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Kinderchor Kapellendorf

This entry is part 19 of 21 in the series Pressemeldungen

Der Kinderchor Kapellendorf hat am 26. August 2017 ein Sommerkonzert gegeben. Unter Leitung von J. Heurtel und E. Frankenhäuser hatten die Kinder das Programm einstudiert. Zur Aufführung begeleitete B. Burkert sie auf dem Klavier. Zu Gehör kamen in der liebevoll geschmückten Kapellendorfer Kirche geistliche und weltliche Kinderlieder. Besonders beeindruckend waren Soloeinlagen der einzelnen Kinder.

Nach dem Konzert mit gebührendem Beifall waren alle in der Kapellendorfer Kirche zum Kaffee (& Kuchen) eingeladen. „Mich hat auch gefreut,“ so Pfr. Robscheit, „dass der Einladung zum Konzert nicht nur Eltern und Großeltern gefolgt waren, sondern auch ganz „normale“ Gemeindeglieder aus den verschiedenen Orten des Kirchspieles.“

In diesem Jahr hatte es bereits kleinere Auftritte in Gottesdiensten gegeben. Die nächsten Höhepunkte werden der Martinstag (11.11.; 17:00) und das musikalische Krippenspiel am 24. 12.; 17:30 jeweils in Kapellendorf sein.

hier gibt´s mehr zum Chor!

 

Kirche St Anna Oberndorf

Kirche St Anna Oberndorf

In der Kirche St Anna Oberndorf gibt es drei Glocken. In diesem Jahr wird eine der drei 500 Jahre alt. Diese Glocke wurde im Jahr 1517 vermutlich für die Kirche in Dieterstedt vom Erfurter Glockengießer Heinrich Ziegler gegossen. Nach der Auflösung des Ortes Dieterstedt wurde sie nach Oberndorf verbracht und hängt gegenwärtig als dritte Bronzeglocke an der südlichen Seite der Glockenstube. Als in den Kriegsjahren die anderen Glocken eingeschmolzen wurden, überdauerte sie.

2017-06-17 500 Jahre Diederstedter Glocke

Am  17. Juni 2017 fand das Glockenjubiläum der Kirche St. Anna Oberndorf statt.

14.00 Uhr begannen die Feierlichkeiten in der Oberndorfer Kirche mit einem festlichen Gottesdienst. Zumindest war das so geplant. Aber als es losgehen sollte schwieg -wie 1517 – die Orgel. Damals, weil sie noch nicht gebaut war, diesmal, weil der Organist nicht gekommen war. Der Gemeinde blieb nichts anderes übrig, als aus der Not eine Tugend zu machen und den Gottesdienst a capella zu gestalten. Das gelang den Besuchern in der sehr gut besuchten Kirche auch! Ab der Hälfte des Gottesdienstes war die Orgel dann doch zu hören. Das lag aber nicht daran, dass der Organist vielleicht später gekommen wäre, nein. Willi Wild hat sich spontan und zwangsläufig unvorbereitet auf die Orgelbank gesetzt und die Gemeinde begleitet!

In der Predigt erläuterte Pfr. Robscheit, bei welchen für Oberndorf wichtigen Ereignissen die Glocke geläutet hat: da waren Plünderungen und Massakrierungen der Bevölkerung in den verschiedensten Kriegen, aber auch hunderte Hochzeiten und Taufen. Die Glocke wurde zu mehreren tausend Gottesdiensten geläutet. Auch sicherlich am 11. 11. 1883, als die Luthereiche im Kirchgarten gepflanzt worden ist. Damit schließt sich auch der Bogen ins Reformationsjahr, denn damals bei Stotternheim hatte der junge Luther ebenfalls Anna um Hilfe angerufen.

Das Jubiläum wird zum Anlass genommen, der Kirche den Namen „Sankt Anna“ auch offiziell zu geben. Seit längerem ist er gebräuchlich, nun mit einem festen Datum versehen: 17. Juni oder 1. Sonntag nach Trinitatis.St Anna Oberndorf

Zu einem gemütlichen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen war bei schönstem Sommerwetter anschließend in den Kirchgarten eingeladen worden. Ein großes Lob und Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die sich um das Gelingen des Festes so sehr bemüht hatten.

