Archiv der Kategorie: Presse

Corona-Pandemie: Landeskirchenamt erlässt Rundverfügung

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Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden

 

Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat mit Blick auf die Lockerung der Beschränkungen im Verlauf der Corona-Pandemie eine Rundverfügung mit verbindlichen Vorgaben für die Kirchengemeinden erlassen. Der Beschluss beinhaltet Regelungen für Gottesdienste, kirchliche Veranstaltungen und Seelsorge. Grundlage sind die Richtlinien des jeweiligen Bundeslandes, der Landkreise und zuständigen Gesundheitsämter.

So sollen für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen kurze Formate genutzt werden, die nicht länger als 30 Minuten dauern. Der Einlass soll durch Ordnerinnen und Ordner geregelt werden. Die Höchstgrenzen für die Teilnehmerzahlen sind je nach Vorgaben der Bundesländer einzuhalten. Zur Kontakt-Nachverfolgung im Fall einer COVID-19-Erkrankung sind Teilnehmerlisten zu führen. Die Sitzplätze werden so markiert, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern sichergestellt wird. Familien und Angehörige eines Haushalts können selbstverständlich zusammensitzen. Alle Gottesdienst- und Veranstaltungsteilnehmer sollen eine Mund- und Nasenbedeckung mitbringen und während des Gottesdienstes tragen. Auf gemeinsames Singen, Musik von Blasinstrumenten sowie das Abendmahl soll verzichtet werden. 

Gerade im Frühjahr und Sommer seien Open-Air-Gottesdienste eine gute Alternative, empfiehlt das Landeskirchenamt. Auch hier sind Größenvorgaben zu beachten und Abstands- und Hygieneregeln zu wahren. Wo möglich, sollten Übertragung und Aufzeichnung von Gottesdiensten beibehalten werden. Es sei auch nach der Lockerung von Beschränkungen damit zu rechnen, dass viele Gemeindeglieder weiterhin freiwillig aus Sorge zu Hause bleiben. 

Taufen und Trauungen sind im Rahmen der Zulässigkeit von Gottesdiensten möglich. Trauerfeiern sollen ebenfalls im kleinen Kreis und wieder in den Kapellen stattfinden können, sofern die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Derzeit gibt es in Bundesländern mitunter unterschiedliche Regelungen für Gottesdienste und Trauerfeiern. 

Die gesamte Rundverfügung steht unter: www.ekmd.de/asset/UnlO5GWXTZ6ewxtVQFkHOA/rundverfuegung-landeskirchenamt-27042020.pdf

 
Bei Rückfragen:Christian Fuhrmann, 0163-8915575

Gottesdienste in Thüringen ab Mai wieder möglich

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In Thüringen tritt die neue Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus am Montag (20. April) in Kraft.

Danach sind Gottesdienste in Thüringen ab Mai wieder möglich.  In geschlossenen Räumen dürfen dann maximal 30 Menschen zusammenkommen, unter freiem Himmel höchstens 50. Die Bestimmung gilt für Kirchengebäude, Moscheen und Synagogen sowie in Kulträumen anderer Religionsgesellschaften und Weltanschauungsgemeinschaften.

Über die Termine der Gottesdienste in Thüringen ab Mai in unserem Kirchspiel werden Sie auf dieser Seite informiert. Der ersten Gottesdienste werden vorraussichtlich direkt am 3. 5. stattfinden

Taufen und  Hochzeiten fallen auch unter die genannte 30er Regel. Allerdings muss den beteiligten Familien klar sein, dass eine ggf. im Anschluss stattfindende Feierlichkeit außerhalb des Kirchenraums nicht unter Religionsfreiheit zu verbuchen ist!!!

Familienfeiern im Anschluss an einen Gottesdienst können nur von einer häuslichen Gemeinschaft und einer (!) weiteren Person begangen werden. Die 30er Regel gilt allein für das liturgische Miteinander. Ansonsten gelten die üblichen Kontaktverbote.

