Archiv der Kategorie: Landeskirche

Friedrich Kramer: Vorstellung als Bischofskandidat

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Friedrich Kramer: Vorstellung als Bischofskandidat

Auf der 9. Tagung der II Landessynode der EKM haben sich die drei Kandidaten für die Bischofswahl in einem zwanzigminütigen Impulsreferat vorgestellt. Der spätere Gewinner der Bischofswahlwahl, Friedrich Kramer, hat sein Referat mit „Die siebeneinhalb Ks der Kirche“ überschrieben. Hier können Sie die stichpunktartigen Notizen des Synodalen Th.-M. Robscheit lesen.

Krise

  • was ist die Krise der Kirche?; 
  • nicht das Wenigerwerden; es gibt keinen Wendepunkt, sondern eine kontinuierliche Entwicklung (die vielleicht nicht immer schön ist); 
  • eine wirkliche Krise liegt in der Umweltpolitik
  • Krise ist der Normalzustand der Christen

Kompass

  • wonach richten wir uns aus?
  • Leitung: kreativität, Kommunikation & Kontext
  • Jeder muss vor Ort kreativ werden; Lösungen kommen nicht von oben

Kommunikation

  • Machtfragen müssen geklärt werden, sonst nutzt beste Kommunikation nichts
  • der Ruf der Kirche muss verbessert werden -> damit Leute Lust haben, bei Kirche mitzumachen; 
  • ordentliche Streitkultur (schwierig ist es, wenn nicht mehr gestritten wird); 
  • Frage der Digitalität

Kooperation

  • Wir sind verstreut, können aber miteinander sein
  • Partner suchen; Kooperation auf Augenhöhe
  • wird können oft mehr machen, als wir denken, weil wir oft der einzige große Player sind

Kultur

  • Wie öffnen und nutzen wir unsere kulturellen Schätze?
  • Kultureller Wandel -> Abstimmung zu einer nachhaltigen Gesellschaft
  • Nicht nur Trauer nach außen zeigen, sondern vor allem nach außen Fröhlichkeit zeigen!

Konzertfähigkeit

  • Kirche als Teil einer großen musikalischen Landschaft; als wer verstehen wir uns in dem „Orchester“?
  • verstehen wir, wie gerade die Stimmung ist?
  • Eigenverständnis als Leitung: Dirigent

Kairos: der richtige Moment

  • manchmal ist etwas Richtiges im falschen Moment (bsp:Bischofsbericht als Abschlussbericht; aber nur Diskussion über Kommunikation) 

Kraft

  • warum nur 1/2 k?): wir leben aus der Kraft Gottes
  • Kraft im Vater Unser

 

In der anschließenden 45 minütigen Diskussion in drei Gruppen wurde auf einige dieser Punkte besonders eingegangen. In der Gruppe, in der der Verfasser saß,  zum Beispiel:

  • Warum wurde mit „Krise“ begonnen?
    • Weil Kirche mit Krise verbunden wird; er das aber nicht so sieht.
  • Verbesserung des Rufes der Kirchen:
    • Rufschädigung begann mit den Bauernkriegen (durch verhalten Luthers)
    • Gottesdienste mit vier Leuten sind „rufschädigend“; man muss auch darauf achten, wie Dinge nach außen wirken.

 

 

9. Tagung der II Landessynode der EKM Bischofwahl

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EKM Bischofwahl

Obwohl des Schwerpunktthema der Tagung „Ehrenamtliches Engagement in der EKM“ ist, überwiegen zwei andere Themen die Tagung.  Zum einen ist das ein Kommunikationsproblem zwischen LKR und Landessynode, das sich an einer Diskussion über die eingereichte Petition zu Tempo 130 auf Autobahnen entzündet hatte.  In der Aussprache zum Bischofsbericht  hat dies notwendiger Weise einen sehr breiten Raum  eingenommen. Der dankbare Rückblick auf die zehnjährige Amtszeit unserer Bischöfin Junkermann kam an dieser Stelle dadurch zunächst zu kurz.
Zum anderen beschäftigt die Wahl einer neuen Bischöfin oder eines neuen Bischofs der EKM die Synodalen.

Alle Unterlagen zur Tagung findenSie auf der Seite der EKM. In diesem Beitrag wird nicht auf alle Anträge und TOPs eingegangen.

EKM Bischofswahl

Zur Wahl standen drei Kandidaten Friedrich Kramer, Karsten Müller, Ulrike Weyer. Alle drei haben sich öffentlich (übertragen im MDR) vorgestellt. Auf der Synode hatte jeder von ihnen 20 Minuten Zeit, sich vorzustellen und in Kleingruppen wurde dann jeder 45 Minuten befragt.

Die Qual der Wahl?

Der Bischofswahlausschuß hatte 16 Personen (acht Frauen, acht Männer) in die nähere Auswahl genommen und angefragt, ob sie theoretisch zur Verfügung stehen könnten. Nicht alle haben zugesagt, es folgten Gespräche durch die Findungsgruppe und schließlich wurden die drei Kandidaten der Synode präsentiert. Eine vierte Kandidatin hatte ihre Bereitschaft zur Kandidatur zurückgezogen.


