Schlagwort-Archive: Sehnsucht

Gute alte Zeit

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Gute alte Zeit

Liebe Leserinnen und Leser!
Erinnern Sie sich gerne? Die gute alte Zeit? Oder lassen Sie die Vergangenheit lieber vergangen sein und schauen nach vorn? Beides gibt es; beides ist wichtig! Wer immerzu nach hinten blickt, auf die vermeintlich gute alte Zeit, der verpasst die Chancen der Gegenwart. Denn der Blick ist dann eingeengt. Vieles, was früher gut funktioniert hat, klappt heute nicht mehr, weil sich viele andere Umstände geändert haben. In meiner Kindheit war es durchaus richtig, 20 Flaschen Ketchup zu kaufen, wenn es welches gab, heute macht das wohl niemand mehr. Es gab Zeiten, das war es sinnvoll, Geld in Lexika zu investieren…

Doch wer meint, die Vergangenheit spiele gar keine Rolle, der ist orientierungslos. Wir brauchen unsere Erfahrungen, unsere Wurzel um in die Zukunft hinein zu leben und die Gegenwart zu meistern. Deswegen ist es gut, ab und an innezuhalten und sich auch zu erinnern. So wie die Jugendlichen von einst, die heute ihre Goldene und Diamantene Konfirmation feiern. Da werden viele Erinnerungen wach, da wird über Lehrer und Mitschüler geplaudert, der eigene Lebensweg wir überdacht: was ist in diesen Jahren geschehen, welche finsteren Täler musste ich durchleben und über welche sonnigen Wiesen durfte ich gehen? Manch einer wird bei diesem Rückblick auch die Gewissheit haben, dass Gott ihn behütet hat, Tage, Wochen, Jahre und Jahrzehnte! Es ist gut, ab und zu an die gute alte Zeit zu denken.
Und, liebe Leserinnen und Leser, vergessen Sie nicht: die gute alte Zeit von morgen ist heute!

Ihr Th.-M. Robscheit

Erschienen am 28.04.2018  in der Apoldaer Ausgabe der Thüringer Allgemeinen

Orgeln – unser Erbe?

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Orgeln

Soli deo Gloria – das hat, liebe Leserinnen und Leser, weder etwas mit dem Solidaritätszuschlag zu tun noch mit Körperhygiene, sondern es steht auf vielen unserer Orgeln. „Allein Gott sei Ehre“ – so heißt dieser lateinische Satz im Deutschen. An anderen Orgeln steht ein Satz aus dem Engelsgesang der Weihnachtsgeschichte: „Gloria in excelsis deo – Ehre sei Gott in der Höhe!“

Und jetzt kommt die Orgel, die Königin der Instrumente, selber zu hohen Ehren: Die Orgel und die Kunst sie zu bauen wurde in das immaterielle Weltkulturerbe aufgenommen. Einzigartig ist die Orgellandschaft besonders hier bei uns in Thüringen. Eine Ehre, aber auch eine Last: alles Handarbeit, jede Orgel ein Unikat, selbst die Sanierung einer „kleinen“ Dorfkirchenorgel ist fünfstellig. Bei der Sanierung der Sauerorgel in der Lutherkirche gehen wir von Kosten in Höhe von 300.000,00 € aus! Es ist ein teures Erbe der Menschheit, das wir tragen! Und das nur zur Ehre Gottes? „Da hab´ich doch nichts davon!“, wird vielleicht manch einer denken.

Wie ist das bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser? Handeln Sie manchmal über Ihre eigenen Interessen und Vorteile hinaus? Wo opfern Sie Zeit oder Geld für ein höheres Ziel? Und wenn Sie das tun, haben Sie dann wirklich nichts davon? Was ist, wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren? Viele Stunden üben, so wie die Musiker und Sänger, die am Sonntag zu Adventsliedersingen einladen? Alles ehrenamtlich, für den Gotteslohn, wie man so schön sagt. Haben Sie da etwas davon?

Ja! Denn es gehört zu unserem Menschsein, dass wir über uns hinaus denken, fühlen & handeln. Dass wir, losgelöst von vordergründigen Vorteilen, kulturbewußt handeln und uns in einer Reihe von Erben sehen. Auch wenn in hundert Jahren niemand mehr unsere Namen kennt, macht es uns menschlich und groß, wenn es uns gelingt das Weltkulturerbe, unsere Orgeln, zu bewahren und an die nächste Generation weiter zu geben. Ganz zweckfrei, Soli deo gloria!

