Läuterfest

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Zum ersten Mal waren am 26. August 2017 alle Läuter des Kirchspiels Kapellendorf zu einem Läuterfest nach Kapellendorf eingeladen. 18:00 hatten sie noch in den einzelnen Dörfern den Sonntag eingeläutet. Gegen 18:15 eröffnete Pfr. Robscheit die Runde und erklärte Details zur Läuteordnung von 1979. Damals hatte der GKR sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und unter anderem festgelegt, mit welchen Glocken beispielsweise bei einem Sterbefall wie geläutet werden soll. Sehr schnell entwickelte sich ein Gespräch unter den Läutern, was denn eigentlich in welchem Dorf üblich sei. Es wurde gefachsimpelt über das richtige Anschlagen und die Vor- & Nachteile des elektrischen Läutens. Derweil hatte Pfr. Robscheit den Rost angezündet. Mit einem Tischgebet begann das gemeinsame Abendessen, bei dem das Thema Glocken natürlich alles beherrschte. „Das war eine gute Idee!“, verabschiedeten sich die Ehrenamtlichen und nahmen dem Pfarrer das Versprechen ab, auch im nächsten Jahr wieder so ein kleines Fest für sie zu organisieren.

Kinderchor Kapellendorf

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Der Kinderchor Kapellendorf hat am 26. August 2017 ein Sommerkonzert gegeben. Unter Leitung von J. Heurtel und E. Frankenhäuser hatten die Kinder das Programm einstudiert. Zur Aufführung begeleitete B. Burkert sie auf dem Klavier. Zu Gehör kamen in der liebevoll geschmückten Kapellendorfer Kirche geistliche und weltliche Kinderlieder. Besonders beeindruckend waren Soloeinlagen der einzelnen Kinder.

Nach dem Konzert mit gebührendem Beifall waren alle in der Kapellendorfer Kirche zum Kaffee (& Kuchen) eingeladen. „Mich hat auch gefreut,“ so Pfr. Robscheit, „dass der Einladung zum Konzert nicht nur Eltern und Großeltern gefolgt waren, sondern auch ganz „normale“ Gemeindeglieder aus den verschiedenen Orten des Kirchspieles.“

In diesem Jahr hatte es bereits kleinere Auftritte in Gottesdiensten gegeben. Die nächsten Höhepunkte werden der Martinstag (11.11.; 17:00) und das musikalische Krippenspiel am 24. 12.; 17:30 jeweils in Kapellendorf sein.

hier gibt´s mehr zum Chor!

 

Schulanfang 2017

Am Sonntag, 13.08., fand der Gottesdienst zum Schulanfang 2017 in Oberndorf statt. Inzwischen ist es schon gute Tradition geworden, dass dieser besondere Tag in dem „Zu Gast in…“ – Gottesdienst in Oberndorf aufgenommen wird. Im Gottesdienst konnten sich die Schulanfänger ebenso wie alle Kinder den Segen Gottes für das neue Schuljahr zusprechen lassen.

Im Anschluß waren alle herzlich zu Kaffee und sehr leckerem Kuchen auf den Winterhof, gleich gegenüber der Kirche eingeladen.

Mehr lesen sie auf der Oberndorf-Seite.

Kunstgutarchiv ist aus der Martinskirche ausgezogen

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Kunstgutarchiv ist aus der Martinskirche ausgezogen

Nach etlichen Jahrzehnten ist das Kunstgutarchiv der Landeskirche aus der Martinskirche ausgezogen. Im ehemaligen Kirchenschiff wurden Altarteile, Gemälde und andere sperrige Kunstgüter zwischengelagert. In aller Regel geschah dies während Kirchen saniert worden sind, damit bei den Bauarbeiten nichts beschädigt wird oder einen „neuen Besitzer findet“. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit war das Lagern in der Martinskirche aber immer auch problematisch gewesen. Beispielsweise sind zwei große Ölgemälde der Kapellendorfer Kirche durch Schimmelbefall stark beschädigt worden während sie in der Martinskirche lagerten. Glücklicherweise lies sich der Schaden beheben und seit 2010 sind sie wieder in der Kapellendorfer Kirche.

Was das wieder kostet!

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Was das wieder kostet!

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie haben diesen Satz auch schon gesagt oder zumindest gehört: „Was das wieder kostet! Muss das denn sein?“ Und oft ist die ehrliche Antwort: „Nein, das muss eigentlich nicht sein.“

Mir ging es so im Urlaub. Wir waren in Frankreich unterwegs, Paris war nicht so weit weg. Soll man da mal hinfahren? 70 km hin, 70 km wieder zurück? Einfach so, um durch die Stadt zu latschen? Von den fälligen Parkgebühren kann ich in Apolda eine Woche lang parken! Und beim Espresso hatte man den Eindruck, man kauft den halben Laden gleich mit. Muss das sein? – nein, muss nicht.

Es gibt unzählige weitere Beispiele, wo Geld einfach so ausgegeben wird, im privaten wie im öffentlichen Bereich: Die Gartenschau! War das nötig? Wohl kaum. Und das kostet nicht nur Geld. Denken Sie an die Zeit der ehren-und hauptamtlichen Mitarbeiter!

Muss das denn sein? – muss es nicht. Aber dieses unnötig ausgegebene Geld, die investierte Zeit ist keineswegs sinnlos vertan oder gar vergeudet! Denn das Leben gewinnt an Qualität. An die Besuche auf der Gartenschau werden sich die meisten noch Jahrzehnte erinnern und einen warmen Nachhall in Ihrer Seele spüren.

Ich kann Ihnen nur Mut machen: Vergeuden Sie hin und wieder Zeit oder Geld, es lohnt sich! Die Stunden mit meiner Frau in Paris werde ich sicherlich bis zu meinem Lebensende nicht vergessen. Das Geld schon.

Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit

Erstmals veröffentlich in der Thüringer Allgemeinen, Weimarer Land; 22. 07. 2017