Den Abschluss des Nachmittags bildete ein Konzert für vier Saxophone. „Da muss man so alt werden, um dann sowas Schönes zu erleben!“, schwärmte noch zwei Tage später eine 92-jährige Frau. Das Pruck-Quartett brachte neben Musik aus der Renaissance und einigen Pop-Balladen vor allem Jazz und Swing Klassiker zu Gehör, und zwar sehr beeindruckend!

Zum Abschluss des gelungenen Festes gab es das Thüringer Abendbrot: Bratwurst.

Am 19. Juni berichtete die Thüringer Allgemeine:

 

Thüringentag Apolda

This entry is part 3 of 3 in the series Landesgartenschau 2017
Thüringentag Apolda

2017-06-11 Thüringentag

Vom 9. -11. Juni war in Apolda der Thüringentag. Es waren etwas über 100.000 Besucher (bei etwa 20.000 Einwohnern); da kann man sich vorstellen, was in der Stadt los war. Die Innenstadt war von Donnerstag früh bis Monatg Abend für den Verkehr weitgehend gesperrt.

Am Freitag Nachmittag fand der Eröffnungsgottesdienst für den Thüringentag Apolda in der Lutherkirche statt. Zu den Mitwirkenden gehörten die Bischöfin der EKM Ilse Junkermann, der Bischof des Bistums Erfurt Ulrich Neymeyr, Superintendentin Bärbel Hertel, Gemeindediakon Daniel Pomm. Nicht zu sehen, aber dafür gut & schön anzuhören waren unser Chor und der Posaunenchor unter Leitung von Mike Nych.

Rund um die Lutherkirche war das „Kirchendorf“, ähnlich wie der berühmte „Markt der Möglichkeiten“ bei einem Kirchentag. Es lief alles bestens, die Leute hatten gute Laune und bei uns war immer genügend Betrieb. Das Kirchendorf mit seinen Ständen aus dem diakonischen und kirchlichem Bereich, mit sozial engagierten Vereinen und dem Glockengießer war maßgeblich durch den Beauftragten der EKM für solche Großprojekte, René Thumser, organisiert worden. Die Kirchengemeinde und der Förderverein Lutherkirche waren hauptsächlich verantwortlich für die Führungen in der Lutherkirche, die Turmbesteigung und vor allem Kaffee & Kuchen. Ausgeschenkt wurde fair gehandelter Kaffee. Am „Kuchenbuffet“ haben sich zahlreiche Kirchengemeinden aus unserem Kirchenkreis beteiligt. Allen Helfern gilt dieser Dank:

Liebe Helferinnen und Helfer im Kirchencafe, liebe Backfrauen und Backherren,
 inzwischen ist der Thüringen Tag 2017 in Apolda Geschichte.
Das Wetter hat bis auf den Freitagabend wunderbar mitgespielt. Die Einrichtung “ Kirchencafe“ war ein voller Erfolg und wurde sehr gut angenommen. Insgesamt wurden rund 1700 Tassen Kaffee ausgeschenkt und circa 900 vorbereitete Kuchentabletts ausgegeben. Nicht alle wurden gegen eine Spende an Besucher abgegeben , sondern auch unentgeltlich an Helfer verteilt, die im Kirchendorf die Stände betreut haben. Auch das Sicherheitspersonal des Ministerpräsidenten und anwesenden Polizisten haben sich über Kuchen- und Kaffeespenden gefreut. 
Insgesamt sind fast 200 Kuchen aus den verschiedenen Gemeinden zusammen gekommen. Auch einige Bäckereien aus dem Umkreis von Apolda haben sich mit einer Kuchenspende beteiligt. 
Trotz der überwältigenden Zahl an Kuchen waren wir am Sonntagnachmittag nahezu „aufgegessen“. 
Lediglich 10 1/2 Rührkuchen waren übrig geblieben. Diese haben wir an das Carolinenheim gegeben, damit auch die dortigen Bewohner noch vom Thüringen Tag profitieren können.
 Durch ihre Hilfedienste beziehungsweise das Backen der ganzen Kuchen haben Sie erheblich zu diesem Erfolg beigetragen.
Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken. Bitte geben Sie meinen Dank auch an die anderen fleißigen Helfer aus den Gemeinden weiter, die uns tatkräftig mit Kuchen versorgt haben.
 Viele liebe Grüße, Britta Rehder-Geßner
Höhepunkt war der Umzug am Sonntag. Neben den Bläsern, der Kirchengemeinde Apolda, der Evangelischen Grundschule und dem Diakoniewerk Apolda war auch die Kirchgemeinde Oberndorf vertreten. Wolfgang Winter hat einen Wagen mit dem Model der Oberndorfer Kirche und einer Nachbildung der 500-jährigen Oberndorfer Glocke „Anna hilf!“ geschmückt. Über dem Ensemble schwebt der Engel. Dieser wagen word auch am 17 Juni 2017 in Oberndorf zu bewundern sein, wenn wir ab 14:00 das 500-jährige Glockenjubiläum feiern werden.
Das Video beginnt dort, wo unsere wagen ins Bild kommen.