Infos unsere Landeskirche: EKM

Der neue Pfarrer: Aaron Rogge

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Liebe Gemeinden,

Zum 1. April beginne ich voller Spannung und Freude meinen Entsendungsdienst auf der Pfarrstelle Apolda III. Ich werde dort Herrn Pfarrer Walter unterstützen und zunächst hauptsächlich für das Kirchspiel Kapellendorf zuständig sein.

Gemeinsam mit meiner Freundin Sarah Laßmann (Sonderpädagogin in Weimar, derzeit in Elternzeit) und unserer Tochter Ida ziehen wir nach Apolda in die Ritterstraße 37a. Auch wenn es sich bei dieser Wohnung nicht um ein Pfarrhaus handelt, so soll unsere Tür stets offen für Besucher*innen sein.

Gebürtig stamme ich aus Lutherstadt Wittenberg und Halle (Saale). Nach meinem FSJ mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Prag habe ich in Berlin, Heidelberg und Halle Theologie studiert. Mein Vikariat machte ich im Kirchspiel Friedelshausen in der Rhön und wohnte in dieser Zeit in Meiningen. Schwerpunkt des Vikariates waren, neben den Gottesdiensten, die Konfirmandenarbeit und Gemeindenachmittage. Hier habe ich Ideen gesammelt, die ich gerne mit Ihnen umsetzen möchte. Zusammen mit Ihnen möchte ich Formen und Rahmen finden, unseren christlichen Glauben gemeinsam zu leben.

Gerne würde ich Sie möglichst bald persönlich kennenlernen. Auf Grund der aktuellen Lage ist dies jedoch nicht so leicht möglich. Statt eines Besuches würde ich gerne mit möglichst vielen von Ihnen telefonieren. Rufen Sie mich an. Bald werde ich auf verschiedenen Wegen meine neue Telefonnummer bekanntgeben können.

Erzählen Sie mir von ihrer Gemeinde und von ihrem Wohnort. Oder erzählen Sie, was Sie gerade bewegt. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich: Was sollte man über Ihre Orte wissen? Wer würde sich über einen Anruf von mir freuen?

Ich bin gespannt. Ich bin gespannt auf die Aufgaben, die auf mich warten. Ich bin gespannt auf die Gottesdienste und die Feste, die wir gemeinsam feiern werden. Vor allem aber bin ich gespannt auf Sie, liebe Gemeindemitglieder. Mich interessieren ihre Lebensgeschichten und ihre Erfahrungen. Ich möchte mit Ihnen zusammen das Leben in ihren Dörfern kennenlernen und entdecken.

Damit Sie noch einen weiteren Eindruck von meiner Familie und mir bekommen können, finden Sie  hier auch eine kurze Videobotschaft von uns.

Ihnen wünsche ich Gottes Segen. Herzliche Grüße,

Ihr Pfarrer Aaron Rogge

 

Corona-Einschränkungen

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Corona-Einschränkungen

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sagen die Ev. Kirchengemeinde Apolda und Kapellendorf alle Veranstaltungen, Konzerte sowie Proben der Kirchenmusik bis einschließlich 19.04. ab. Das betrifft u.a. die Johannespassion und die Verabschiedung von Vikar Rätz & Pfr. Robscheit aus Kapellendorf.  Gottesdienste werden in Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt jeweils sonntags um 10.00 Uhr in der Martinskirche gefeiert. Im Carolinenheim finden bis auf weiteres keine Gottesdienste statt. Auf den Dörfern finden die Gottesdienste mit kleiner Teilnehmerzahl wie geplant statt. In der Seitenleiste sehen Sie den aktuellen Gottesdienstkalender.

Es wird ab Mittwoch, dem 18.03., wochentags jeden Abend um 18.00 Uhr in der Martinskirche sowie in der Kirche Niederroßla eine Fürbitt-Andacht geben. Fürbittenwünsche können über info@kirche-apolda.de übermittelt werden. auch stehen die Kirchen in Sulzbach und Kapellendorf für das Gebet offen.

