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Schulanfang 2017

Am Sonntag, 13.08., fand der Gottesdienst zum Schulanfang 2017 in Oberndorf statt. Inzwischen ist es schon gute Tradition geworden, dass dieser besondere Tag in dem „Zu Gast in…“ – Gottesdienst in Oberndorf aufgenommen wird. Im Gottesdienst konnten sich die Schulanfänger ebenso wie alle Kinder den Segen Gottes für das neue Schuljahr zusprechen lassen.

Im Anschluß waren alle herzlich zu Kaffee und sehr leckerem Kuchen auf den Winterhof, gleich gegenüber der Kirche eingeladen.

Mehr lesen sie auf der Oberndorf-Seite.

Schulanfang 2016

This entry is part 15 of 22 in the series Pressemeldungen
Schulanfang 2016

Mit dem sehr gut besuchten „Zu Gast in…“ – Gottesdienst wurde der Schulanfang 2016 des Kirchspiels in Oberndorf gefeiert. Die Oberndorfer hatten ihre Kirche liebevoll geschmückt, auch ein Zuckertütenbaum, der am Ende geplündert wurde, zierte den Raum.
In der Predigt wurde auf den neuen Lebensabschnitt der Schulkinder und das damit vielleicht verbundene mulmige Gefühl eingegangen. Pfr. Robscheit hatte sich eine kleine Geschichte ausgedacht und mit einer Handpuppe erzählt:

Als die Menschen das Paradies verließen und das Tor offen stand, haben sich auch die Tiere auf den Weg gemacht. Nur ein kleiner Hund, eine Katze, ein Spatz und eine Kröte blieben. Gott ermutigte die vier, in die Welt aufzubrechen. Aber ihnen war mulmig. Wer weiß, was da alles sein wird!
Doch der kleine Hund besann sich seiner Zähne und stürmte bellend davon, die Katze wollte dem nicht nachstehen und dachte bei sich: Ich habe auch Zähne, und Krallen und kann klettern! Und sie verschwand in der Dämmerung. Der Spatz und die Kröte blieben ängstlich und versteckten sich in Mauerritzen. Doch in der Morgendämmerung hatte der Spatz so ein Ziehen in seinen Flügel und kurz darauf war er über die Mauer verschwunden.
Die Kröte blieb. Am Abend frage Gott: Was ist mit Dir? Willst Du nicht auch die Welt erkunden? Die Kröte: Ich habe keine Zähne, keine Krallen, bin nicht schnell, kann nicht klettern und nicht fliegen, das ist mir alles zu unsicher, ich will in meiner Schutzhöhle bleiben.
Nun gut, dacht sich Gott, dann sollst Du eben Deine Höhle mit Dir herumtragen. Und so brach auch die Kröte auf in die Welt, als Schildkröte.

So wie die Vier brechen auch Schulkinder auf, um eine neue Welt zu erkunden. Aber sie haben keinen Panzer, können nicht fliegen und mit Beißen oder Kratzen ist es auch nicht weit her. Gott schenkt ihnen etwas anders: seinen Segen: kein Schutzschild, keine Waffe, sondern eine Kraft, die Gutes bewirken kann: So wie Abram in die Welt geschickt wurde, so werden auch die Kinder losgeschickt: Geh in das Land, das ich Dir zeigen werde. Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein.

Alle Kinder waren nach der Predigt zum Altar gekommen und jedem wurde einzeln dieser Segen Gottes zugesprochen.
Und nach dem Gottesdienst in dem viel und fröhlich gesungen wurde, wartenen bereits Kaffee und Kuchen auf dem Winterhof, direkt der Kirche gegenüber.

Noch mehr Bilder gibt es auf der Oberndorf-Seite von Wolfgang Winter!

 

 

 

Zu Gast in Kapellendorf 2016

Zu Gast in Kapellendorf 2016

Am 8. Mai waren Sie eingeladen zu Gast in Kapellendorf 2016 zu sein. Der Gottesdienst war ähnlich wie der Ostergottesdienst und der Gottesdienst „Zu Gast in Kleinromstedt“ weniger traditionell als die normalen lutherischen Gottesdienste. Zwar tauchten alle wichtigen liturgischen Elemente auf, auf unverstänliche Sprache oder festgefahrene floskelhafte Formulierungen war aber verzichtet worden, stattdessen gab es Theater und viel Musik.