Ersten Wahlgang
83 Stimmen, davon 82 gültig

Enthaltungen: 10
Kramer: 40
Müller: 13
Weyer: 19
Herr Müller zieht nach der ersten Runde seine Kandidatur zurück.

Zweiter Wahlgang
84 gültige Stimmen

Enthaltungen: 10
Kramer: 53
Weyer: 21

Dritter Wahlgang
84 gültige Stimmen
Enthaltungen: 11
Kramer: 56 (2/3 Mehrheit erreicht!)
Weyer: 17

EKM Bischofwahl
Der designierte Bischof der EKM: Friedrich Kramer

Damit ist Friedrich Kramer im dritten Wahlgang zum neuen Bischof der EKM gewählt worden.

In seiner Vorstellung hatte Kramer auf „7 1/2 Ks“ der Kirche hingewiesen. Eine stichpunktartige Mitschrift können Sie im folgenden Artikel lesen.

 

TOP 2 Bericht der Landesbischöfin

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat.“ (Ps. 103,2)

Neben der oben bereits erwähnten Spannung zwischen Landeskirchenrat und Landessynode, hat die Bischöfin auf ihre Amtszeit zurück und den weiteren Weg vorrausgeblickt. Nach der Diskussion im Plenum und anschließend in den Ausschüssen hat die Synode den folgenden Text verabschiedet:

Wir danken der Landesbischöfin für ihren offenen und ehrlichen Bericht und den gemeinsamen Weg in den vergangenen zehn Jahren. In besonderer Weise würdigen wir ihr Verdienst, das Zusammenwachsen zweier Landeskirchen mit unterschiedlichen Traditionen zu einer gemeinsamen Kirche befördert und begleitet zu haben. Dabei hat sie uns ermutigt, unsere Schätze wahrzunehmen und sich zuversichtlich den Herausforderungen zu stellen.
Wir danken ihr für das Engagement in der Reformationsdekade. Sie hat damit der neuen Kirche ein Gesicht gegeben.
Mit ihren Anstößen, wie beispielsweise zu den „Offenen Kirchen“ und zur selbstkritischen Auseinandersetzung mit unserer Geschichte, hat sie Wege gezeigt, auf denen wir als EKM weitergehen können – befreit durch Gottes Gnade.

TOP 4 Der ehrenamtliche Dienst in der EKM

Wie bereits oben geschrieben, war dies als wichtigstes Thema der Synodaltagung geplant. Umfangreich wurde eine Bestandanalyse präsentiert. Darin u.a. was motiviert zum ehrenamtlichenEngagement, welche Rolle spielt Geld oder wie ist das Verhältnis von Ehrenamtlichen zu Hauptamtlichen. Die verschiedenen Schwerpunkte sind dann ausführlich in Ausschüssen diskutiert und beraten worden. So hat sich der Haushalts- & Finanzausschuß vor allem mit dem Thema Geld & Ehrenamt beschäftigt. Dass es nicht überall selbstverständlich ist, dass Ehrenamtliche ihre Auslagen möglichst unbürokratisch ersetzt bekommen, stieß auf großes Unverständnis. Wichtig ist auch eine klare Abgrenzung von Nebenamt und Ehrenamt.
Am Sonnabend wurden die umfangreichen Ergebnisse wieder ins Plenum eingespeist. Allerdings wurde recht schnell deutlich, dass eine sinnvolle Aufarbeitung das Plenum jetzt überfordert. Deswegen hat die Synode beschlossen, sich auf der nächsten Tagung erneut mit dem Thema ehrenamtlicher Dienst zu befassen. Bis dahin ist das Landeskirchenamt gebeten, die Ergebnisse der Ausschüsse so aufzuarbeiten, dass damit eine synodale Weiterarbeit möglich ist.

TOP 6.3 Antrag zum Umgang mit historisch wertvollen Bibliotheken

Der Kirchenkreis Erfurt hat einen Antrag zum Umgang mit wertvollen alten Bibliotheken gestellt. Hintergrund sind die oft erheblichen Kosten, die mit einem sachgerechten, verantwortlichen Umgang verbunden sind.
Die Landessynode beschließt, die Situation und Perspektive der historischen theologischen Bibliotheken auf dem Gebiet der EKM und in Trägerschaft bzw. Besitz von Einrichtungen innerhalb der Landeskirche zu thematisieren. Die Landessynode bittet das Landeskirchenamt, der Herbstsynode 2020 erste konzeptionelle Überlegungen zur Sicherung, Betreuung und Bereitstellung der Bestände der historischen theologischen Bibliotheken auf dem Gebiet der EKM vorzulegen. Ziel ist, diese historisch einzigartigen Schätze langfristig zu sichern, zugänglich zu machen und wo möglich Kooperationspartner einzubinden.
EKM Bischofwahl

TOP 6.5  Antrag des Synodalen Prof. Dr. Vogel an die Landessynode
betreffend der Vergabe von Räumen kirchlicher und diakonischer Häuser

