Archiv der Kategorie: Gemeindefest

Reformationstag 2017 Herressen

Reformationstag 2017 Herressen

Der für die Evangelischen Christen so besondere 31.10.2017 ist ja nun „auch Geschichte“. In Herressen wurde aus dem Gottesdienst ein Reformationsfest!

Wir von der Sprengelgemeinde Herressen können auf einen sehr schönen Tag zurückblicken. Uns ist es gelungen Christen und Nichtchristen aus dem Kirchenspiel Kapellendorf in und um die Kirche Herressen zu Gesprächen zusammenzubringen. Nach dem recht kurzweiligen Gottesdienst mit Pfarrer Vogel blieben „Jung und Alt“ noch auf dem Kirchplatz zusammen, die Kinder konnten basteln, bei einem kleinen Quiz war Kenntnis über Martin Luther gefragt. Unser kleiner Reformationsmarkt wurde von allen Besuchern sehr gut angenommen – die Mühen des Vorbereitungsteams haben sich also wirklich gelohnt.

Herzlichen Dank an alle, die uns tatkräftig, egal in welcher Form auch immer, unterstützt haben.

Uta Lobenstein

Hier auch ein Bericht zum Reformationsfest 2017 von Wolfgang Winter aus Oberndorf mit weiteren Bildern.

 

Reformationsfest 2017

Kirche St Anna Oberndorf

Kirche St Anna Oberndorf

In der Kirche St Anna Oberndorf gibt es drei Glocken. In diesem Jahr wird eine der drei 500 Jahre alt. Diese Glocke wurde im Jahr 1517 vermutlich für die Kirche in Dieterstedt vom Erfurter Glockengießer Heinrich Ziegler gegossen. Nach der Auflösung des Ortes Dieterstedt wurde sie nach Oberndorf verbracht und hängt gegenwärtig als dritte Bronzeglocke an der südlichen Seite der Glockenstube. Als in den Kriegsjahren die anderen Glocken eingeschmolzen wurden, überdauerte sie.

2017-06-17 500 Jahre Diederstedter Glocke

Am  17. Juni 2017 fand das Glockenjubiläum der Kirche St. Anna Oberndorf statt.

14.00 Uhr begannen die Feierlichkeiten in der Oberndorfer Kirche mit einem festlichen Gottesdienst. Zumindest war das so geplant. Aber als es losgehen sollte schwieg -wie 1517 – die Orgel. Damals, weil sie noch nicht gebaut war, diesmal, weil der Organist nicht gekommen war. Der Gemeinde blieb nichts anderes übrig, als aus der Not eine Tugend zu machen und den Gottesdienst a capella zu gestalten. Das gelang den Besuchern in der sehr gut besuchten Kirche auch! Ab der Hälfte des Gottesdienstes war die Orgel dann doch zu hören. Das lag aber nicht daran, dass der Organist vielleicht später gekommen wäre, nein. Willi Wild hat sich spontan und zwangsläufig unvorbereitet auf die Orgelbank gesetzt und die Gemeinde begleitet!

In der Predigt erläuterte Pfr. Robscheit, bei welchen für Oberndorf wichtigen Ereignissen die Glocke geläutet hat: da waren Plünderungen und Massakrierungen der Bevölkerung in den verschiedensten Kriegen, aber auch hunderte Hochzeiten und Taufen. Die Glocke wurde zu mehreren tausend Gottesdiensten geläutet. Auch sicherlich am 11. 11. 1883, als die Luthereiche im Kirchgarten gepflanzt worden ist. Damit schließt sich auch der Bogen ins Reformationsjahr, denn damals bei Stotternheim hatte der junge Luther ebenfalls Anna um Hilfe angerufen.

Das Jubiläum wird zum Anlass genommen, der Kirche den Namen „Sankt Anna“ auch offiziell zu geben. Seit längerem ist er gebräuchlich, nun mit einem festen Datum versehen: 17. Juni oder 1. Sonntag nach Trinitatis.St Anna Oberndorf

Zu einem gemütlichen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen war bei schönstem Sommerwetter anschließend in den Kirchgarten eingeladen worden. Ein großes Lob und Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die sich um das Gelingen des Festes so sehr bemüht hatten.

Den Abschluss des Nachmittags bildete ein Konzert für vier Saxophone. „Da muss man so alt werden, um dann sowas Schönes zu erleben!“, schwärmte noch zwei Tage später eine 92-jährige Frau. Das Pruck-Quartett brachte neben Musik aus der Renaissance und einigen Pop-Balladen vor allem Jazz und Swing Klassiker zu Gehör, und zwar sehr beeindruckend!