Zusätzlich belebt wurde der Gottesdienst allerdings auch durch die vielen Mitwirkenden. Das Thema des Gottesdienstes war passend zum Muttertag „Gott spricht: ich will Dich trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Zu Gast in Kapellendorf 2016-05-08 (004)In einem kleinen Anspiel wurde den Besuchern deutlich, wie wichtig die Mutter auch für erwachsene Kinder ist/sein kann/sein sollte. Besonders emotional war das Stück deswegen, weil Melanie und Celina auch im „richtigen Leben“ Mutter & Tochter sind.

Zu Gast in Kapellendorf 2016-05-08 (007)Der Kapellendorfer Kinderchor ist aufgetreten. Wenn man bedenkt, dass die Kinder alle noch nicht zur Schule gehen, ist erstaunlich, wie textsicher sie ihre Lieder ohne Scheu vorgetragen haben.

In seiner Predigt ging Vikar Neubert der Frage nach, was denn das Verhältnis von Kindern und Eltern einerseits und uns als Menschen-kinder und Gott als Vater bzw Mutter andererseits ausmacht.Zu Gast in Kapellendorf 2016-05-08 (008) Sollte jemand nicht ganz bei der Sache gewesen sein (z.B. weil das eigene Kind gerade Aufmerksamkeit beanspruchte) war doch höchste Konzentration, als der Vikar darauf zu sprechen kam, dass es für Kinder immer peinlich sei, wenn die Eltern über ihr Liebesleben berichten bzw. nur ankündigen, davon erzählen zu wollen. Diesen kurzen Einwurf nutzte er geschickt um auf die wichtigen Fragen unseres Lebens zu kommen: Wo komme ich her? Bin ich gewollt? Bin ich so, wie ich gewollt bin?

Musikalischer Höhepunkt des Nachmittages waren zweifelsfrei die Auftritte des Kapellendorfer Kirchenchores in der inzwischen schon gewohnten sehr hohen Qualität. Kreiskantor Nych hat mit den Sängerinnen und Sängern Stücke von traditionell bis locker und modern (aber keineswegs trivial!) einstudiert und die Besucher mitgerissen.Zu Gast in Kapellendorf 2016-05-08 (002)

 

Im Gottesdienst wurde auch Abendmahl gefeiert. Pfr. Robscheit erinnerte daran, dass seit Ostern sind auch Kinder dazu eingeladen sind. Nach dem Gottesdienst in der Kirche waren die Mitwirkenden und Gäste zu Kaffee und Kuchen in das Pfarrhaus und auf die Sommerwiese davor eingeladen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sichtbar oder im Hintergrund geholfen haben, diesen schönen Nachmittag zu organisieren!

Zu Gast in Kleinromstedt 2016

Zu Gast in Kleinromstedt 2016
Am vergangenen Sonntag, den 18. April, war das ganze Kirchspiel Kapellendorf eingeladen nach Kleinromstedt. 40 Besucher waren „Zu Gast in Kleinromstedt“, erst beim Gottesdienst und dann bei Kaffee, Kuchen und Wurststulle im Dorfgemeinschaftshaus. „Ich dachte, hier sind so zehn Leute!“, wundert sich überrascht ein Apoldaer: „Erst so ein überraschender und mitreißender Gottesdienst, und dann das Paradies für jeden Kuchenfreund!“
Sowohl in der Kirche als auch beim Kaffee war viel Vergnügen zu erleben. Der Gottesdienst hatte das Thema „Vertrauen“ und war besonders abwechslungsreich gestaltet. Es gab ein Anspiel von Torsten Christ und Musik von Fam. Lüpke. Die Darbietungen fanden reichen und sehr verdienten Applaus. An der Orgel begleitete Ingo Reimannden fröhlichen Gemeindegesang. In der Predigt stellte Pfr. Robscheit die Frage, wenn wir einem Busfahrer vertrauen, dann können wir erst recht Gott in den Stürmen unseres Lebens vertrauen.
Zum Abendmahl waren auch die Kinder eingeladen – der Gemeindekirchenrat hat erst vor kurzem den Beschluss dazu gefasst.
Danach bewiesen die Kleinromstedter mal wieder, dass sie echte Künstler sind im Backen und im Wurstmachen. Der Nachmittag war eine rundum gelungene Darbietung für viele Sinne – den religiösen Sinn, das Sehen, das Hören und das Schmecken.