Prof. Vogel hat aufgrund eines entsprechenden Vorkommnisses außerhalb der EKM beantragt, dass Veranstaltungen der AfD (und auch der Untergruppierung Christen in der AfD) nicht in kirchlichen Räumen stattfinden sollen. In der Diskussion wurde deutlich, dass es entsprechende gesetzliche Grundlagen bereits gibt. Damit diese auch bekannt sind und angewendet werden können, wurde der folgende Beschluß gefaßt:
Die Landessynode hält fest, dass landeskirchliche Räume nicht an menschenfeindliche und demokratieverachtende Parteien und Gruppen, wie z.B. die AfD und ihre Gruppierungen, vergeben werden und empfiehlt den Kirchenkreisen, Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen entsprechend zu verfahren. Sie ermutigt diese, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.
Ausgangspunkt hierfür sind der kirchliche Auftrag zum Einsatz gegen alle Formen von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit (Art. 2 Abs. 10 Kirchenverfassung) und die Verpflichtung, kirchliche Räume nicht im Widerspruch zu ihrem kirchlichen Zweck zu nutzen (§ 20 Vermögensverwaltungs- und Aufsichtsgesetz, Nr. 20 Vermögensverwaltungs- und Aufsichtsverordnung).

TOP 7.1: Sachstandbericht zur gleichgeschlechtlichen Partnerschaft

Der JugendsynodaleHuhn hat in der Frühjahrstagung der Landessynode 2017 Gleichstellung eingetragener Partnerschaften mit der Ehe beantragt. Mit ihrem Beschluss bat die Landessynode den Landeskirchenrat, „ein geeignetes Format zu finden, in dem dieses Gespräch in absehbarer Zeit weitergeführt werden kann“. Ein Zwischenbericht liegt vor. Der Ausschuß für Theologie und Kirche soll bis  zur nächsten Tagung eine Beschlußvorlage erstellen. Die Synode soll dann eine Entscheidung dazu treffen, ob in der kirchlichen Praxis und ggf. wie gleichgeschlechtliche Ehen bedacht werden.

 

 

8. Tagung der II Landessynode der EKM: Wahl des Regionalbischofs des Propstsprengels Gera-Weimar

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Obwohl der Bericht der Landesbischöfin eigentlich an erster Stelle kommen sollte, so sind bei dieser Synodaltagung zwei andere Themen im Vordergrund. Das ist zum einen der Personalbericht (dazu unten mehr) & vor allem des Wahl des Regionalbischofs für den Propstei Gera-Weimar.  Alle Synodenunterlagen finden Sie auch auf den Seiten der EKM.

Wahl des Regionalbischofs des Propstsprengels Gera-Weimar

Zur Wahl haben sich Superintendent Kristóf Bálint aus Bad Frankenhausen und Pfarrerin Dr. Friederike Spengler aus Bad Berka gestellt. Am Donnerstag konnten sich beide Kandidaten vorstellen. Es fand eine Aussprache in geschlossener Sitzung statt. Dann hatten die Synodalen die Möglichkeit ihre Entscheidung eine Nacht zu überschlafen. Am Freitag fand dann die Wahl in geheimer Abstimmung statt.
Im ersten Wahlgang hat Dr, Friederike Spengler mit 56 Stimmen bereits die nötige 2/3 Mehrheit (55 Stimmen) erreicht, so dass es zu keinem weiteren Wahlgang kam. Nach der Wahl äußere sich sie sich live:

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie auch in der Pressemeldung der EKM.

Wahl zum Stellvertreter der Landesbischöfin

Probst Stawenow wurde mit sehr großer Mehrheit zum ständigen Vertreter der Landesbischöfin gewählt. Dies ist nötig, weil Propst Kamm am 1. Advent in den Ruhestand verabschiedet wird.

Bericht der Landesbischöfin

Traditionell bringt die Bischöfin ihren Bericht als ersten ein.  Bischöfin Junkermann bezieht sich auf die Emmausgeschichte: „Sie gingen und sie redeten miteinander.“ Es ist nötig und zielführend, sich auf den Weg zu machen bzw. zu bleiben und dabei miteinander im Gespräch zu sein. Sie bezieht dies auf verschiedenste Bereiche des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens. (Dass während des Gehens und Redens in der Emmausgeschichte Christus nicht erkannt wurde, spielte aber keine Rolle.) Schwerpunkt ist der Erfahrungsbericht zur neuen Visitationsordnung. Möglicherweise wird sich eine Form der „Kurzvisitation“ durchsetzen können. Dieses Modell des Kirchenkreises Naumburg sieht eine Visitation von Freitag Abend bis Sonntag Mittag vor. Die EKM betrachtet dies zwar als unschädlich, aber nicht als richtige Visitation. Es wird aber darüber nachgedacht, ob dies zukünftig dennoch ein möglicher Weg sein könnte. Für die Mitglieder der Visitationsgruppe wäre das eine erhebliche Arbeitseinsparung!Wahl des Regionalbischofs für den Propstei Gera-Weimar

