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Thüringentag Apolda

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Thüringentag Apolda

2017-06-11 Thüringentag

Vom 9. -11. Juni war in Apolda der Thüringentag. Es waren etwas über 100.000 Besucher (bei etwa 20.000 Einwohnern); da kann man sich vorstellen, was in der Stadt los war. Die Innenstadt war von Donnerstag früh bis Monatg Abend für den Verkehr weitgehend gesperrt.

Am Freitag Nachmittag fand der Eröffnungsgottesdienst für den Thüringentag Apolda in der Lutherkirche statt. Zu den Mitwirkenden gehörten die Bischöfin der EKM Ilse Junkermann, der Bischof des Bistums Erfurt Ulrich Neymeyr, Superintendentin Bärbel Hertel, Gemeindediakon Daniel Pomm. Nicht zu sehen, aber dafür gut & schön anzuhören waren unser Chor und der Posaunenchor unter Leitung von Mike Nych.

Rund um die Lutherkirche war das „Kirchendorf“, ähnlich wie der berühmte „Markt der Möglichkeiten“ bei einem Kirchentag. Es lief alles bestens, die Leute hatten gute Laune und bei uns war immer genügend Betrieb. Das Kirchendorf mit seinen Ständen aus dem diakonischen und kirchlichem Bereich, mit sozial engagierten Vereinen und dem Glockengießer war maßgeblich durch den Beauftragten der EKM für solche Großprojekte, René Thumser, organisiert worden. Die Kirchengemeinde und der Förderverein Lutherkirche waren hauptsächlich verantwortlich für die Führungen in der Lutherkirche, die Turmbesteigung und vor allem Kaffee & Kuchen. Ausgeschenkt wurde fair gehandelter Kaffee. Am „Kuchenbuffet“ haben sich zahlreiche Kirchengemeinden aus unserem Kirchenkreis beteiligt. Allen Helfern gilt dieser Dank:

Liebe Helferinnen und Helfer im Kirchencafe, liebe Backfrauen und Backherren,
 inzwischen ist der Thüringen Tag 2017 in Apolda Geschichte.
Das Wetter hat bis auf den Freitagabend wunderbar mitgespielt. Die Einrichtung “ Kirchencafe“ war ein voller Erfolg und wurde sehr gut angenommen. Insgesamt wurden rund 1700 Tassen Kaffee ausgeschenkt und circa 900 vorbereitete Kuchentabletts ausgegeben. Nicht alle wurden gegen eine Spende an Besucher abgegeben , sondern auch unentgeltlich an Helfer verteilt, die im Kirchendorf die Stände betreut haben. Auch das Sicherheitspersonal des Ministerpräsidenten und anwesenden Polizisten haben sich über Kuchen- und Kaffeespenden gefreut. 
Insgesamt sind fast 200 Kuchen aus den verschiedenen Gemeinden zusammen gekommen. Auch einige Bäckereien aus dem Umkreis von Apolda haben sich mit einer Kuchenspende beteiligt. 
Trotz der überwältigenden Zahl an Kuchen waren wir am Sonntagnachmittag nahezu „aufgegessen“. 
Lediglich 10 1/2 Rührkuchen waren übrig geblieben. Diese haben wir an das Carolinenheim gegeben, damit auch die dortigen Bewohner noch vom Thüringen Tag profitieren können.
 Durch ihre Hilfedienste beziehungsweise das Backen der ganzen Kuchen haben Sie erheblich zu diesem Erfolg beigetragen.
Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken. Bitte geben Sie meinen Dank auch an die anderen fleißigen Helfer aus den Gemeinden weiter, die uns tatkräftig mit Kuchen versorgt haben.
 Viele liebe Grüße, Britta Rehder-Geßner
Höhepunkt war der Umzug am Sonntag. Neben den Bläsern, der Kirchengemeinde Apolda, der Evangelischen Grundschule und dem Diakoniewerk Apolda war auch die Kirchgemeinde Oberndorf vertreten. Wolfgang Winter hat einen Wagen mit dem Model der Oberndorfer Kirche und einer Nachbildung der 500-jährigen Oberndorfer Glocke „Anna hilf!“ geschmückt. Über dem Ensemble schwebt der Engel. Dieser wagen word auch am 17 Juni 2017 in Oberndorf zu bewundern sein, wenn wir ab 14:00 das 500-jährige Glockenjubiläum feiern werden.
Das Video beginnt dort, wo unsere wagen ins Bild kommen.