Ostergottesdienst in Kapellendorf

Ostergottesdienst in Kapellendorf

Trotz der Zeitumstellung auf die Sommerzeit waren alle rechtzeitig zum Ostergottesdienst in Kapellendorf in die Kirche gekommen.

Dieser Gottesdienst war etwas Besonderes: „So sehr hat mich noch nie ein Ostergottesdienst berührt!“, bedankt sich eine Besucherin gleich am Ausgang. „Das war ganz toll!“, freut sich ein junger Mann. Was war anders oder außergewöhnlich? In seiner Grundstruktur war der Gottesdienst aufgebaut wie jeder andere auch, doch die fest geschliffenen, für viele aber unverständlichen liturgischen Teile waren in unsere Zeit, Sprache und Denken „übersetzt“. Die Eingangsliturgie beispielsweise fand sich in einer Einführung mit Gebet zum Thema Angst wieder. Sehr behutsam und für Kinder (& damit auch Erwachsene) verständlich, wurde der Bogen von den Ereignissen in Gethsemane bis zum Ostersonntag gespannt. Große oder kleine Ängste wurden leise in ein Tuch gesprochen, verknotet und neben dem Kreuz befestigt. Es war erfahrbar -nein: es wurde erlitten-, was es bedeutet, gefesselt zu sein.

Der Weg zum Grab, die Sorgen, Gedanken und Hoffnungen der Frauen wurden als Osterspiel aufgeführt. Der drch einen Vorhang verhüllte Altarraum wurde erst geöffnet, als die Frauen vor dem offenen Grab standen.

Neben den Darstellern und Sprechern wirkte auch der kapellendorfer Kinderchor bei der Ausgestaltung des Gottesdienstes mit.

In einer kurzen Predigt wurde deutlich, dass mit Ostern etwas gänzlich neues angebrochen war. Den ersten Christen und Paulus war es gelungen, dieses Neue in ihre Welt zutragen und Menschen zu begeistern. Auch dadurch, dass sie sich von Traditionen gelöst haben. Könnte das nicht auch für uns gelten?
Die ausführliche Predigt, die aber nicht in diesem Gottesdienst gehalten wurde, finden Sie bei den „Göttinger Predigten im Internet“.

Schließlich haben sich allen in dem großen Altarraum versammelt und miteinander beim Brotbrechen und Wein / Saft trinken Gemeinschaft erlebt. Auf dem Weg vom Altar zurück zum Platz bekam jeder eine Rose. Auch die wurde wie die o.g. „Angstknoten“ neben dem Kreuz befestigt. Aus dem trostlosen Bild des  Anfangs war das bunte Bild des Lebens geworden.

Nach dem Ostergottesdienst in Kapellendorf waren alle zum Osterfrühstück ins Pfarrhaus eingeladen. Manche Ängste, es könne nicht reichen, wurden schnell zerstreut: Es gab heiße Suppe zum Aufwärmen, Kuchen , Brot und Baquettes, dazu allerlei Belag….
Während sich die Ersten schon den heißen Kaffee schmecken ließen, suchten die Kinder selbstgefärbte Ostereier im frischen Grün.

Angespornt von diesem gelungenen Ostergottesdienst wollen T. Christ & Th. Robscheit auch die „Zu Gast in…“ – Gottesdienste lockerer und bunter gestalten.

Hier ein paar Bilder. Wenn Sie ein Bild anklicken wird es vergößert, es erscheinen Pfeil-Tasten, mit denen Sie durch das Album navigieren können.