Personalbericht

Zu den zentralen Themen auf der Tagung gehört der sehr umfangreiche Personalbericht. In zwölf Unterberichten wurden alle Felder der Personalsituation in der EKM beleuchtet und anschließend durch die Synodalen diskutiert. Dabei wurde u.a. auch die Frage nach  der Residenzpflicht der Pfarrer diskutiert und die damit verbundenen Schwierigkeiten: „Welche Größe sollte eine Dienstwohnung haben?“ Die Familien der Pastorinnen und Pfarrer können sehr unterschiedlich groß sein. Außerdem wurde eine Studie zu Gesundheit der Pfarrerinnen und Pfarrer vorgestellt. Es wurde deutlich, dass die in den letzten Jahren ständig gestiegenen Anforderungen durchaus negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand und die Belastbarkeit der Stelleninhaber haben. Die Ergebnisse werden aufbereitet und können dann nachgelesen werden. Wahl des Regionalbischofs für den Propstei Gera-WeimarEin weiteres Thema war das kürzlich gefallene Urteil nach dem nicht mehr grundsätzlich die Kirchenmitgliedschaft bei Einstellungen vorrausgesetzt werden darf. „Wie können Einrichtungen damit dennoch ihr christliches Gepräge behalten?“

Wahl des Regionalbischofs für den Propstei Gera-Weimar

 

Wahl des Superintendenten des Kirchenkreises Apolda-Buttstädt

This entry is part 24 of 25 in the series Pressemeldungen
Wahl des Superintendenten des Kirchenkreises Apolda-Buttstädt

Zur Wahl des Superintendenten des Kirchenkreises Apolda-Buttstädt tagte am 2.11.  in Buttstädt die Sonderkreissynode unseres Kirchenkreises. Zur Wahl standen Pastorin Weber und Pfarrer Dr. Heidbrink. Die Kreissynode wählte den derzeitigen Pfarrer aus Finsterbergen, Dr. Gregor Heidbrink mit großer Mehrheit zum neuen Superintendenten ihres Kirchenkreises.

Wahl des Superintendenten des Kirchenkreises Apolda-ButtstädtDer 39 jährige setzte sich im zweiten Wahlgang durch. Dr. Gregor Heidbrink studierte in Halle an der Salle und in Greifswald Theologie und absolvierte sein Vikariat im Kirchenkreis Halle und wechselte dann nach Finsterbergen. Der Präses der Kereissynode, Hans-Jürgen Bauer, gratulierte Pfarerr Dr. Heidbrink und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. Dr. Heidbrink sagte nach seiner Wahl „Ich bin sehr froh über das Vertrauen und freue mich schon jetzt darauf, die Menschen im Weimarer Land kennen zu lernen und mit ihnen zu leben.“

Dr. Heidbrink ist verheiratet und hat vier Kinder.

 

Kandidaten für Wahl des Regionalbischofs Gera-Weimar

Wahl des Regionalbischofs Gera-Weimar

Seit Samstag, 23. 06.2018 stehen die Kandidaten für die Wahl des Regionalbischofs Gera-Weimar fest. In einem langen Verfahren hat der  Bischofswahlausschuss nominiert: Superintendent Kristóf Bálint aus Bad Frankenhausen und Pfarrerin Dr. Friederike Spengler aus Bad Berka. Auf der Herbsttagung der Landessynode der EKM wird das Amt des Regionalbischofs für den Propstsprengel Gera-Weimar neu besetzt werden. Der jetztige Propst D. Kamm wird am 30. 11. 2019 in den Ruhestand gehen.

Der Kandidat und die Kandidatin stellen sich im Vorfeld der Landessynode in einem Gottesdienst in Gera vor: Superintendent Bálint am 2. September um 10 Uhr in der Kirche St. Salvator und Pfarrerin Spengler am 23. September um 10 Uhr in der Kirche St. Johannis.

Hintergründe zum Wahlverfahren, dem Aufgabenbereich eines Propstes und der Biografie der beiden Kandiaten finden Sie in der Pressemeldung der EKM.

7. Tagung der II. Landessynode

This entry is part 6 of 9 in the series Landeskirche
Die 7. Tagung der II. Landessynode der EKM tagte vom 12. -14. April 2018 in Kloster Drübeck.

Umfangreichster Punkt auf der Tagesordnung der Landessynode war unter dem Thema: „Evangelisch – ein Kreuz für die Welt“ eine breite Diskussion und Standortbestimmung der Gemeinden in der EKM (TOP 4). Alle Synodenunterlagen finden Sie auf der Synodenseite der EKM.

TOP 2: Bericht der Landesbischöfin Junkermann

Traditionell ist der erste große Tagesordnungspunkt auf einer Landessynode der Bericht der Landesbischöfin. Sie betont darin die besondere Bedeutung von gemeinsamen Mahlfeiern für die Gemeinschaft. Ausdrücklich möchte sie das nicht auf liturgische Abendmahlsfeiern beschränken:

