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online-Gottesdienst am 05.04.2020 aus der Martinskirche

online-Gottesdienst am 05.04.2020 aus der Martinskirche in Apolda; 10:00

Sie können sich auch den Gottesdienst als .mp3 Datei zum Hören herunterladen!

 

online-Gottesdienst am 29.03.2020 aus der Martinskirche

 

Wenn Sie den Gottesdienst nur hören möchten, können Sie ihn hier als .mp3 herunerladen.

online-gottesdienst

online-Gottesdienst am 22.03.2020 aus der Martinskirche

Feiern Sie mit uns Gottesdienst!

 

Die Lieder und Gebete des Gottesdienstes können Sie hier herunterladen (pdf).

Wenn sie den Gottesdienst nur hören möchten, können Sie ihn hier als mp3 downloaden.

Gott segne Sie! Ihr Pfarrer Th.-M. Robscheit

www.coronagebet.de

This entry is part 5 of 5 in the series Corona

Aus der EKM:

Das Corona-Virus verhindert in diesen Tagen weitgehend, dass Menschen zu einem gemeinsam Gebet zusammen kommen. Dabei tut es gerade jetzt gut, zu wissen, dass auch andere für einen glimpflichen Ausgang der Pandemie eintreten.

evangelisch.de ruft ab sofort eine Online-Gebetsgruppe ins Leben. Unter dem Motto „Du bist nicht allein!“ wird auf www.coronagebet.de rund um die Uhr mindestens eine Person beten: Für die Kranken, für die, die besonders viel Arbeit haben, für die, die von wirtschaftlicher Not bedroht sind, für die Hilflosen, für die Helfenden, für die Sterbenden, für die, die gesund werden. Füreinander und miteinander zu beten, ist elementarer Ausdruck christlichen Lebens. So werden Sorgen und Ängste, aber auch Glück und Dank vor Gott gebracht.

In einem Stundenplan können sich engagierte Beterinnen und Beter eintragen, die sich bereit erklären, mindestens eine halbe Stunde lang zu beten. Diese loggen sich dann zu der entsprechenden Zeit auf der Seite ein. So wird immer mindestens eine Person sichtbar sein, die gerade betet. Die in diesem virtuellen Raum Betenden haben die Möglichkeit, im Sinne eines Live-Blogs, Inhalte ihres Gebets zu veröffentlichen.

So können Mitbetende jederzeit auf der Seite vorbeischauen und wissen sich in dem, was sie vor Gott bringen wollen, nicht allein. Ein Zähler zeigt an, wie viele Menschen sich aktuell im virtuellen Gebetsraum befinden. Wer möchte, kann einfach still mitbeten oder sich in einer zusätzlich eingerichteten Facebook-Gruppe mit anderen austauschen. Im Gebetsraum selbst bleibt es – bis auf die Worte der Beterinnen und Beter – still.

Wer sich daran beteiligen möchte, vielleicht auch zu ungewohnten Zeiten, kann sich per E-Mail an coronagebet@evangelisch.de wenden. Ab sofort soll der Gebetsraum online rund um die Uhr besetzt sein.

Andacht vom 18. März 2020

This entry is part 4 of 5 in the series Corona

Andacht vom 18. März 2020

Fürbittenwünsche können Sie uns mailen:

fuerbitten@kirche-apolda.de

 

Corona-Einschränkungen

This entry is part 1 of 5 in the series Corona

Corona-Einschränkungen

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sagen die Ev. Kirchengemeinde Apolda und Kapellendorf alle Veranstaltungen, Konzerte sowie Proben der Kirchenmusik bis einschließlich 19.04. ab. Das betrifft u.a. die Johannespassion und die Verabschiedung von Vikar Rätz & Pfr. Robscheit aus Kapellendorf.  Gottesdienste werden in Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt jeweils sonntags um 10.00 Uhr in der Martinskirche gefeiert. Im Carolinenheim finden bis auf weiteres keine Gottesdienste statt. Auf den Dörfern finden die Gottesdienste mit kleiner Teilnehmerzahl wie geplant statt. In der Seitenleiste sehen Sie den aktuellen Gottesdienstkalender.