Da sich Gottesdienste aufgrund der Verordnungen ändern können, informieren die Samstagsausgabe der Thüringer allgemeinen und die Internetseiten der Kirchgemeinden (www.kirche-apolda.de, https://.kirchspiel-kapellendorf.de und https://pfarrbereich-niederrossla.jimdofree.com/ ).

Von den Corona-Einschränkungen sind auch die Geburtstagsbesuchen betroffen. Bis auf Weiteres sehen die Mitarbeitenden davon ab.

Trauerfeiern finden mit den Auflagen des Landesverwaltungsamtes statt (möglichst im Freien mit einer Teilnehmerzahl von maximal 49 Personen und einer Teilnehmerliste). Das Kirchenbüro ist besetzt, aber nicht geöffnet (Tel. 03644 – 562650).
Unsere Pfarrer und Pfarrerinnen stehen unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung:

Pfarrer Robscheit 036425 – 22352

Pfarrerin Dr. Böhm 03644 – 6517720

Pfarrer Walter 03644 – 554946

Pfarrerin Bärwald 03644 – 555713.

Gottesdienste & Corona-Virus

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Liebe Gemeindeglieder,

aufgrund der Vorsichtsmaßnahemn, die die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen sollen, kommt es auch zu Auswirkungen auf unsere Veranstaltungen.

Bei Gottesdiensten achten Sie bitte auf ausreichenden Abstand zu anderen Gottesdienstbesuchern (das gilt natürlich nicht für Menschen, mit denen Sie zusammen leben!)

Die Aufführung des Kindermusical „Petrus“ muss leider verschoben werden.

Weihnachten – immer länger als man denkt

„Schade, dass Weihnachten schon vorbei ist!“ sagt der kleine Junge an der Supermarktkasse. Wehmütig schaut er auf die Lebkuchenhaufen, die jetzt zum Sonderpreis verkauft werden.
Und es stimmt. Wir haben uns angewöhnt, dem Weihnachtsfest vor allem vom 1. bis zum 24. Dezember, höchstens noch bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Historisch gesehen entspricht das aber nicht der Tradition: die Zeit des Advents ist – ganz streng genommen – eine Zeit der Erwartung, der Hoffnung – und auch der Buße. Eine Fastenzeit, die auf das Eigentliche vorbereiten soll: das Kommen Gottes in die Welt als Kind, das ab dem 25.12. mit einer langen Freudenzeit gefeiert wird. Sie erstreckt sich weit in das neue Jahr hinein.
Was ihr Ende betrifft, gibt es unterschiedliche Bräuche und regionale Gewohnheiten. Klassischerweise bildet der 2. Februar den Schlusspunkt: An Mariä Lichtmess kommt der Weihnachtsfestkreis an sein Ziel. Der Blick wendet sich dann Richtung Passions- und Osterzeit.

 

PS: Neuerungen im liturgischen Kalender, die erst seit 2019 gelten sind sehr übersichtlich hier aufgelistet: Kirchenjahr

Amtswochen: Vikar Rätz führt die Pfarramtsgeschäfte

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Im Januar 2020 , liebe Gemeinde, werde ich Herrn Robscheit im Pfarramt vertreten und Ihr Ansprechpartner sein. Bei diesen »Amtswochen« handelt es sich um eine der letzten Phasen meiner Ausbildung, die ich dann im Februar und März mit einem ausführlichen Seelsorgekurs in Halle/Saale abschließen werde. Wundern Sie sich also nicht, wenn sich unter der Telefonnummer des Pfarrhauses eine ungewohnte Stimme meldet. Ich bin gerne für Sie da.
Ihr Vikar Christoph Rätz

Gemeindekirchenrat des Kirchspiels Kapellendorf eingeführt

Am 1. Dezember wurde in einem feierlichen Gottesdienst in Oberndorf der neue Gemeindekirchenrat des Kirchspiels Kapellendorf eingeführt. Jedes Dorf hat einen Vertreter bzw. eine Vertreterin entsandt. In Oberndorf, Herressen und Kleinromstedt wird der/die Kirchenälteste durch einen Sprengelrat unterstützt.
Der GKR entscheidet über alle Belange der Kirchengemeinde – auch über den Haushaltsplan.

