Archiv der Kategorie: Kleinromstedt

Läuterfest

This entry is part 1 of 22 in the series Pressemeldungen

Zum ersten Mal waren am 26. August 2017 alle Läuter des Kirchspiels Kapellendorf zu einem Läuterfest nach Kapellendorf eingeladen. 18:00 hatten sie noch in den einzelnen Dörfern den Sonntag eingeläutet. Gegen 18:15 eröffnete Pfr. Robscheit die Runde und erklärte Details zur Läuteordnung von 1979. Damals hatte der GKR sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und unter anderem festgelegt, mit welchen Glocken beispielsweise bei einem Sterbefall wie geläutet werden soll. Sehr schnell entwickelte sich ein Gespräch unter den Läutern, was denn eigentlich in welchem Dorf üblich sei. Es wurde gefachsimpelt über das richtige Anschlagen und die Vor- & Nachteile des elektrischen Läutens. Derweil hatte Pfr. Robscheit den Rost angezündet. Mit einem Tischgebet begann das gemeinsame Abendessen, bei dem das Thema Glocken natürlich alles beherrschte. „Das war eine gute Idee!“, verabschiedeten sich die Ehrenamtlichen und nahmen dem Pfarrer das Versprechen ab, auch im nächsten Jahr wieder so ein kleines Fest für sie zu organisieren.

Verabschiedung von Conrad Neubert

2017-02-19 Conrad Neubert

Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner
Verabschiedung Conrad Neubert; (c) B. Rehder-Geßner

 

In einem sehr emotionalen Gottesdienst fand am letzten Sonntag, 19. 02. 2017, die Verabschiedung von Conrad Neubert, unserem Vikar statt. In den letzten 2 1/2 Jahren hat er das Vikariat in den Kirchengemeinde Apolda & Kapellendorf bei Pfr. Robscheit erfolgreich absolviert. Zu dem Gottesdienst in der Martinskirche in Apolda waren deswegen auch viele Besucher aus den Dörfern, in denen Herr Neubert gelernt & gewirkt hat, gekommen.

Wie ein roter Faden zog sich das Thema „Liebe“ wegen der Nähe zum Valentinstag durch den Gottesdienst. In seiner Abschiedspredigt gelang Conrad Neubert auf eindrückliche Weise das besondere (Liebes-) Verhältnis Gottes zu uns Menschen zu beschreiben: „Mit dem Alten Testament haben die Menschen Gott einen Brief geschrieben: Liebst Du mich? Ja / Nein / Vielleicht.
Und Gott hat darauf geantwortet! Mit einem dicken, fetten Kreuz bei : JA!“
Neubert zeigt dabei nach oben an die Wand zum Kruzifix!
In Texten und Gebeten wurde die Liebe immerwieder thematisiert. Musikalisch festlich ausgeschmückt wurde der Gottesdienst durch Dr. Schwarz an der Trompete und Kreiskantor Nych an der Orgel.

Nachdem für den (ehemaligen) Vikar gebetet worden war, bedankten sich Pfr. Robscheit, Kirchenälteste und Gemeindeglieder bei Conrad Neubert für die gemeinsame Zeit.

Symbolisch schloß Pfr. Robscheit seine „Akte Vikariat“: „Eigentlich hatte ich vor, Ihnen die Akte mitzugeben, aber das mache ich nun doch nicht.“, so Robscheit. „Ich binde sie mit diesem Faden zu & wenn ich mal sentimental werde, krame ich sie wieder hervor und lese aus der guten alten Zeit!“ Mit Blick auf die Handakte fuhr er fort: „Wenn man sich die Länge der Eintragungen ansieht, merkt man, dass es allmählich immer weniger geworden ist. Ein gutes Zeichen! Pfarrer kann man nicht lernen, das hat man in sich. Ungeschliffen und verborgen vielleicht. Wie ein Rohdiamant. Ein Talent, das man entwickeln muss. Und nun, nach zwei Jahren ist dieser Diamant gewiss noch nicht als Brilliant geschliffen -das ist vielleicht soweit, wenn Sie mal in den Ruhestand gehen, ich bin für lebenslanges Lernen!-, aber an den Protokollen unserer Besprechungen kann man sehr deutlich sehen, wie immermehr Schliff & Glanz entstanden ist.“