Es wird ab Mittwoch, dem 18.03., wochentags jeden Abend um 18.00 Uhr in der Martinskirche sowie in der Kirche Niederroßla eine Fürbitt-Andacht geben. Fürbittenwünsche können über info@kirche-apolda.de übermittelt werden. auch stehen die Kirchen in Sulzbach und Kapellendorf für das Gebet offen.

Da sich Gottesdienste aufgrund der Verordnungen ändern können, informieren die Samstagsausgabe der Thüringer allgemeinen und die Internetseiten der Kirchgemeinden (www.kirche-apolda.de, https://.kirchspiel-kapellendorf.de und https://pfarrbereich-niederrossla.jimdofree.com/ ).

Von den Corona-Einschränkungen sind auch die Geburtstagsbesuchen betroffen. Bis auf Weiteres sehen die Mitarbeitenden davon ab.

Trauerfeiern finden mit den Auflagen des Landesverwaltungsamtes statt (möglichst im Freien mit einer Teilnehmerzahl von maximal 49 Personen und einer Teilnehmerliste). Das Kirchenbüro ist besetzt, aber nicht geöffnet (Tel. 03644 – 562650).
Unsere Pfarrer und Pfarrerinnen stehen unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung:

Pfarrer Robscheit 036425 – 22352

Pfarrerin Dr. Böhm 03644 – 6517720

Pfarrer Walter 03644 – 554946

Pfarrerin Bärwald 03644 – 555713.

Gottesdienste & Corona-Virus

This entry is part 2 of 5 in the series Corona

Liebe Gemeindeglieder,

aufgrund der Vorsichtsmaßnahemn, die die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen sollen, kommt es auch zu Auswirkungen auf unsere Veranstaltungen.

Bei Gottesdiensten achten Sie bitte auf ausreichenden Abstand zu anderen Gottesdienstbesuchern (das gilt natürlich nicht für Menschen, mit denen Sie zusammen leben!)

Die Aufführung des Kindermusical „Petrus“ muss leider verschoben werden.

Melancholie

This entry is part of 106 in the series geistliches Wort
Melancholie

„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin…“

Sie kennen, liebe Leserinnen und Leser vermutlich das Gedicht, dem diese Zeilen entstammen. Wahrscheinlich kennen Sie auch das beschriebene Gefühl: Melancholie, Traurigkeit, vielleicht sogar Schwermut. Aber erinnern Sie sich auch, wann Sie das letzte Mal melancholisch waren? Ich meine nicht tief traurig, weil Sie enttäuscht wurden oder Ihnen das Leben übel mitgespielt hat. Ich meine jene hereinschleichende Melancholie, für die wir oft keine konkrete Ursache benennen können. Die sich wie ein Nebel auf unser Gemüt legt? Vielen wird es wahrscheinlich schwerfallen, sich zu erinnern: „Wann war ich das letzte Mal melancholisch, habe die Stirn ans kalte Fenster gepresst oder vor dem Ofen gesessen und einfach nur vor mich hingestarrt?“ Unsere Zeit, unsere Umwelt, ja unser eigenes Inneres sträuben sich dagegen! Einfach rumsitzen und die Gedanken treiben lassen, ziellos im Meer der Wehmut? Dabei Weltschmerz spüren & keine Lösung in Sicht? Nein, das wollen wir nicht! Schnell sind wir dabei, jede aufkeimenden Melancholie zu vertreiben. Mit Geschäftigkeit oder im oberflächlichen Rausch des TV. Das ist schade! Solche melancholische Seelenreise ist keineswegs vergeudete Zeit! Wir können die Tiefen unseres Lebens erspüren die sich unter der Alltagsoberfläche erstrecken, etwas erahnen von der Größe, von der Göttlichkeit,die uns umgibt.

