Judika – Richte

This entry is part 89 of 92 in the series geistliches Wort

Judika – Richte

Liebe Leserinnen und Leser,

etliche Sonntage haben lateinische Namen, die sich von den Anfangsworten des Psalmes des jeweiligen Sonntags ableiten, dieser heißt Judika. „Hä?“, werden Sie jetzt denken und den Artikel weglegen wollen. Tun Sie das nicht, lesen Sie weiter! Ich fang´ nochmal an!:

Im Gottesdienst gibt es Elemente die fast immer gleich sind und Dinge, die jede Woche anders sind. Diese veränderlichen Dinge sind die Lieder und die Texte, die gelesen werden. Dazu gehören auch 2.500 Jahre alte Gebete, die Psalmen. Diese Gebete waren ursprünglich auf Hebräisch verfasst, wurden dann ins Griechische, von dort im Mittelalter ins Lateinische und schließlich seit der Reformation ins Deutsche übersetzt. „Ja, und? Bedeutet das irgendwas?“

Ja, denn mit jeder Übersetzung kann sich die Bedeutung etwas verschieben! „Judika me“, läßt sich mit „Richte mich“ übersetzen, gemeint ist aber „Richte für mich“, oder „Schaffe mir Recht“, wie Luther und andere übersetzen. In jedem Fall geht es aber um Gerechtigkeit: Wie gerecht werde ich behandelt und wie gerecht behandle ich andere!

Sehr schnell fühlen wir uns ungerecht behandelt, viel seltener empfinden wir dagegen, dass wir andere ungerecht behandeln! Der Sonntag Judika ist wie ein Spiegel, der uns vor Augen gehalten wird. Wo bin ich ungerecht, im Urteilen, im Denken, im Reden, im Handeln? Wo mache ich mir gar nicht die Mühe, meine Vor-Urteile zu hinterfragen? Viel zu oft ziehen wir nur die Schubladen in unserem Kopf auf und sortieren ein: Politiker, Harz-IV-Empfänger, AfD, Dieselfahrzeuge, Kirche oder Islam.

Vielleicht gelingt es Ihnen am Sonntag, sich und Ihre für Sie selbstverständlichen Ansichten zu hinterfragen und zu richten: Könnte meine Meinung oder mein Verhalten ungerecht sein? Sie werden feststellen, gerade in den kleinen Selbstverständlichkeiten verbirgt sich oft viel Ungerechtigkeit – und manches davon könnten wir mit nur wenig Mühe ändern!

Ihr Pfarrer Th.-M. Robscheit

 

Erschienen am 17.03.2018  in der Apoldaer Ausgabe der Thüringer Allgemeinen

Sanierung Kirche Kapellendorf II

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In der Woche und am Samstag wurde weiter gearbeitet.Die Firma Schlöffel aus kapellendorf hat ein zweites rollgerüst bereitgestellt, so dass zügig der Putz von der Decke entfernt werden konnte.
Am Sonnabend haben sich die Helfer sehr über eine kräftige Soljanka und heißen Kaffee zur Mittagspause gefreut!

In dieser Woche und der Karwoche werden die Arbeiten ruhen, dann nach Ostern soll es weitergehen.

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2018 Sanierung Kirche Kapellendorf

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2018 Sanierung Kirche Kapellendorf

Am Samstag wurden die ersten großen Putzflächen der Decke entfernt. Der nächste Einsatz ist für den kommenden Samstag, 17. März 2018, geplant. Möglicherweise kann da bereits der größte Teil der alten Decke entfernt werden. Helfer sind nach wie vor gesucht!

2018 Sanierung KircheBereits Freitag wird ein Holzschutzgutachten erstellt werden. Wenn Maßnahmen zur Holzwurmbekämpfung nötig sein sollten, werden diese im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten durchgeführt werden.

 

weitere Informationen zu Kapellendorf: http://kapellendorf.de

 

Helfer gesucht: Sanierung der Kirche in Kapellendorf

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Sanierung der Kirche Kapellendorf

Die Sanierungsarbeiten – zunächst der Abbruch der Decke im Kirchenschiff- haben begonnen.
Diese Arbeiten werden ehrenamtlich erledigt. Die Kirchengemeinde braucht dabei dringend Helfer!

Bitte melden Sie sich wenn Sie Interesse haben bei J. Elstermann (Tel. 0177/ 2783677) oder E. Frankenhäuser (Tel. 0177/ 6980575) und hinterlassen bitte Ihre Telefonnummer.

Da die Arbeitseinsätze (in der Regel samstags) kurzfristig organisiert werden, werden die Helfer dann per Handy über die Termine informiert. Der erste Einsatz soll kommenden Donnerstag geschehen. Hier sollen zunächst Vorbereitungsarbeiten erledigt werden (Abkleben des Chorraumes, Orgel, etc.).

Natürlich freuen sich die Arbeiter auch über Verpflegung…
Bitte unterstützen Sie uns im Rahmen Ihrer Möglichkeiten!

Ihre

Erika Frankenhäuser & Thomas Robscheit

Superintendentin Bärbel Hertel verabschiedet

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Am 25. Februar wurde Superintendentin Bärbel Hertel in einem festlichen Gottesdienst in der gut besuchten Lutherkirche feierlich aus ihrem Amt verabschiedet. Nach dem Gotesdienst gab es die Möglichkeit, in der Stadthalle sich persönlich von ihr und ihrem Mann zu verabschieden, für den gemeinsamen Weg zu danken und Wünsche für den Neustart zu übermitteln.

Am 1.3. erfolgte dann auch die technische Übergabe. Die Stelle der Superintendentin bzw. des Superintendenten unseres Kirchenkreises apolda-Buttstädt wird nun neu ausgeschrieben werden. Das Prozedere ist aufwändig. Die Ausschreibung sollte vor dem Sommer erledigt sein, dann können sich die geeigneten Kandidaten dem Kirchenkreis öffentlich vorstellen, sodass die Kreissynode im Herbst eine neue Superintendentin / einen neuen Superintendenten wählen kann. Der Dienstbeginn könnte dann Frühjahr 2019 sein.

Bis dahin ist Pfr. Robscheit amtierender Superintendent. Um die Aufgaben neben den pfarramtlichen der Kirchengemeinden Kapellendorf und Apolda bewältigen zu können, wird er dabei von der 2. Stellvertreterin, Past. Franke, unterstützt.

Im Kirchspiel Kapellendorf wird Pfr. Schmidt einmal monatlich predigen. Superintendentin Hertel verabschiedet sich zunächst in ein sabatical und wird dann eine Gemeindepfarrstelle in Kirchhasel antreten.