 

15 Jahre „Zu Gast in…“ Gottesdienste

15 Jahre „Zu Gast in…“ Gottesdienste

Am Sonntag, den 6.3. sind Sie 14:00 startete zum 15. Mal die „Zu Gast in…“ – Gottesdienstreihe des Kirchspiels Kapellendorf. Diese Gottesdienste „wandern“ im Laufe eines Jahres durch alle acht Kirchen des Kirchspiels.

Die Kirche war sehr gut besucht, nur mit zwei mitgebrachten Taufkerzen waren es deutlich weniger als in den vergangenen Jahren.

Die Herressener hatten wieder ein sehr reichhaltiges Buffet mit Kuchen und Herzhaften organisiert, das schon während des Gottesdienstes Freude auf das ungezwungene Beisammensein danach machte.

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Der erste „Zu Gast in…“ – Gottesdienst fand am ersten Märzwochenende 2001 ebenfalls in Herressen bei sehr schlechtem Wetter statt. Sehr kurzfristig besprach sich damals Pfr. Robscheit, der gerade ein paar Tage hier im Amt war, mit den Kirchenältesten von Herressen und bat sie, dass am ersten Märzsonntag in ihrer Kirche ein Zentralgottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken stattfinden darf. Der GKR war einverstanden und übernahm die Organisation des Kaffeetrinkens. So sollte den anderen Gemeinden Appetit gemacht werden. Zu diesem und den vielen folgenden „Zu Gast in…“  Gottesdiensten hatten sich immer auch Christen aus anderen Orten auf den Weg gemacht und so nicht nur andere Kirchen kennengelernt, sondern auch über den eigenen (dörflichen) Tellerrand geblickt!
Traditionell wird Herressener „Zu Gast in…“ – Gottesdienst Taufgedächtnis gefeiert. Dabei wird an die eigene Taufe erinnert, wer eine Taufkerze besitzt kann diese mitbringen. Die Taufkerzen werden auf dem Altar aufgestellt. Aber natürlich sind auch alle Nichtgetauften herzlich willkommen!
Nach dem Gottesdienst laden die Herressener zu Kaffee und Kuchen ein. Der Gottesdienst findet in der geheizten Herresener Kirche statt. Lassen Sie sich einladen!

Ein Christ auf dem Jakobsweg – ein besonderer Gottesdienst

Unter diesem Motto fand der ungewöhnliche „Zu Gast in…“ – Gottesdienst am 25. 10. 2015 in Hammerstedt statt. Torsten Christ berichtete auf sehr eindrucksvolle Weise von seiner Pilgerfahrt auf dem Jakobsweg. Der Bericht war Information & Predigt zugleich (und dann mit 45 Minuten sicherlich eine der längsten Predigten, die bisher im Kirchspiel gehalten worden sind). Doch obwohl es in der Kirche kalt & die Bänke unbequem waren, verging die Stunde Gottesdienst wie im Flug. Mit etwa 50 Gästen war der Gottesdienst außerordentlich gut besucht.

Pfr. Robscheit hatte den knappen liturgischen Rahmen übernommen, I. Reimann begleitete die Gemeinde musikalisch auf der Hammond-Orgel.

Im Gemeinderaum für das anschließende Kaffeetrinken musste noch umgeräumt werden, damit schließlich alle Platz fanden & die Kaffeemaschinen liefen im wahrsten Sinne heiß. Aber schließlich fanden alle eine Sitzgelegenheit & konnte Kuchen & Kaffee genießen.

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Besonders emotional war, dass zwei der Pilger, die Torsten Christ auf dem Weg kennen gelernt hatte, von dem Gottesdienst erfahren hatten und aus Hamburg extra angereist waren.

Die Pilgerfahrt nach Santiago auf dem Jakobsweg dürfte zu den bekanntesten Pilgerzielen im Christentum gehören. Weitere Informationen über den Jakobsweg finden Sie hier:
Berichte über den JakobswegJakobsweg – Wikipedia
Deutsche Jakobswege
Jakobsweg – Info

Mehr über die „Zu Gast in…“ Gottesdienste erfahren Sie hier.