlechte.“ Ein kleiner Trost angesichts der Anfeindungen, denen sich Christen im 2. Jh. ausgesetzt sahen. Und wir heute? Petrus´ Hinweise gelten immer noch: „..antwortet höflich und mit dem gebotenen Respekt in dem Bewußtsein, dass Ihr Euch nichts vorzuwerfen habt.“

Und vielleicht, liebe Leserinnen und Leser, hilft uns darüber hinaus auch ein schmunzelnder Blick in den Hühnerhof. Lassen sie sich Ihr Frühstücksei schmecken!

Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit
Juni 2016

 

Der Beitrag erschien am 05. Juni 2016 in der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Weimarer Land

Offene Lutherkirche 2016

 Offene Lutherkirche 2016
Offene Lutherkirche 2016
Ein Besucher vor den Bildern Marc Liebezeits

Die Offene Lutherkirche 2016 wurde am 1. Juni mit der Vernissage der Ausstellung „Im Mantel der Zeit“ des thüringer Künstlers Marc Liebezeit eröffnet. Die etwa 60 Besucher wurden von Past. Böhm mit einem unterhaltsamen Rückblick auf die vergangene Saison auf die neue eingestimmt.

Offene Lutherkirche 2016
Tilman Wölz am Flügel

Sehr kurzfristig war Tilman Wölz aus Weimar eingesprungen. Mit seinem engagierten und gekonnten Spiel auf dem Flügel hat er nicht nur die Redebeiträge umrahmt, sondern viel mehr für die nötige Stimmung gesorgt. Unter den Besuchern haben sich angeregte Gespräche entwickelt.

Die Veranstaltungen der Offenen Lutherkirche 2016 finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.