Abtauchen

This entry is part 79 of 84 in the series geistliches Wort
Abtauchen

Abtauchen: Wir verwenden das Wort meistens in Zusammenhang mit irgendwelchen dubiosen Gestalten, die sich der Polizei oder anderen, ebenfalls dubiosen, Gestalten entziehen wollen. Wir kennen das alles zur Genüge aus zahlreichen Krimis. Wir wissen auch, dass dieses Ansinnen nur dann erfolgversprechend ist, wenn möglichst alle Verbindungen gekappt & liebe Gewohnheiten aufgegeben werden. Kein Handy vor allem! Und dann weg, nichts mehr hören oder sehen!

Manchmal, liebe Leserinnen und Leser, ist es uns auch danach: einfach untertauchen, Abschalten & Ruhe finden, weil die Hektik, das Gezerre, die Anforderungen oder das Genöle um uns herum einfach alles zu viel ist. „Ach, wäre das schön!“, denken sie vielleicht mit einem Seufzer und fahren fort: „aber das geht ja leider nicht…“ – und Ihnen fallen viele Dinge ein, bei denen Sie unverzichtbar sind, wo es ohne Sie einfach nicht geht. Oder sollte das etwa eine Fehleinschätzung sein? Könnte ich doch verzichtbar sein & die Welt würde sich nicht aufhören zu drehen, wenn ich mal untertauche?

Sie wissen, wie die Antwort ausfallen muss (so schwer uns das zuzugeben auch fallen mag): ja, ich könnte eine Zeitlang untertauchen & die meisten würden das gar nicht bemerken.

Die meisten nicht, liebe Leserinnen und Leser, aber Sie & ihre Seele, die bemerken das Abtauchen in eine andere Welt sehr wohl! Sie werden beruhigt und gestärkt – und zurück an der Oberfläche sehen Sie manches mit anderen Augen oder ganz neu.

Einfach mal Abtauchen, in anderen Sphären schweben: Sie müssen dazu nicht bis ans Meer, keine weite Reise ist dafür nötig! Die Ruhe einer Kirche oder die Gemeinschaft beim Singen laden Sie dazu ein. Lassen Sie die Gedanken schweifen, atmen Sie tief und gleichmäßig – & vor allem: kein Handy!

Ihr Th.-M. Robscheit

veröffentlich in der Ausgabe der Thüringer Allgemeinen  vom 18. 02.2017

Ein Nachmittag im Paradies

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Ein Nachmittag im Paradies

„Ist das nicht paradiesisch?“, wann haben Sie sich diese rhetorische Frage zum letzten Mal gestellt? Oft verbinden wir schöne Strände oder ruhige Sommertäler mit diesem Gedanken. Doch als mufflige Deutsche ist das „Aber“ gleich in unserem Kopf präsent: „Alles nur Schein, nur für Touries; die Ausbeutung der Einheimischen, das Ökosystem…“ Die Welt ist kein Paradies haben wir im Laufe unseres Lebens lernen müssen und jetzt misstrauen wir allem was paradiesisch zu sein scheint. Aber wie eine schwache Erinnerung, ein Nachhall aus einer längst vergessenen Zeit, gibt es in uns dennoch diese Sehnsucht: Gott hat uns die Ewigkeit ins Herz gelegt. Wir können sie nicht ergründen. Oft ein vages Gefühl nur. Doch dieses Sehnen kann uns Antrieb und Motivation sein, Visionen zu haben und diese Welt mit ihren Sorgen und Problemen zu einem besseren Ort für andere und für uns selber zu verändern.