Ihr Pfarrer Th.-M. Robscheit

Erschienen am 2.12.2017 in der Apoldaer Ausgabe der Thüringer Allgemeinen

Abtauchen

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Abtauchen

Abtauchen: Wir verwenden das Wort meistens in Zusammenhang mit irgendwelchen dubiosen Gestalten, die sich der Polizei oder anderen, ebenfalls dubiosen, Gestalten entziehen wollen. Wir kennen das alles zur Genüge aus zahlreichen Krimis. Wir wissen auch, dass dieses Ansinnen nur dann erfolgversprechend ist, wenn möglichst alle Verbindungen gekappt & liebe Gewohnheiten aufgegeben werden. Kein Handy vor allem! Und dann weg, nichts mehr hören oder sehen!

Manchmal, liebe Leserinnen und Leser, ist es uns auch danach: einfach untertauchen, Abschalten & Ruhe finden, weil die Hektik, das Gezerre, die Anforderungen oder das Genöle um uns herum einfach alles zu viel ist. „Ach, wäre das schön!“, denken sie vielleicht mit einem Seufzer und fahren fort: „aber das geht ja leider nicht…“ – und Ihnen fallen viele Dinge ein, bei denen Sie unverzichtbar sind, wo es ohne Sie einfach nicht geht. Oder sollte das etwa eine Fehleinschätzung sein? Könnte ich doch verzichtbar sein & die Welt würde sich nicht aufhören zu drehen, wenn ich mal untertauche?

Sie wissen, wie die Antwort ausfallen muss (so schwer uns das zuzugeben auch fallen mag): ja, ich könnte eine Zeitlang untertauchen & die meisten würden das gar nicht bemerken.

Die meisten nicht, liebe Leserinnen und Leser, aber Sie & ihre Seele, die bemerken das Abtauchen in eine andere Welt sehr wohl! Sie werden beruhigt und gestärkt – und zurück an der Oberfläche sehen Sie manches mit anderen Augen oder ganz neu.

Einfach mal Abtauchen, in anderen Sphären schweben: Sie müssen dazu nicht bis ans Meer, keine weite Reise ist dafür nötig! Die Ruhe einer Kirche oder die Gemeinschaft beim Singen laden Sie dazu ein. Lassen Sie die Gedanken schweifen, atmen Sie tief und gleichmäßig – & vor allem: kein Handy!

Ihr Th.-M. Robscheit

veröffentlich in der Ausgabe der Thüringer Allgemeinen  vom 18. 02.2017

Adventsmarkt in Oberndorf 2016

Adventsmarkt in Oberndorf 2016

Bereits zum 13. Mal fand am Vorabend des 2. Advent in Oberndorf ein kleiner Adventsnachmittag statt. Mit einer musikalischen Andacht, die durch die vereinigten Bläser des Weimarer Landes gestaltet und pfr. Robscheit wurde, begann der Nachmittag in der Oberndorfer Kirche. Anschließend waren alle auf den Winterhof neben der Kirche eingeladen. Wem es kalt war, der konnte im „Kuhstall“ im Warmen sitzen, die Atraktionen aber warteten draußen: eine riesige Pyramide, Garteneisenbahn und Modelle lokal bedeutender Gebäude.

Fam. Winter hat mit fleißigen Helfern den Hof herausgeputzt und alle bestens bewirtet.

2016-12-Adventsmarkt Oberndorf

Weiter Bilder & ein kleines Video gibt es auf der Oberndorfer Seite

Gemeindefest Wormstedt 2016

Gemeindefest Wormstedt 2016

Das diesjährige Gemeindefest des Pfarrbereichs Apolda mit den Gemeinden Apolda, Kapellendorf und Schöten fand am 12. 06. in Wormstedt statt. In und um die Kirche und das Telemannfoyer haben sich etwas über 100 Besucher und Mitwirkende eingefunden. Sie hatten sich einladen lassen, einen „Nachmittag im Paradies“ zu verbringen.

Am 12. Juni 2016 in der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Weimarer Land erschien der folgende Bericht (zum Lesen bitte anklicken):

Am Vormitag wurde aufgebaut und geschmückt, damit das Gemeindefest Wormstedt 2016 mit dem Gottesdienst pünktlich 14:00 anfangen konnte. Viele Helferinnen und Helfer haben sich bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt, auch deshalb ist es ein schönes Fest geworden!

Natürlich drehte sich alles um das Paradies und den Garten Eden. Wieso ausgerechnet der Apfelbaum (für alle Bibelfesten: es wurde zuvor erläutert, was tatsächlich in der Bibel steht!) zum Baum des Lebens wurde, erlebte man in einem kleinen sehr unterhaltsamen Anspiel.

Unter dem Motto: „Wir entdecken das Paradies“ gab es neben Kaffee, Kuchen und Bratwurst auch allerlei zu basteln, matschen, spielen und gestalten. Mit großer Ausdauer haben Kinder den Garten Eden aus Lehm, Sand und  Wasser gestaltet.