„Uns sind große Schätze anvertraut, lasst sie uns nicht vergraben, lasst uns mit ihnen wuchern! Ob es uns gelingt, den bestehenden Fokus allein auf die Erinnerung an Jesu letztes Mahl wieder zu erweitern um die vielerlei Mahlzeiten Jesu in Gemeinschaft mit vielen Verschiedenen und die nachösterlichen Mahlfeiern?… Grethlein plädiert dafür: „Das Mahlfeiern soll … als eine besondere Form der Kommunikation des Evangeliums verstanden werden … und für die drei grundlegenden Modi der Kommunikation (…) öffnen, die bereits das Wirken Jesu bestimmten: gemeinschaftliches Feiern, Lehren und Lernen sowie gegenseitiges Helfen zum Leben.“ Dabei soll es für alle (wirklich alle!) zugänglich sein.
Wie kann das aussehen in unserem Alltag in Gemeinde und Kirche? Und wird es wirklich kirchen- und gemeindegründend wirken?
Von den großen Mahlfeiern draußen haben wir nun viel gehört. Sie sind besondere Höhepunkte im Jahr. Ob sie auch Anregungen geben für die kleineren Mahlfeiern unter dem Jahr und auch innerhalb unserer Mauern. Den geschützten Raum braucht Gemeinschaft ja weiterhin, bei aller Wertschätzung des Umsonst und Draußen? Und wie sieht das in kleinen Gemeinden aus?“

In ihrer Antwort auf die Rückmeldungen zum Bericht weist Ilse Junkermann darauf hin, dass auch Jesus schon vorgeworfen wurde, er sitze bei den Säufern und Fressern (anstelle sich zu den Frommen zurückzuziehen).

TOP 3: Änderung der Verfassung der EKM
7. Tagung der II. Landessynode
geheime Abstimmung zur Veränderung der Verfassung der EKM

Die Überarbeitung der Verfassung in der Landessynode wäre eigentlich kein so wichtiger Punkt, aber mit der angestrebten Änderung in die geschlechtergerechte Sprache ist dieses Thema mit großen Emotionen belegt. Durch eine Eingabe Prof. Germanns, der an der ursprünglichen Verfassung maßgeblich mitgearbeitet hatte, fühlten sich etliche Synodale angesprochen und lehnen eine gegenderte Sprache der Verfassung ab. Ein Diskussionsbeitrag versuchte sich auf satirische Weise mit dieser Eingabe auseinanderzusetzen. Diese Ausführungen hat, so schätze ich das ein, die Unsicheren eher auf die Seite Prof. Germans gebracht haben, als gegen ihn. Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“! Daneben gab es auch sachliche und bedenkenswerte Beiträge für die geschlechtergerechte Sprache in der Verfassung und dagegen. Neben einigen Argumenten, die sich hauptsächlich auf die Lesbarkeit bezogen, waren die meisten Bedenken bei einer theologischen Frage: „Christen“ waren schon immer Frauen und Männer (ähnlich wie Menschen), sie bilden eine Einheit. Durch die Formulierung in Christinnen und Christen wird diese Einheit in zwei Gruppen aufgespalten.
Die Vorlage wurde in die Ausschüsse verwiesen.

Am Samstag wurde das Thema nachdem  die überarbeitete Verfassung in den Ausschüssen beraten worden ist, erneut aufgerufen:

Es gab einigen inhaltlichen Präzisierungen wie der Stärkung der gewählten Synodalen im Landeskirchenrat (sie haben dort jetzt kein Vetorecht mehr, sondern ihre mehrheitliche Zustimmung ist Vorrausetzung. Das bedeutet, das nun mögliche Enthaltungen als „Nein“ gezählt werden, bei der bisherigen Variante waren Enthaltungen „Ja“ Stimmen, weil sie an der erforderlichen Mehrheit für das Veto nicht unterstützen.

Im Plenum wurde die Verfassung dann nur inhaltlich diskutiert, die Frage der gegenderten Version wurde nicht noch einmal erörtert. Ein Antrag auf zwei Abstimmungen, einen zum Text und eine weitere zur geschlechtergerechten Sprache wurde als nicht praktikabel abgelehnt. Auch konnte sich der Vorschlag, „Reformatoren“ durch „Männer und Frauen der Reformation“ nicht durchsetzen. Dies hatte wohl vor allem damit zu tun, dass ein Unterschied zwischen Menschen, die der Reformation angehört haben wie Lieschen Müller & ihr Mann, und den Verfasseren reformatorischer Schriften gemacht werden soll.

Ergebnis: 70 gültige Stimmen

Ja: 46
Nein: 22
Enthaltung: 2

Damit ist die 2/3 Mehrheit um eine Stimme nicht erreicht und die geänderte Verfassung tritt nicht in Kraft. Die oben gemachten Änderungen sind damit auch nicht im Text enthalten.

TOP 7 Umsatzsteuergesetz

Für die Kirchengemeinden, die bisher ihre Kirchrechnung noch selber geführt haben, ist ein Anschlußzwang vorgesehen, sobald ihr Jahresumsatz die Kleinunternehmergrenze  übersteigt. Diese mehrheitlich getroffene Gesetzesänderung ist sinnvoll, weil die Kompetenz für eine gesetzeskonforme Steuerabrechnung bei den ehrenamtlichen oder professionellen Steuerberatern, die nicht im kirchlichen Bereich spezialisiert sind, nach auffassung der Synode nicht im nötigen Maße gegeben ist.

TOP 5: Verlängerung der Amtszeit von Probst Hackbeil

Die Synode hat die Amtszeit von Probst Hackbeil bis zu seinem Ruhestand mit sehr großer Mehrheit beschlossen.