Die Kirchenältesten bedankten sich mit einer Fotomontage der Kirchen des Kirchspiels Kapellendorf; Frau Unger, Vorsitzende des GKR Apolda hatte ein „Notfall – Pfarrhaus – Startpaket“ mit allem möglichen, was man in einer neuen Pfarrstelle gebrauchen könnte zusammengestellt. Claudia Robscheit hatte eine Kerze mit allen zehn Kirchen gestaltet und die JG bedankte sich nicht nur mit einem Geschenk für die zwei Jahre gemeinsamen Weges, sondern wünschte mit einem besonders vorgetragenen Text Gottes Segen für den weiteren Weg.

Obwohl etwas über zwei Jahre keine so lange Zeit sind, gab es doch jedem Menge zu erzählen. Der endgültige Abschluß des Vikariates steht übrigens noch bevor: die Ordination!

Conrad Neubert wird am 23. April 2017; 10:00 in der Georgenkirche in Eisenach ordiniert werden. Unsere Gemeinden organisieren eine Busfahrt dorthin. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte im Büro bei Frau Schubert.

Hier der Bericht vom Prüfungsgottesdienst im letzten Herbst

Übrigens: Wenn Sie alle Artikel, in denen Conrad Neubert vorkommt, lesen möchten, geben Sie den Namen einfach oben rechts ins Suchfenster ein. Sie erhalten dann eine Übersicht.

Kirchentour 2016

Kirchentour 2016

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr, sollte es auch in diesem Jahr wieder eine Rundfahrt durch den Pfarrbereich geben. So sind wir am 22. Mai zur Kirchentour 2016 aufgebrochen.

bei schönstem Ausflugswetter: Martinskirche Apolda
bei schönstem Ausflugswetter: Martinskirche Apolda

Los gings wieder in Apolda an der Martinskirche. Nach einer Andacht sind 36 Interessierte mit dem Bus nach Pfuhlsborn und von dort weiter nach Großromstedt gefahren. Hier wurden sie von dem berühmten Großromstedter Geläut zum Mittagsgebet in der Kirche empfangen. Die Läuter haben dafür extra eine „Sonderschicht“ eingelegt.

In der Kirche erzähle Ilse Oßwald zunächst die Geschichte der Glocken. Kirchentour 2016-05-22 (011)Wegen ihres schönen Klangs hatte sie der Herzog nach Weimar bringen lassen. Dort im Turm des Schlosses soll beim Läuten ein Läuter erschlagen worden sein, außerdem habe die Glocke mitten in der Nacht geläutet. Davon verunsichert, so erzählt die Legende, haben die Weimarer die Glocke wieder an ihren angestammten Platz nach Großromstedt gebracht. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Glocke dann ein weiteres Mal entfernt, nun allerdings nicht ihres schönen vollen Klanges wegen, sondern um Geschosse daraus zu fertigen. Glockengießer Schilling und Karl Oßwald haben sich nach dem Krieg um die Glocke gekümmert und sie gesucht. Mit Erfolg! Sie wurde in Hamburg noch unbeschädigt aufgefunden und mit der Bahn nach Apolda und von dort mit dem Pferdewagen zurück nach Großromstedt gebracht.

Nach einem Mittagslied und dem Tischgebet verließen die Gäste die Kirche um im Gasthof bei Langemanns Mittag zu essen. Kirchentour 2016-05-22 (012)

 

Anschließend ging die Kirchentour 2016 weiter nach Kleinromstedt. Über die Kanzel mit der Predigtuhr (1 Stunde ist erlaubt!) berichtete Pfr Robscheit und machte an dem Hochalter deutlich, welche Rolle christliche Vorstellungen auf die einfache bäuerliche Kunst hatte: Der Heilige Geist ist einer echten Taube sehr ähnlich und „fliegt“ an einem kleine Strick (der selbe wird auch zum Abbinden von Wurst verwendet) gut sichtbar und mit hoher Symbolkraft direkt über dem Kopf des Predigers (sofern er von der Kanzel predigt), der Pelikan über dem Schalldeckel der Kanzel sieht -wie in Dorfkirchen oft üblich- aus wie ein Schwan, weil der Künstler nie in seinem Leben einen richtigen Pelikan gesehen hatte.

