Ordination 2017

2017-04-23 Ordination 2017

Ordination 2017; (C) Rob.
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Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
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Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
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Ordination 2017; (C) Albrecht
Ordination 2017; (C) Albrecht
Ordination 2017; (C) Albrecht
Ordination 2017; (C) Albrecht
(c) M. Hertel
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Busfahrt zur Ordination 2017 unseres ehemaligen Vikars Conrad E. Neubert nach Eisenach

Am Sonntag Quasimodogeniti, 23.April, machte sich eine Reisegruppe von 24 Gemeindemitgliedern auf den Weg nach Eisenach um bei der Ordination 2017 dabei zu sein, denn in diesem Gottesdienst wurde unser ehemaliger Vikar C. Neubert eingesegnet.

Unter Reiseleitung vom Ehepaar Hertel, wurde schon im Bus über Inhalt und Bedeutung dieses besonderen Gottesdienstes, gut informiert. Eine kleine Andacht mit schönen Liedern, wurde bestens gelaunt, im Bus gefeiert.

Die Stadkirche St. Georgen in Eisenach empfing uns mit sehr vielen Gottesdienstbesucher. Alle suchten sich möglichst gute Plätze und freuten sich auf die Ordinationsfeier. Durch die Ordination (Stand) werden im Judentum und im Christentum Menschen gesegnet und in ein geistliches Amt gesandt.

Gemeinsam mit Conrad Neubert gaben 17 Ordinanten ein Versprechen ab. Unter Leitung von Landesbischöfin Junkermann und kirchlichen Wüderträgern erlebtet man einen beeindruckenden Gottesdienst.

Im Anschluss daran war vor der Kirche gratulieren und fotografieren angesagt. Bei sehr kalten Temperaturen hat es sich keiner nehmen lassen, C. Neubert persönlich, alle guten Wünsche zukommen zu lassen.

Ein sehr gut organisiertes Mittagessen wartete auf die Reisegruppe. Das naheliegende Lutherhaus wurde besucht und es gab auch noch Zeit für Kaffee und Eis.

Auf der Heimfahrt gab es Gelegenheit, an die Superintendentin Bärbel Hertel, Fragen zu stellen.

Erfüllt von dem berührenden Gottesdienst und den schönen, gemeinsamen Tag, waren wir wieder pünklich in unseren Heimatorten.

E. Albrecht

Hier finden Sie einen Bericht der Landeskirche zur Ordination

Hintergrund:

Die Ordination (abgeleitet vom lateinischen „Ordo”, zu deutsch „Stand”) ist die offizielle Ernennung und Einsegnung in den Dienst der Kirche. Sie wird in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) in einem Gottesdienst von der Landesbischöfin und einem Regionalbischof bzw. einer Regionalbischöfin vorgenommen. Zentrales Zeichen der Ordination ist die Handauflegung.

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

This entry is part 81 of 84 in the series geistliches Wort

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche,
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück

Ostern wird von uns oft in Verbindung gebracht mit dem Aufwachen der Natur nach dem Winter: Die Vögel sind eifrig dabei alles für den Nachwuchs vorzubereiten, Die ersten Blumen blühen, in den Weidenkätzchen summen die Hummeln. Im Tale grünet Hoffnungsglück.
Ostern meint aber weitaus mehr, als nur das sichbare Erwachen der Natur zu neuem Leben. Ostern feiern Christen als das Fest: Der Sieg des Lebens über den Tod. Mühselig verpackt ist diese Botschaft, zu groß um sie in menschliche Worte fassen zu können. Das Leben.

Damals am Karfreitag in Jerusalem waren am Kreuz mit Jesus alle Hoffnungen jämmerlich zu Grunde gegangen. Lähmung, Trauer, Tod. Und schon hatte man sich damit abgefunden, der Leichnam sollte balsamiert werden.
Doch dann hat sich das Leben, die Hoffnung als viel stärker erwiesen, als alles Nierderträchtige dieser Welt, das Böse und der Egoismus: Jesus lebt!

Jesus lebt? Wo denn, werden Sie fragen, wo denn in einer Welt voller Ungerechtigkeit, Hunger, Not, Lüge, Bosheit und Selbstsucht. Wo ist denn der Sieg des Lebens?
Er ist mittendrin: dort wo Menschen diese Hoffnung leben, wo sie sich vom Schlechten nicht erdrücken lassen, ankämpfen, dort grünt im Tale Hoffnungsglück.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest.

Kirche – was wünschen Sie sich?

Wir ändern uns, die Welt und auch die Kirche. Diese Veränderungen sollten sich möglichst in die Richtung gehen, die Sie sich wünschen. Deswegen hat der GKR die Idee einer Mitgliederbefragung aufgegriffen. Das Ergebnis wird in die weitere Entwicklung unserer Gemeinde einfließen. Es wäre schön, wenn Sie sich beteiligten! Diesen Abschnitt bitte bis zum 31. Mai  per Mail, Fax oder Post zurücksenden, oder ihn ihren Vertretern im GKR geben.

Fragebogen Kirche

Reden hilft

This entry is part 80 of 84 in the series geistliches Wort
Reden hilft

Liebe Leserinnen und Leser,
haben Sie sich schon einmal über ein Behördenschreiben geärgert? Von der Renten- oder Krankenkasse, dem Ordnungs- oder Bauamt? Da sitzt einer sich den Hinter platt, hat von Tuten und Blasen keine Ahnung und mit einem schöden 0-8/15 Text wird mein berechtigtes Anliegen einfach abgebügelt? – so in etwa sind dann unsere Gedanken. Ein ähnlicher Fall ist mir in dieser Woche mit unserer kirchlichen Grundstücksverwaltung passiert und ich muss zugeben, die Gedanken & Worte in meinem Kopf waren nicht nur freundlich. Viel Arbeit für die Katz! Nun, was habe ich gemacht? Erstmal bin ich eine große Runde mit unserem Dackel gelaufen. Danach war ich etwas ruhiger. Das Problem aber war damit nicht gelöst. Einen bösen Brief schreiben?

Die Menschen am anderen Ende des Vorgangs  in einem Büro sind ja in aller Regel nicht bösartig, sondern haben eine andere, manchmal auch unvollständige Sicht auf die Sache. Am nächsten Tag habe ich im Amt angerufen und meine Sicht der Dinge dargelegt. Reden hilft! – Reden, nicht Vorträge halten. Das bedeutet, auch den eigenen Blickwinkel zu verschieben und die Ansichten des Gegenüber zu hören.

Reden hilft, liebe Leserinnen und Leser, auch dort, wo wir mit Gott und der Welt unsere Probleme haben. Dieses Reden nennt man Beten. Aber auch hier geht es nicht nur um Sprechen. Man muss auch zuhören können und das ist zugegebener Maßen etwas schwieriger, schwieriger vielleicht sogar, als von dem eigenen Standpunkt dann etwas abzurücken.

Also, liebe Leserinnen und Leser, bleiben Sie im Gespräch, mit Gott und der Welt!

Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit

veröffentlich in der Ausgabe der Thüringer Allgemeinen
vom 01. 04. 2017