TOP 4: Gemeindekirche

7. Tagung der II. LandessynodeHauptthema der Tagung der Landessynode ist „Evangelisch – ein Kreuz für die Welt“. Dem ist heute fast der ganze Tage gewidmet. Der Diskussion zu grunde liegen die Thesen von Prof. Domsgen. Sie wurden  durch jeweils ein ehrenamtliches und ein hauptamtliches Mitglieder der Synode interpretiert. Es ist erstaunlich, wie klar Probleme und mögliche Lösungen in der Theorie gesehen werden und wie wenig davon in der Vergangenheit in der Praxis umgesetzt worden ist.

Zunächst wurde in mehreren Runden in verschiedenen Arbeitsgruppen dazu gearbeitet und diskutiert. Am Samstag wurden die Ergebnisse der gestrigen Arbeitsgruppen zum Gemeinde- & Kirchenbild vorgestellt. Die Arbeitsgruppen waren für die Teilnehmer sicherlich in jedem Fall anregend und wichtig. Es wird in unseren Gremien viel zu selten darüber diskutiert, was & warum & wie Kirche oder Gemeinde sein soll. Wenn aber jemand die Erwartung hatte, dass die Synode mit übertragbaren Handlungsanweisungen für die einzelnen Kirchengemeinden abschließt, so wird er zwangsläufig enttäuscht sein.

Hier finden Sie die grafisch aufgearbeiteten Arbeits- & Ergebnispapiere der Gemeindesynode.

Prof. Domsgen
These 1
These 2
These 3
These 4
These 5
These 6

 Mit einer Abendmahlsfeier endete die Landessynode am Samstag Mittag.

 

6. Tagung der II. Landessynode der EKM

This entry is part 1 of 9 in the series Landeskirche

Vom 22. -25. November 2017 war die 6. Tagung der II. Landessynode der EKM  in Erfurt. Diese Synode hatte mehrere gewichtige Themen. Die Tagesordnung und alle Unterlagen sind auf der Webseite der EKM unter Landesynode zu finden.

6. Tagung der II. Landessynode der EKM

Die gesamte Tagung hier zusammenzufassen ist natürlich nicht möglich, deswegen nur einige Streiflichter.

Amtszeit der Landesbischöfin Ilse Junkermann

Obwohl gar nicht Thema der 6. Tagung der II. Landessynode, fand das in zwei Jahren anstehende Ende der Amtszeit der Landesbischöfin Ilse Junkermann breites Medienecho. Darauf hat die Landesbischöfin Junkermann mit einem Wort an die Gemeinden reagiert.
Die Amtszeit aller Leitungsämter der EKM ist auf 10 Jahre begrenzt; Wiederwahl ist möglich. Wenn der Ruhestand weniger als fünf Jahre nach dieser 10-Jahres-Frist eintritt, kann auf Antrag des Landeskirchenrates die Synode eine Verlängerung der Amtszeit beschließen. Diesen Antrag hat der Landeskirchenrat nicht gestellt. Damit beginnt das übliche Prozedere um eine neue Bischöfin bzw. einen neuen Bischof zu finden. Zunächst wird der Bischofswahlausschuß berufen.
Über die Hintergründe des Nichtstellens dieses Antrages könnte nur spekuliert werden. Da Ilse Junkermann die erste Bischöfin der EKM ist, gibt es auch keine „historischen“ Erfahrungen oder Normalitäten.

Kinder-, Jugend-und Familienarbeit in der EKM
Die Kinder-, Jugend-und Familienarbeit in der EKM nahm eine weiten Raum ein. Ausführlich wurden die Erfahrungen von drei Modellregionen, in denen in den letzten Jahren ein Schwerpunkt auf diese Arbeit gelegt worden war, vorgestellt. Daneben wurde auch ausführlich über die Schulseelsorge diskutiert.
Die Unterlagen sind unter TOP 6 zusammengefaßt
Überarbeitung der Verfassung der EKM
Die bisherigen Rückmeldungen zur Überarbeitung der Verfassung wurden vorgestellt. Es wurde darüber aber wenig inhaltlich diskutiert. Das wird seinen Raum in der Frühjahrssynode haben. Diesmal ging es um die Grundsatzentscheidung, ob der Verfassungstext in geschlechtergerechter Sprache verfaßt werden soll oder nicht. Dieses Thema wirkt oft wie ein rotes Tuch, bei Befürwortern ebenso wie bei Gegnern. Während die einen zu recht darauf hinweisen, dass Sprache Denken prägt und umgekehrt, sehen die anderen nur völlig unverständliche Texte vor ihrem geistigen Auge. Es war für die Meinungsbildung und Entscheidung der Synode sehr hilfreich, dass Frau Dr. Hallik von der Gesellschaft für Deutsche Sprache ein Einführungsreferat zur geschlechtergerechten Sprache in Gesetztestext hielt. Dadurch konnte die Diskussion sehr sachlich geführt werden. In geheimer Abstimmung votierte schließlich eine große Mehrheit für die Verwendung der geschlechtergerechten Sprache in der überarbeiteten Fassung der Verfassung der EKM.
Haushaltsplan 2019
Traditionell wird auf der Herbstsynode der Haushaltsplan beschlossen, ebenso die Höhe des von den Gemeindegliedern erbetenen Kirchgeldes und die Höhe der Kirchensteuer.
Das Kirchgeld ist eine Spende und daher freiwillig. Allerdings sind die Kirchengemeinden verpflichtet, ihre Gemeindeglieder um diese Spende zu bitten. Diese Bitte ist Voraussetzung für alle kirchlichen Fördermittel einer Kirchengemeinde.
Die Kirchensteuer wird von den Mitgliedern der Kirche auf Lohn- und Einkommenssteuer erhoben. Sie ist im folgenden Kalenderjahr steuerlich absetzbar. Die Kirchensteuer wird durch das Finanzamt einbehalten. Diese Dienstleistung wird den Finazämtern durch die Kirchen vergütet; es ist also kein Geschenk des Staates, wie gelegentlich kolportiert wird.
Die Höhe von Kirchgeld und Kirchensteuersatz sind seit Jahren unverändert.
Änderung der Perikopenordnung
Hinter diesem etwas ungebräuchlichen Begriff verbirgt sich die Auswahl der Bibeltexte, die an einem Sonntag gelesen werden, bzw. über die gepredigt werden soll. In der überarbeiteten Version (die derzeit gültige ist seit 1958 in Benutzung) ist der Anteil der alttestamentlichen Texte höher, außerdem gehören auch Psalmen und andere weisheitliche Texte zu den Predigttexten. Für die Gottesdienste werden nun zwei Wochenlieder zur Auswahl vorgeschlegen. Die neue Perikopenordnung tritt am ersten Advent 2018 in Kraft.