Die Lesung „Das Tagebuch von Adam und Eva“ von Mark Twain war ein weiteren Höhepunkt bevor mit dem Abend- & Reisesegen der schöne Nachmittag zu Ende ging.

Hier nun eine Auswahl von Eindrücken. Die Fotos wurden (fast alle) von B. Rehder gemacht

Gemeindefest Wormstedt 2016

 

Ein Nachmittag im Paradies

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Ein Nachmittag im Paradies

„Ist das nicht paradiesisch?“, wann haben Sie sich diese rhetorische Frage zum letzten Mal gestellt? Oft verbinden wir schöne Strände oder ruhige Sommertäler mit diesem Gedanken. Doch als mufflige Deutsche ist das „Aber“ gleich in unserem Kopf präsent: „Alles nur Schein, nur für Touries; die Ausbeutung der Einheimischen, das Ökosystem…“ Die Welt ist kein Paradies haben wir im Laufe unseres Lebens lernen müssen und jetzt misstrauen wir allem was paradiesisch zu sein scheint. Aber wie eine schwache Erinnerung, ein Nachhall aus einer längst vergessenen Zeit, gibt es in uns dennoch diese Sehnsucht: Gott hat uns die Ewigkeit ins Herz gelegt. Wir können sie nicht ergründen. Oft ein vages Gefühl nur. Doch dieses Sehnen kann uns Antrieb und Motivation sein, Visionen zu haben und diese Welt mit ihren Sorgen und Problemen zu einem besseren Ort für andere und für uns selber zu verändern.

Aber woher kommt die Kraft, immer wieder neu aufzubrechen? Woher der lange Atem gegen die Trägheit? Woher der Mut?

Aus dem Paradies! Wir leben nicht darin, nein, aber ein Stück davon können wir immer wieder erfahren! Wir müssen das nur zulassen & Pause machen; den Alltagstrott durchbrechen, ganz gleich ob der aus Arbeit, Arbeitslosigkeit, Schüler- oder Rentnersein besteht. Anhalten. Den lauen Sommerabend genießen, den Gesang der Nachtigall, einen Film, ein Buch oder die fröhliche Gemeinschaft mit anderen Menschen. Ein Nachmittag im Paradies gibt Mut für viele Tage Alltag.

Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit
Juni 2016

Der Beitrag erschien am 11. Juni 2016 in der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Weimarer Land

eigentlich

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Eigentlich,

liebe Leserinnen und Leser, wollte ich längst fällige Gartenarbeit verrichten. Doch dann kam ein Besuch dazwischen, den ich eigentlich schon letzte Woche machen wollte. Das hatte aber nicht geklappt, denn ein geplantes Gespräch hatte sich verschoben.

Ist Ihnen schon aufgefallen, wie oft wir das Wort „eigentlich“ verwenden? “Eigentlich ist die Stelle genau richtig für Sie…“, den Satz brauchen wir gar nicht zu Ende hören, denn wir wissen sofort, dass es nicht mit der Bewerbung geklappt hat.

Nun raten Sie mal, ob „eigentlich“ in der Bibel vorkommt? – fällt Ihnen eine Stelle ein? In der Erzählung vom Paradies vielleicht: “ Eigentlich ist es im Paradies ganz nett, aber Adam und Eva wollten lieber…“? Oder bei Jesu Taufe: „Du bist eigentlich mein lieber Sohn…!“?
Doch andererseits wird in der Bibel wird von Menschen berichtet, Ihrem Glauben, Hoffen und auch Versagen: ein Spiegel unserer Realität, Jahrtausende später. Also eigentlich müßte… Richtig! Das Wort taucht durchaus im Text auf. Je nach Übersetzung schwankt die Zahl allerdings. So lesen wir beispielsweise: „Eigentlich sollte es bei dir gar keine Armen geben; denn der Herr wird dich reich segnen in dem Land“ (Dtn. 15,4). Aber wissen Sie, liebe Leserinnen und Leser in welchem Zusammenhang „eigentlich“ nie vorkommt?

Dort wo es um Gottes Verhältnis zu uns Menschen geht. Dort sind Ausflüchte oder Beschönigungen nicht nötig! Gott liebt Dich, Du bist sein liebes Kind, ganz ohne Einschränkungen.

Ihr Pfarrer Th.-M. Robscheit

April 2016

Der Beitrag erschien am 16. April 2016 in der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Weimarer Land

Gott begegnet im Fremden?!

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Gott begegnet im Fremden?!

„Wieder so ein Gutmenschenreden über Flüchtlinge!“, werden Sie, liebe Leserinnen & Leser, vielleicht denken oder sich trotzig wundern: „Mir ist Gott noch gar nicht begegnet!“
Und ein Engel? Ist Ihnen schonmal ein Engel begegnet? Im rechten Augenblick die schützende Hand, das richtige Wort, das sonnengleiche Lächeln?
Warum sollte Ihnen dann nicht auch Gott selber begegnen? In der Bibel wird von einigen solcher Begegnungen berichtet. Mose & der brennende Dornbusch, Jakob, der mit Gott kämpft oder Abraham, bei dem Gäste vorbeikommen.