Aber woher kommt die Kraft, immer wieder neu aufzubrechen? Woher der lange Atem gegen die Trägheit? Woher der Mut?

Aus dem Paradies! Wir leben nicht darin, nein, aber ein Stück davon können wir immer wieder erfahren! Wir müssen das nur zulassen & Pause machen; den Alltagstrott durchbrechen, ganz gleich ob der aus Arbeit, Arbeitslosigkeit, Schüler- oder Rentnersein besteht. Anhalten. Den lauen Sommerabend genießen, den Gesang der Nachtigall, einen Film, ein Buch oder die fröhliche Gemeinschaft mit anderen Menschen. Ein Nachmittag im Paradies gibt Mut für viele Tage Alltag.

Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit
Juni 2016

Der Beitrag erschien am 11. Juni 2016 in der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Weimarer Land

Carolinenheim – Sommerfest 2016

Carolinenheim – Sommerfest 2016

Bei bisher herrlichstem Sommerwetter wird im Carolinenheim das Sommerfest 2016 gefeiert. Mit einem festlichen Gottesdienst mit jeder Menge Musik, an der sich auch Gäste und Bewohner beteiligen konnten, wurde das Sommerfest 2016 eröffnet.

Carolinenheim - Sommerfest 2016Vikar C. Neubert annimierte in seiner Predigt immer wieder dazu mit Orffschen Instrumenten Musik zu machen und Gott damit zu loben. Dieses Loben mit Zimbeln und Trommeln zog sich als roter Faden durch den ganzen Gottesdienst. Die Fürbitten wurden mit Musik aufgenommen ebenso das Dankgebet, Danksagung an die Helferinnen und Helfer und der Segen.Carolinenheim - Sommerfest 2016

Am Nachmittag wird das Fest mit Kaffee, Musik und Theater fortgesetzt werden.

Hier nun noch ein paar Bilder von dem gut gelungen Tag! Es ist schön zu erleben, mit welchen Engagement und Können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Bewohnern diese Sommerfest organisiert haben!

In der Ausgabe der Thüringer Allgemeinen wird auch über das Fest berichtet:

Die gute Seele von Apolda

This entry is part 72 of 84 in the series geistliches Wort
Die gute Seele von Apolda

Manchmal, liebe Leserinen & Leser, fällt es unglaublich schwer, sich zu bedanken. Nicht etwa weil das einem peinlich wäre, oder man schlecht die rechten Worte findet, nein. Sondern weil man gar nicht genau weiß, ob einem tatsächlich jemand Gutes getan hat. Mir ging das so: Oft habe ich beim Parken in Apolda die Zeit überschritten: da kam noch dieser Anruf dazwischen, ein Gespräch hat viel länger gedauert als geplant… usw. Doch nie hatte ich deswegen ein Knöllchen. „Da muss doch jemand Dein Auto kennen, Verständnis haben & es gut mit Dir meinen!“, war ich überzeugt. Ihr oder ihm Danken? Wie? Öffentlich? Dann bekommt er womöglich deswegen noch Ärger!
Uns widerfährt Gutes, fast täglich. Wir haben Essen, die Sonne scheint, wir können laufen, singen träumen. Aber oft nehmen wir das gar nicht wahr, es scheint selbstverständlich zu sein. Wir ärgern uns dann sogar, wenn das Gute einmal ausbleibt. Öffnen Sie Ihre Augen und genießen das Gute, das ihnen geschenkt wird, von Gott oder anderen Menschen! Dann kann man die Ärgernisse des Lebens viel gelassener nehmen. So wie ich mein Knöllchen neulich. Gibt es also doch keine gute Seele von Apolda, alles nur Zufall?
Doch, es gibt sie. Ich glaube fest daran, nein, ich weiß es! Es sind sogar ganz viele, nicht nur im Ordnungsamt!

Ihr Th.-M. Robscheit
März 2016

Winterkonzert 2016

This entry is part 9 of 21 in the series Pressemeldungen
Winterkonzert 2016

Das Winterkonzert 2016 findet am 31. Januar statt. Aufgrund der Bau und Sanierungsarbeiten in der Lutherkirche ausnahmsweise aber in der Stadthalle Apolda (sonst können nicht alle Musiker sitzen).