Melancholie, nein, das ist nicht nur traurige Schwere, das ist der Weg der tiefen Gedanken im Meer der inneren Ruhe! In den Wochen vor Ostern sind Sie eingeladen, sich auf diese Reise zu begeben: zu Hause, allein in einer Kirche, oder auch zur Passionsandacht. Heute zum Beispiel (18:00 Martinskirche) wird die Melencholia von Dürer uns inspirieren. Eines kann ich Ihnen schon verraten: sie ist keineswegs tränenverschwommene Traurigkeit!

Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit

 

Melancholie

Der Artikel erschien erstmals in der Wochenendausgebe der Thüringer Allgemeinen am 07. März 2020

Die Passionsandachten 2020 in Apolda beschäftigen sich mit Stichen A. Dürers, die auch in der derzeitigen Ausstellung des Kunsthauses in Apolda zu bewundern sind.

10. Mai 2020: Gemeindefahrt nach Magdeburg

Gemeindefahrt nach Magdeburg

Am Sonntag, dem 10. Mai 2020 findet die Ordination von Vikar Christoph Rätz und Vikar Aaron Rogge in Magdeburg statt. An diesem Festgottesdienst im Magdeburger Dom können Sie teilnehmen und sich zu unserer Gemeindefahrt anmelden. Gegen 6.00 Uhr startet der Bus am Apoldaer Busbahnhof. Wir werden ca. 18.00 Uhr zurück sein.
Die Kosten betragen pro Erwachsenen 20,- €.
Anmeldungen bitte an das Büro der Kirchgemeinde Apolda 03644-562650 oder info@kirche-apolda.de

Gott sei Dank!

This entry is part 105 of 106 in the series geistliches Wort
Gott sei Dank!

Das Schienenbein ist bläulich-rot, der halbe Fuß ebenso. Es schmerzt, aber bei weitem nicht so, wie es aussieht! Der Sturm hatte ein Eisentor aus seiner Verankerung gerissen. Beim Versuch es wieder zu lösen, gibt es plötzlich nach. Das Bein ist im Weg. Schmerz schießt ins Hirn, im Bauch wird´s flau. Erstmal setzen! Ruhig atmen! Dann vorsichtig auftreten: es geht, nichts gebrochen! Gott sei Dank!

Dankbarsein bei einem Unfall? Ja. Liebe Leserinnen und Leser, das kann man! Es hätte viel übler enden können. Nur ein paar Zentimeter weiter und der Schlag hätte das Gelenk getroffen, was möglicherweise ganz anders ausgegangen wäre. „Da hatte ich einen Schutzengel!“ – wann haben Sie sich das zum letzten mal gesagt? Meistens realisieren wir gar nicht, was alles hätte schief gehen können, welchen Gefahren wir entronnen sind. Am ehesten haben wir im Straßenverkehr noch ein Gefühl für das Risiko: Die Sonne blendet, Sprühwasser wird aufgewirbelt oder es ist bereits dunkel. Trotzdem wird zügig gefahren. Wie oft wurden wir da wohl schon behütet, weil ein Engel dem Reh, das wir gar nicht bemerkt hatten, im Weg stand?

Manchmal brauchen wir so einen sprichwörtlichen Tritt vor´s Schienbein, damit wir wach werden für die Geschenke unseres Lebens. Essen, Kleidung, Frieden – nichts ist selbstverständlich!

Und wenn Ihnen das nächste Mal beim Telefonieren plötzlich siedend heiß einfällt, dass da noch ein Topf auf dem Herd steht, dann meinen Sie es einfach mal ernst, wenn Sie murmeln „Gott sei Dank!“

 

„Gott sei Dank!“

Der Artikel erschien erstmals in der Wochenendausgebe der Thüringer Allgemeinen am 15. Februar 2020