Ökumenischer Friedensdienst – Internationaler Jugendfreiwilligendienst

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Ökumenischer Friedensdienst – Internationaler Jugendfreiwilligendienst
  • Du möchtest deinen Horizont erweitern und etwas erleben?
  • Du brauchst eine aktive Auszeit, um dich (neu) zu orientieren?
  • Du möchtest fremde Kulturen und Länder kennen lernen?
  • Du hast die Schule beendet und suchst nach (d)einer Perspektive?
  • Du willst Begabungen und Fähigkeiten entdecken & ausbauen?

Es gibt viele Beweggründe sich zu engagieren und ein Jahr ins Ausland zu gehen. Im Ökumenischen Friedensdienst bietet die Diakonie Mitteldeutschland die Möglichkeit, Erfahrungen in einem Freiwilligenjahr im Ausland zu machen.

Unterkunft und Verpflegung werden jeweils vor Ort gestellt. Wir bieten den organisatorischen Rahmen sowie Seminare, Taschengeld, Versicherung und Begleitung im Freiwilligendienst.
Der Internationale Jugendfreiwilligendienst im Ausland wird gemeinsam mit Partnern in Israel, Estland, der Slowakei sowie in Argentinien und Uruguay angeboten. Der Ökumenische Friedensdienst ist Teil unseres diakonischen Engagements in der „Einen Welt“.

Israel – Estland – Slowakei  Argentinien – Uruguay

Einladung zum Info – Seminar vom 7.04.2017. bis 9.04.2017

Weitere Informationen gerne aber auch per Mail „weltweit@diakonie-ekm.de“

Telefon 0345 12299-231.
Diakonie Mitteldeutschland
Detlef Harland
Referent Ökumenische Diakonie

Stiftung Carolinenheim Apolda beruft Dr. Stephan Müller-Leddin in die Geschäftsführung

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Die Stiftung Carolinenheim Apolda beruft Dr. Stephan Müller-Leddin in die Geschäftsführung.
Dr. Müller-Leddin
Dr. Müller-Leddin

Am 1.11. 2016 wurde der 39jährige Dr. Müller-Leddin durch Pfr. Robscheit und Vertreter des Diakonischen Werkes Mitteldeutschland  in die Aufgabe des 1. Vorstandes im dreiköpfigen Vorstandsgremium eingeführt.

Die Stiftung Carolinenheim Apolda erbringt als Mitglied im Diakonischen Werk der evangelischen Kirchen verschiedene Betreuungsdienste für Alte, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung. Derzeit beschäftigt die Stiftung einschließlich ihrer Tochtergesellschaft, dem Diakoniewerk Apolda gGmbH, rund 240 Mitarbeitende.

Dr. Müller-Leddin sammelte Erfahrungen in vielfältigen Branchen. Zuletzt war er Personalleiter bei den Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien. Ehrenamtlich engagierte er sich in einer Wohlfahrtsorganisation an verantwortlicher Stelle. Der gebürtiger Nordthüringer ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

Dr. Müller-Leddin: „Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit dem Vorstand und vor allem mit allen MitarbeiterInnen. Es ist für mich eine große Chance und Ehre, die Zukunft der Stiftung nachhaltig mitzugestalten und sie als eine der führenden sozialwirtschaftlichen Institutionen der Region zu etablieren. Die Diakonie kenne ich zwar noch nicht näher, freue mich aber auf Aufgaben, Kontakte und Zusammenarbeit“.

In der Apoldaerausgabe der Thüringer Allgemeinen vom 2.11.2016 erschien dieses Interview:

Thüringer Allgemeine, Ausgabe Apolda, vom 2.11.2016; S. 14: "Das Haus weiterentwickeln, aber die Tradition nicht vergessen"
Thüringer Allgemeine, Ausgabe Apolda, vom 2.11.2016; S. 14:
„Das Haus weiterentwickeln, aber die Tradition nicht vergessen“

Klausurkonvent in der Slowakei

Klausurkonvent in der Slowakei
Vom 28.8. bis zum 3.9.2016 waren die Mitarbeiter des Kirchenkreises Apolda-Buttstädt unterwegs.