Bei aller Unterschiedlichkeit ist diesen Erzählungen eines gemeinsam: Gott kommt im Unbekannten, im Fremden. Bei aller Nähe, ist und bleibt Gott uns auch immer ein Stück fremd, so wie fremde Menschen unter uns.

Lassen sie sich auf das Fremde ein, vielleicht bei den Passionsandachten jeden Samstag 18:00. In den Andachten werden wir uns mit dem Bild „Gott begegnen im Fremden“ des aus Südafrika stammende Künstler Azariah Mbatha befassen. Es handelt sich um das authentische Zeugnis eines Künstlers, dessen eigener Lebensweg von Erfahrungen in der Fremde gezeichnet ist.

Ihr Th.-M. Robscheit
Februar 2016

Geschafft!

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Geschafft!

Woran denken Sie, liebe Leserinnen & Leser, wenn Sie dieses Wort lesen?
Geschafft! – Ich habe gerade den Einkauf erledigt & während mein Sohn noch die Kisten & Beutel aus dem Auto schleppt, sitze ich und schreibe diese Zeilen. Wir haben etwas abgearbeitet, es ist ein bißchen so, wie am Ende eines Films. Doch anders als im Kino, wartet im echten Leben schon die nächste Etappe, an deren Ende wir wieder „Geschaftt!“ freudig rufen oder auch nur leise murmeln. Oft bemerken wir dabei gar nicht, wie wir selber geschafft sind, erledigt & ausgelaugt. „Wie soll man sich davor schützen in dieser hektischen Zeit?“, fragen Sie vielleicht.
Der vierte Advent steht bevor, ein Sonntag. eine Einladung! Eine Einladung, nichts zu schaffen & nicht geschafft zu werden, sondern die Seele zu pflegen, innezuhalten, die hektische Oberfläche des Lebens zu verlassen und neue Kraft in der Tiefe zu finden. In der Musik, im Gottesdienst, beim ziellosen Bummeln.

Ihr Th.-M. Robscheit

 

Das geistliche Wort erscheint in der Regel in der Samstagsausgabe der Thüringer Allgemeinen und wird von verschiedenen kirchlichen Mitarbeitern verfaßt.

Das Land, wo Milch und Honig fließen…

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Das Land, wo Milch und Honig fließen…

Mit dieser Verheißung, liebe Leserinnen und Leser, beginnt unsere auf Wanderung begründete abendländische Kulturgeschichte im Morgenland. Der Aufbruch ins gelobte Land durch zahlreiche Entbehrungen. Ganz unterschiedlich können die Motive sein, der Traum vom besseren Leben, der in den letzten Jahrzehnten viele unserer Nachbarn bewogen hat, hier ihre Zelte abzubrechen und westwärts zu ziehen. Oder die Flucht vor Krieg, Misshandlung oder Tod. So wie bei jener Frau, nennen wir sie Maria.
Marias Eltern hatten sich bemüht, dass aus ihr etwas besseres als „nur“ Bäuerin wird. Sie sollte Lehrerin werden. Dann der Krieg, fremde Soldaten, nur durch Glück und einen leisen Schlaf ist sie nicht misshandelt worden. Flucht, innerhalb von Stunden ging es los. Erst in die eine Richtung, dann wieder zurück. Zwischen den Fronten, wieder in der Hand der Feinde. Dann Zwangsarbeit, schließlich ein Lichtblick. Endlich in Deutschland, Thüringen. Doch hier nur angefeindet: „Diese Habenichtse!“
Hier ganz unten, niedere Arbeiten; aber wenigstens ein Dach über dem Kopf, kein Krieg. Maria konnte wieder schlafen.
Siebzig Jahre ist das jetzt her. Maria hat geheiratet, Kinder bekommen & in der Landwirtschaft so verlässlich gearbeitet, dass sie jetzt noch dafür Anerkennung erntet. Maria ist dankbar; aber sie wird wohl nie vergessen wie es ist, als Heimatlose herumgetrieben und ungewollt zu sein.
Ich frage mich manchmal, ob es ihr wohl gelungen ist, dieses Gefühl auch an ihre Enkel und Urenkel weiterzugeben – und die damit verbundene Menschlichkeit.
Das Land, wo Milch und Honig fließen, es ist nicht an einem bestimmten Ort, sondern dort wo Menschen ihre Menschlichkeit bewahren. Lassen Sie uns unsere Heimat so ein Land sein!

Ihr Pfarrer Th.-M. Robscheit

April 2015