 

 

Wort der Landesbischöfin an die Gemeinden

This entry is part 4 of 9 in the series Landeskirche
Wort der Landesbischöfin an die Gemeinden
vom 25. November 2017

Liebe Schwestern und Brüder in den Gemeinden!

Einige von Ihnen haben es möglicherweise bereits aus der Presse entnommen: Meine Amts­zeit als Landesbischöfin endet nach Ablauf der zehn Jahre, für die ich gewählt bin, Ende August 2019. Diese Nachricht hat in der Öffentlichkeit einige Unruhe hervorgerufen. Deshalb möchte ich Ihnen einige Erläuterungen dazu geben:

Die Verfassung unserer Landeskirche sieht die Möglichkeit vor, die Amtszeit zu verlängern, wenn das Ruhestandsalter nach der Ablauf der Amtszeit nicht weiter als fünf Jahre entfernt ist. Beschließen kann diese Amtszeitverlängerung die Landessynode, den Antrag hierfür muss der Landeskirchenrat stellen. Darüber hat der Landeskirchenrat im Oktober beraten. Er ist nach ausführlicher und sehr gründlicher Beratung zu dem Ergebnis gekommen, dass er einen solchen Antrag nicht stellt.

Er stellt damit nicht meinen bisherigen Dienst infrage, sondern verbindet diesen Beschluss ausdrücklich mit dem Dank für meinen Dienst, gerade in der Phase des Zusammenwachsens sehr unterschiedlicher geistlicher und struktureller Traditionen unserer noch jungen Kirche. Wort der Landesbischöfin an die Gemeinden

Ich war gerne zu einer Verlängerung meiner Amtszeit bereit. Ich tue meinen Dienst in unserer Kirche wirklich gerne. Insofern, das will ich nicht verschweigen, schmerzt mich diese Ent­scheidung. Zugleich respektiere ich sie.

Als erste Landesbischöfin der EKM stehe ich für den Wegabschnitt des Zusammenwachsens unserer beiden Vorgänger-Kirchen. So sehe ich diese Entscheidung auch unter dem Horizont, dass der Landeskirchenrat diese Phase als bald abgeschlossen sieht. Ich bin gewiss, der Landeskirchenrat hat seine Verantwortung mit Ernst und im geschwisterlichen Austausch wahrgenommen. Wir werden in den kommenden zwei Jahren gut zusammenarbeiten.

Liebe Geschwister, ich bitte Sie: Tragen Sie zu Nüchternheit und Respekt für diese Entschei­dung bei. Damit stärken Sie auch unser evangelisches Amtsverständnis. Die leitenden Dienste sind aus gutem Grund befristet.

Und ich bitte Sie: Tragen Sie mit dazu bei, dass wir im geschwisterlichen Dienst verbunden bleiben. Ich danke Ihnen für alle Verbundenheit im Gebet.