Mit dem Bus sind wir am Sonntagabend gestartet, am nächsten Vormittag waren wir in Velky Slavkov angekommen. In diesem kleinen Dorf gibt es das internationale Evangelische Jugendzentrum „Ichtys“, in dem wir untergebracht waren. Obwohl die Reise recht anstrengend gewesen war, haben wir diesen Tag noch nutzen können, um den Ort und die Arbeit des örtlichen Pfarrers kennen zu lernen. Der Klausurkonvent in der Slowakei war einerseiklausurkonvent-in-der-slowakeits durch thematische Einheiten geprägt. Zum anderen konnten wir die Arbeits-, Glaubens- und Lebensumstände hier in der Slowakei kennen lernen. Zu den thematischen Schwerpunkten gehörte zweifelsfrei die Diskussion und Stellungnahme zum Leitbild unseres Kirchenkreises.

Belsky Slavkov

Gleich am nächsten Tag besuchten wir das Jugendzentrum Belsky Slavkov. In diesem Zentrum finden vorrangig verwaiste Jungen, die aus Altersgründen das Kinderheim verlassen mussten. Daneben bietet es auch Männer, die im Alltag keinen Halt finden, ein zu Hause. Hervorgegangen ist die Arbeit aus dem christlich motiviertem Engagement einer einzelnen Familie, die zunächst drei obdachlose Jugendliche bei sich privat aufgenommen hatte. Diese Hilfe sprach sich herum, immer mehr Menschen suchten Zuflucht und so wurde das Zentrum gegründet. Ziel ist es, Jugendliche an regelmäßige Arbeit heranzuführen, sie nach Möglichkeit auszubilden und fit für ein selbständiges Leben zu machen.

In einer langen Gesprächsrunde wurde uns diese Arbeit erläutert und verabredet, dass die Mitarbeiter demnächst unseren Kirchenkreis besuchen, um vergleichbare Arbeit in Deutschland kennen zu lernen. Die Arbeit der Stiftung Finneck und der Alten Post in Bad Sulza des Diakoniewerkes Apolda bieten dafür sehr gute Ansatzpunkte.

Poprad

Am Abend waren wir in Poprad. Zwei junge Frauen aus der Kirchgemeinde führten uns durch die Stadt und Kirche. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen gab es viel Zeit für ausführliche Gespräche, die uns nicht nur die Situation einer slowakischen Stadtgemeinde, sondern auch das Leben insgesamt näher brachten.

Hohe Tatra

Der Mittwoch wurde auf vielfältige Weise genutzt, um im Gebirge unterwegs zu sein. Bei den Wanderungen bzw Ausflügen in kleineren Gruppen, waren wir natürlich von der Gebirgslandschaft begeistert, gleichzeitig war der gemeinsame und oft anstrengende Weg für den inneren Zusammenhalt unter den Kollegen immens wichtig. Auch manche Hybris kam so zum Vorschein.

Mühlenbach

Am vorletzten Tag war ein Besuch der Gemeinde in Mühlenbach eingeplant. Die dortige evangelische Kirche war in der sozialistischen Zeit als Lagerhalle der Landwirtschaft genutzt worden, später als Automobilmuseum. Nun bemüht sich die sehr kleine Gemeinde das Gotteshaus wieder herzurichten und als Kirche erneut zu nutzen. Es ist beeindruckend, wie auch hier unter ganz anderen Umständen als in Thüringen, die Sanierung und Erhaltung vor Kirchen letztlich vom Engagement Einzelner und deren Vision abhängt. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken konnten wir dann nicht nur die Sicht der heute Aktiven kennenlernen, sondern haben auch die berührenden Geschichte einer alten, deutschstämmigen Bewohnerin erfahren. Ein Besuch auf dem Friedhof am Mahnmal für die Opfer eines Massakers nach dem Krieg an Deutschstämmigen beendete sehr emotional unseren Besuch in Mühlenbach.