Unter Leitung von S. Krahnert bringt die akademische Orchestervereinigung der Friedrich Schiller Universität Jena die Enigma-Variationen von Elgar und Beethovens Violinenkonzert D-Dur zu Gehör.
Karten gibt es im Vorverkauf an den bekannten Stellen, dh. Buchladen, Tourist Info und Stiebritz electronics.

Winterkonzert 2016

Ein Fest mit vielen Tönen

Gemeindefest Kapellendorf
Gemeindefest in Kapellendorf

Gemeindefest in Kapellendorf: Am Samstag, dem 27.6. waren weit über 150 Gäste in Kapellendorf und haben Musik, Spiel, Schauspiel, Speis und Trank genossen.

Ein großes Fest, das nur durch die Zusammenarbeit von Stadt und Land, Gemeinde, evangelischer Schule und der Diakonie möglich wurde. Die Grundschüler steuerten Dekorationen für das Fest bei und sangen zum Auftakt für die Festgemeinde von den Tönen in Gottesmelodie. Außerdem war gleich zu Anfang auch ein Clown in der Kirche zu erleben. Anschließend dirigierte Mike Nych das Kammerorchester Apolda, den Posaunenchor und den Kapellendorfer Kirchenchor zur Kaffeekantate und anderen musikalischen Gaumenfreuden. Die beeindruckenden Solo-Instrumentalisten und Solo-Sänger waren alle lokale Talente: Josephin Heurtel, Jakob Schaller, Karol Geßner und Jürgen Schwarz. Der neue Kinderchor aus Kapellendorf trat zum ersten Mal auf.

Gleichzeitig fand im Gewölbekeller des Pfarrhauses ein Puppenspiel in düster-heimeliger Atmosphäre statt: Die Konfirmanden der 7. Klasse hatten die Bremer Stadtmusikanten neu interpretiert.

Nur durch das zeitgleiche Doppelprogramm war es möglich, dass alle etwas erleben konnten: Kirche und Keller waren zum Bersten voll.

Vielen fleißigen Kuchenbäckerinnen und Stullenschmierern ist es zu verdanken, dass danach alle etwas zu essen vorfanden — neben ausnehmend schön gefalteten Servietten.

Man konnte auch Grußkärtchen an die Welt beschriften, die am Ende an Gasballons in den Himmel entlassen wurden. Die Ballons, die am weitesten fliegen, werden übrigens mit einem Preis ausgezeichnet. Vorher allerdings gab es noch Gelegenheit, ein Hör-Quiz zu gewinnen.

Insgesamt waren sich alle einig: Das Wetter war mittelmäßig — das Fest war großartig!  Conrad Neubert

Gemeindefest Kapellendorf

Musik

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Liebe Leserinnen und Leser,

sicherlich ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass in der Advents- & Weihnachtszeit die Menschen auch eine besondere Sehnsucht nach Musik haben. Damit meine ich natürlich nicht das Gedudel auf Weihnachts- oder Supermärkten! Es gibt zu keiner anderen Zeit im Jahr so viele Konzerte und sie werden auch nie so gut besucht! Selbst in manchmal recht kalten Kirchen!
Manch einer kramt seine Platten oder CDs durch und erinnert sich an Tage, als er mehr Zeit hatte. Sich hinsetzten und eine LP in aller Ruhe von beiden Seiten anhören. Ich habe das genossen. Aber heute? Oder erinnern Sie sich an das Stöbern in den Sammlungen auf Märkten?
Ach, das gibt es alles nicht mehr, werden Sie stöhnen: die Zeit am Nachmittag nicht und auch nicht die Plattentische auf den Weihnachtsmärkten.
Aber manchmal kann man ja auch von der internetbegeisterten Jugend lernen: Das Kramen gibt es immer noch, für den Anfang probieren Sie mal youtube! Wenn Sie „Rennsteiglied“ und „acapella“ eingeben, finden Sie gleich als ersten Treffer einen Kleinod. Und passend natürlich zur Adventszeit immer noch mit Gänsehaut-Garantie: „Händel halleluja flashmob“. Und die Zeit? Die haben Sie, nehmen Sie sie sich!

Ihr Th.-M. Robscheit

Dezember 2013