Das Wort Jesu aus Lukas 12,35 für die letzte Woche im Kirchenjahr mahnt uns an die Hoff­nung, die uns verbindet: „Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.“

Mit herzlichen geschwisterlichen Grüßen und guten Wünschen für einen gesegneten Über­gang vom alten ins neue Kirchenjahr bin ich Ihre

Landesbischöfin

der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)

EKM

Lesen sie auch den Bericht von der Tagung der Landessynode

Neuer Vikar im Kirchspiel Kapellendorf

This entry is part 2 of 25 in the series Pressemeldungen
Christoph Rätz beginnt am 1. September seinen Dienst als neuer Vikar im Kirchspiel Kapellendorf

Am 10. 09. 2017 wurde Vikar Christoph Rätz für seinen Dienst in einem feierlichen Gottesdienst gesegnet. Dieser Gottesdienst der „Zu Gast in…“ Reihe wurde in Hammerstedt gefeiert. Außer Gästen und GKR Mitgliedern des Kirchspiels Kapellendorf war auch der GKR Apolda vertreten. Nach dem Gottesdienst gabe s bei Kaffee und reichlich Kuchen die Möglichkeit unseren neuen Vikar und seine Familie näher kennenzulernen. Bis zum Frühjahr 2018 wird Vikar Rätz vorrangig im Religionsunterricht tätig sein. Aber zu dem einen oder anderen Gottesdienst können Sie ihn auch jetzt schon erleben.

Liebe Gemeinde,
bald ist es soweit, dann beginne ich meine Arbeit – bei Ihnen!

Vikar Christoph Rätz
Vikar Christoph Rätz

Punktgenau am 1. September werde ich unter Anleitung von Pfr. Robscheit mein Vikariat beginnen, d.h. meine praktische Ausbildung zum Pfarrer. Das Ziel einer längeren Reise. Gebürtig stamme ich aus Halle, bin groß geworden in Berlin, Brandenburg und im Burgenlandkreis, habe in Jena, Straßburg und Genf Theologie studiert und zuletzt in Jena ein evangelisches Wohnheim geleitet. Nun bin ich bei Ihnen. Und will mein Bestes geben. Beim Halten von Gottesdiensten, in den Gemeindekreisen, im Gespräch und beim Kirchenputz. Was ich mitbringe? Ein offenes Ohr, viel Neugier und Lust am gemeinsamen Nachdenken über den Glauben. Auch eine kleine Familie habe ich im Gepäck: meine Frau, die gerade noch in Jena ihr eigenes Vikariat zu Ende führt, und meine beiden Töchter.

Zunächst werde ich noch etwas seltener zu sehen sein: Meine Ausbildung sieht es vor, dass ich mich bis ins kommende Frühjahr hinein vor allem mit dem Religionsunterricht an Schulen beschäftige. Bis dahin hoffe ich, dass wir uns bei Gelegenheit kennenlernen. Es würde mich freuen!

Herzliche Grüße,
Ihr Christoph Rätz

Ordination 2017

2017-04-23 Ordination 2017

Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
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Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
Ordination 2017; (C) Rob.
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Ordination 2017; (C) Albrecht
Ordination 2017; (C) Albrecht
Ordination 2017; (C) Albrecht
Ordination 2017; (C) Albrecht
(c) M. Hertel
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Busfahrt zur Ordination 2017 unseres ehemaligen Vikars Conrad E. Neubert nach Eisenach

Am Sonntag Quasimodogeniti, 23.April, machte sich eine Reisegruppe von 24 Gemeindemitgliedern auf den Weg nach Eisenach um bei der Ordination 2017 dabei zu sein, denn in diesem Gottesdienst wurde unser ehemaliger Vikar C. Neubert eingesegnet.

Unter Reiseleitung vom Ehepaar Hertel, wurde schon im Bus über Inhalt und Bedeutung dieses besonderen Gottesdienstes, gut informiert. Eine kleine Andacht mit schönen Liedern, wurde bestens gelaunt, im Bus gefeiert.

Die Stadkirche St. Georgen in Eisenach empfing uns mit sehr vielen Gottesdienstbesucher. Alle suchten sich möglichst gute Plätze und freuten sich auf die Ordinationsfeier. Durch die Ordination (Stand) werden im Judentum und im Christentum Menschen gesegnet und in ein geistliches Amt gesandt.

Gemeinsam mit Conrad Neubert gaben 17 Ordinanten ein Versprechen ab. Unter Leitung von Landesbischöfin Junkermann und kirchlichen Wüderträgern erlebtet man einen beeindruckenden Gottesdienst.

Im Anschluss daran war vor der Kirche gratulieren und fotografieren angesagt. Bei sehr kalten Temperaturen hat es sich keiner nehmen lassen, C. Neubert persönlich, alle guten Wünsche zukommen zu lassen.

Ein sehr gut organisiertes Mittagessen wartete auf die Reisegruppe. Das naheliegende Lutherhaus wurde besucht und es gab auch noch Zeit für Kaffee und Eis.

Auf der Heimfahrt gab es Gelegenheit, an die Superintendentin Bärbel Hertel, Fragen zu stellen.

Erfüllt von dem berührenden Gottesdienst und den schönen, gemeinsamen Tag, waren wir wieder pünklich in unseren Heimatorten.

E. Albrecht

Hier finden Sie einen Bericht der Landeskirche zur Ordination

Hintergrund:

Die Ordination (abgeleitet vom lateinischen „Ordo”, zu deutsch „Stand”) ist die offizielle Ernennung und Einsegnung in den Dienst der Kirche. Sie wird in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) in einem Gottesdienst von der Landesbischöfin und einem Regionalbischof bzw. einer Regionalbischöfin vorgenommen. Zentrales Zeichen der Ordination ist die Handauflegung.