Leider ging unser Klausurkonvent in der Slowakei bereits am Freitag zu Ende.klausurkonvent-in-der-slowakei

Carolinenheim – Sommerfest 2016

Carolinenheim – Sommerfest 2016

Bei bisher herrlichstem Sommerwetter wird im Carolinenheim das Sommerfest 2016 gefeiert. Mit einem festlichen Gottesdienst mit jeder Menge Musik, an der sich auch Gäste und Bewohner beteiligen konnten, wurde das Sommerfest 2016 eröffnet.

Carolinenheim - Sommerfest 2016Vikar C. Neubert annimierte in seiner Predigt immer wieder dazu mit Orffschen Instrumenten Musik zu machen und Gott damit zu loben. Dieses Loben mit Zimbeln und Trommeln zog sich als roter Faden durch den ganzen Gottesdienst. Die Fürbitten wurden mit Musik aufgenommen ebenso das Dankgebet, Danksagung an die Helferinnen und Helfer und der Segen.Carolinenheim - Sommerfest 2016

Am Nachmittag wird das Fest mit Kaffee, Musik und Theater fortgesetzt werden.

Hier nun noch ein paar Bilder von dem gut gelungen Tag! Es ist schön zu erleben, mit welchen Engagement und Können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Bewohnern diese Sommerfest organisiert haben!

In der Ausgabe der Thüringer Allgemeinen wird auch über das Fest berichtet:

Geschäftsführerin verläßt die Stiftung Carolinenheim Apolda

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Geschäftsführerin verläßt die Stiftung Carolinenheim Apolda

carolinenheim geschaeftsführerinNach knapp zwei Jahren verlässt die Geschäftsführerin Gudrun Dreßel wieder die Stiftung Carolinenheim Apolda. Sie erklärte gegenüber den Gremien und der Mitarbeiterschaft, dass sie aus privaten Gründen den Kuratoriumsvorsitzenden Thomas-Michael Robscheit um Aufhebung des Dienstverhältnisses zum 31.07.2016 gebeten hat.

Das Kuratorium wird über die Neubesetzung beschließen. Die Ausschreibung wird durch den Kuratoriumsvorsitzenden gemeinsam mit dem Vorstand vorbereitet.

Klar ist jetzt schon, dass eine Persönlichkeit mit gleichermaßen sozialen und wirtschaftlichem Sachverstand und einer christlichen Bindung gesucht wird, die neben allen Alltagsaufgaben konsequent an der Zukunftssicherung der Stiftung arbeiten möchte.

Es gilt, das altehrwürdige Gelände zu einem erstklassigen Wohn- und Pflegecampus für Menschen im Alter oder mit Beeinträchtigungen weiter zu entwickeln.

Die operativen Geschäfte der Stiftung werden seit jeher von einem dreiköpfigen Vorstand geleitet.
Neben dem hauptamtlichen Vorstandsmitglied Gudrun Dreßel sind das die beiden ehrenamtlichen Vorstände Eckart Behr (Bad Sulza) und Thomas Henkel (Apolda). Behr leitet im Hauptamt als Geschäftsführer die Bad Sulzaer Sophienklinik, Henkel ist Geschäftsführer eines Dienstleistungsunternehmens der Sparkassenfinanzgruppe mit Sitz in Halle.

Beide Vorstandsmitglieder führen auch in einer Übergangszeit die Geschäfte und die anstehenden Erweiterungsplanungen vollumfänglich weiter, unterstützt durch die hervorragend arbeitenden Bereichsleiterinnen von Verwaltung, Altenpflege und Eingliederungshilfe
.
Die Geschäftsführung der Diakoniewerk Apolda gGmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stiftung wird durch Thomas Henkel weitergeführt.

Thomas-Michael Robscheit
Kuratoriumsvorsitzender
Stiftung Carolinenheim Apolda
Stobraer Str. 65.-67
99510 Apolda

Für telefonische Rückfragen: 0 36 42 5- 22 35 2

Am 10. 03. 2016 erschien in der Thüringer Allgemeinen dazu dieser Artikel: Stiftung Carolinenheim Apolda