Zum Abschluss des gelungenen Festes gab es das Thüringer Abendbrot: Bratwurst.

Am 19. Juni berichtete die Thüringer Allgemeine:

 

Gemeindefest Wormstedt 2016

Gemeindefest Wormstedt 2016

Das diesjährige Gemeindefest des Pfarrbereichs Apolda mit den Gemeinden Apolda, Kapellendorf und Schöten fand am 12. 06. in Wormstedt statt. In und um die Kirche und das Telemannfoyer haben sich etwas über 100 Besucher und Mitwirkende eingefunden. Sie hatten sich einladen lassen, einen „Nachmittag im Paradies“ zu verbringen.

Am 12. Juni 2016 in der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Weimarer Land erschien der folgende Bericht (zum Lesen bitte anklicken):

Am Vormitag wurde aufgebaut und geschmückt, damit das Gemeindefest Wormstedt 2016 mit dem Gottesdienst pünktlich 14:00 anfangen konnte. Viele Helferinnen und Helfer haben sich bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt, auch deshalb ist es ein schönes Fest geworden!

Natürlich drehte sich alles um das Paradies und den Garten Eden. Wieso ausgerechnet der Apfelbaum (für alle Bibelfesten: es wurde zuvor erläutert, was tatsächlich in der Bibel steht!) zum Baum des Lebens wurde, erlebte man in einem kleinen sehr unterhaltsamen Anspiel.

Unter dem Motto: „Wir entdecken das Paradies“ gab es neben Kaffee, Kuchen und Bratwurst auch allerlei zu basteln, matschen, spielen und gestalten. Mit großer Ausdauer haben Kinder den Garten Eden aus Lehm, Sand und  Wasser gestaltet.

Die Lesung „Das Tagebuch von Adam und Eva“ von Mark Twain war ein weiteren Höhepunkt bevor mit dem Abend- & Reisesegen der schöne Nachmittag zu Ende ging.

Hier nun eine Auswahl von Eindrücken. Die Fotos wurden (fast alle) von B. Rehder gemacht

Gemeindefest Wormstedt 2016

 

Ein Fest mit vielen Tönen

Gemeindefest Kapellendorf
Gemeindefest in Kapellendorf

Gemeindefest in Kapellendorf: Am Samstag, dem 27.6. waren weit über 150 Gäste in Kapellendorf und haben Musik, Spiel, Schauspiel, Speis und Trank genossen.

Ein großes Fest, das nur durch die Zusammenarbeit von Stadt und Land, Gemeinde, evangelischer Schule und der Diakonie möglich wurde. Die Grundschüler steuerten Dekorationen für das Fest bei und sangen zum Auftakt für die Festgemeinde von den Tönen in Gottesmelodie. Außerdem war gleich zu Anfang auch ein Clown in der Kirche zu erleben. Anschließend dirigierte Mike Nych das Kammerorchester Apolda, den Posaunenchor und den Kapellendorfer Kirchenchor zur Kaffeekantate und anderen musikalischen Gaumenfreuden. Die beeindruckenden Solo-Instrumentalisten und Solo-Sänger waren alle lokale Talente: Josephin Heurtel, Jakob Schaller, Karol Geßner und Jürgen Schwarz. Der neue Kinderchor aus Kapellendorf trat zum ersten Mal auf.

Gleichzeitig fand im Gewölbekeller des Pfarrhauses ein Puppenspiel in düster-heimeliger Atmosphäre statt: Die Konfirmanden der 7. Klasse hatten die Bremer Stadtmusikanten neu interpretiert.

Nur durch das zeitgleiche Doppelprogramm war es möglich, dass alle etwas erleben konnten: Kirche und Keller waren zum Bersten voll.

Vielen fleißigen Kuchenbäckerinnen und Stullenschmierern ist es zu verdanken, dass danach alle etwas zu essen vorfanden — neben ausnehmend schön gefalteten Servietten.

Man konnte auch Grußkärtchen an die Welt beschriften, die am Ende an Gasballons in den Himmel entlassen wurden. Die Ballons, die am weitesten fliegen, werden übrigens mit einem Preis ausgezeichnet. Vorher allerdings gab es noch Gelegenheit, ein Hör-Quiz zu gewinnen.

Insgesamt waren sich alle einig: Das Wetter war mittelmäßig — das Fest war großartig!  Conrad Neubert

Gemeindefest Kapellendorf