Herr Köhler erzählte von der kontinuierlichen ehrenamtlichen Arbeit zur Erhaltung des Gotteshauses und der Orgel. Schließlich ließ Kreiskantor Nych die ganze Bandbreite an Möglichkeiten der gut erhaltenen Orgel akustisch zu Ohren kommen, nachdem er kurz und informativ die besondere Bedeutung der Kleinromstedter Orgel erläutert hatte. Begeistertes Klatschen war der Dank.

Von Kleinromstedt aus ging es weiter nach Oberroßla und wieder zurück nach Apolda. Obwohl die Kirchenrundfahrt sehr gut besucht war, ist es doch auffällig, wie vergleisweise gering das Interesse der Christen aus den Dörfern unseres Pfarrbereiches (im Unterschied zu den Apoldaern) an Kirchen außerhalb ihres eigenen Dorfes ist.

Zu Gast in Kleinromstedt 2016

Zu Gast in Kleinromstedt 2016
Am vergangenen Sonntag, den 18. April, war das ganze Kirchspiel Kapellendorf eingeladen nach Kleinromstedt. 40 Besucher waren „Zu Gast in Kleinromstedt“, erst beim Gottesdienst und dann bei Kaffee, Kuchen und Wurststulle im Dorfgemeinschaftshaus. „Ich dachte, hier sind so zehn Leute!“, wundert sich überrascht ein Apoldaer: „Erst so ein überraschender und mitreißender Gottesdienst, und dann das Paradies für jeden Kuchenfreund!“
Sowohl in der Kirche als auch beim Kaffee war viel Vergnügen zu erleben. Der Gottesdienst hatte das Thema „Vertrauen“ und war besonders abwechslungsreich gestaltet. Es gab ein Anspiel von Torsten Christ und Musik von Fam. Lüpke. Die Darbietungen fanden reichen und sehr verdienten Applaus. An der Orgel begleitete Ingo Reimannden fröhlichen Gemeindegesang. In der Predigt stellte Pfr. Robscheit die Frage, wenn wir einem Busfahrer vertrauen, dann können wir erst recht Gott in den Stürmen unseres Lebens vertrauen.
Zum Abendmahl waren auch die Kinder eingeladen – der Gemeindekirchenrat hat erst vor kurzem den Beschluss dazu gefasst.
Danach bewiesen die Kleinromstedter mal wieder, dass sie echte Künstler sind im Backen und im Wurstmachen. Der Nachmittag war eine rundum gelungene Darbietung für viele Sinne – den religiösen Sinn, das Sehen, das Hören und das Schmecken.

60 Jahre im Gemeindekirchenrat

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Adventsnachmittag in Kleinromstedt

Der dritte Adventsmarkt in unserem Kirchspiel fand am Samstag vor dem dritten Advent in Kleinromstedt statt. Auf dem Platz vor der Feuerwehr war ein kleiner Markt aufgebaut, im Dunkeln war er natürlich viel besinnlicher als auf den Fotos.

Adventsnachmittag-Kleinromstedt-201560 Jahre im Gemeindekirchenrat

Bevor der Markt eröffnet wurde, fand in der vollbesetzten kleinromstedter Kirche ein Adventskonzert statt. Eröffnet wurde dieses mit einer kurzen Andacht. In dieser wurde Herbert Köhler in besonderer Weise geehrt. Seit 60 Jahren ist er im Gemeindekirchenrat aktiv! Durch unterschiedlichste politische Konstellationen hindurch und mit wechselnden kirchlichen Zuständigkeiten und verschiedensten Pfarrern hat er der Kirchengemeinde die Treue gehalten und ist nach wie vor für seine Kirche in Kleinromstedt sehr engagiert!

50 jahre im Gemeindekirchenrat 50 jahre im Gemeindekirchenrat 50 Jahre im Gemeindekirchenrat