Konzert mit dem Kammerchor Collegium Canticum

Konzert mit dem Kammerchor Collegium Canticum
„Der Winter ist vergangen … – des ist mein Herz erfreut“,
Lieder und Gedichte über den Frühling und die Liebe.
7. April 2019; 16:00 Kirche Kapellendorf:
Konzert mit dem Kammerchor Collegium Canticum aus Weimar unter Leitung von Frau Annette Schicha.

Konzert mit dem Kammerchor Collegium Canticum

Collegium Canticum Weimar – Chormusik der feinen Art

Hervorgegangen aus einem Kreis sangesfreudiger Leute, die Chorleiterin Annette Schicha vor allem unter der Lehrerschaft Weimars fand, gründete sich 1986 der „Lehrerchor“.

Schnell wuchs er zu einem leistungsfähigem Ensemble heran, das mit einem breitgefächertem Repertoire zu den verschiedensten Anlässen in Weimar und Umgebung seinen festen Platz in der städtischen Kulturszene fand.

Der seit Anfang 1991 unter dem Namen Collegium Canticum Weimar singende gemischte Chor kann auf erfolgreiche Konzerte zurück blicken. In besonderer Erinnerung bleiben den Chormitgliedern die Konzertreisen in die europäischen Kulturstädte Krakow (2000), Stavanger (2008) und Barcelona (2016). Als Beitrag zur Luther-Dekade erarbeiteten wir ein Programm zum Themenjahr (2012) „Reformation und Musik“ als klingende Hommage an den Dichter und Reformator Martin Luther. Die nahe Verbindung von Lyrik und Chormusik stellen wir in unterhaltsamen Themenprogrammen, wie z. B. „Fabelhafte Tierwelt“ oder „All meine Herzgedanken“ unter Beweis. Geistliche Chormusik mit Motetten aus verschiedenen Jahrhunderten erklingt alljährlich am 1. Advent in unserem traditionellen Konzert in der Herz-Jesu-Kirche Weimar.

Gern möchten wir unsere singende Gemeinschaft um einige Männerstimmen erweitern und laden Tenöre und Bässe ganz herzlich zu den Proben ein, die mittwochs von 20 Uhr – 21.45 Uhr im Weimarer Goethegymnasium stattfinden.

Weitere Informationen zum Chor gibt es hier:

Collegium-Canticum-Weimar

11. 11. 2018: Martinstag in Kapellendorf

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11. 11. 2018: Martinstag

11. 11. 2018: Martinstag in Kapellendorf

Die Feier beginnt 17:00 an der Kirche. Von dort geht der Lampionumzug durch das Dorf in die Wasserburg. Dort wird ein Martinsspiel aufgeführt und der Kapellendorfer Kinderchor singt.
Anschließend sollen Hörnchen geteilt werden, es gibt Kinderpunsch & Glühwein zum Aufwärmen.

Hier ist die Unterstützung der Eltern nötig:

  • damit es Hörnchen zum Teilen gibt, müssen diese gebacken und mitgebracht werden.
  • Auch Kinderpunsch (alkoholfrei!), der in Thermoskannen mitgebracht wird, wird benötigt.
  • Für den Stand in der Burg werden noch Helfer gesucht (bitte bei Pfr. Robscheit melden!).

Am Stand in der Burg können – bitte vor dem Umzug – die Thermoskannen und die Hörnchen abgegeben werden.

Der Kinderchor gestaltet das Martinsspiel