Großromstedt

Großromstedt

In Großromstedt, das im Mai 2001 seine 1125-Jahrfeier festlich beging, leben 280 Einwohner, von denen 74 zur Kirchengemeinde gehören. In Großromstedt feiert das Kirchspiel Kapellendorf schon seit vielen Jahren den zentralen Erntedank-Gottesdienst. Er gehört zu der beliebten „Zu Gast in…“ – Gottesdienstreihe. Ein weiterer jährlicher Höhepunkt ist der Silvertsergottesdienst. Zu diesem Gottesdienst wird die Kirche nur mit Kerzen erhellt; an diesem tag wird auch der große Kronleuchter mit brennenden Krezen bestückt und erhellt den Altarraum.

Großromstedt
Großromstedt – Blick in den Altarraum

Großromstedt war aber schon wesentlich länger besiedelt. In den Jahren 1902-1907 hat Bauer Karl Oßwald (1861-1942) auf der Schanze Scherben von zerfallenen Urnen und Beigaben gefunden. Diese historischen Funde stammen mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Urnenfriedhof der Hermunduren, die diese Gegend zwischen 50 v. und 50 n.Chr. besiedelt haben sollen.

 

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Großromstedt
Großromstedt: die neue Wetterfahne

Über Jahrzehnte hinweg hat es ein starkes Engagement zur Erhaltung der Kirche St. Michael gegeben. Zwischen 1976 und 1982 wurde die Kirche renoviert und am 26.9. zur Kirmes eingeweiht. Zur Kirmes 1990 konnte auch eine neue Orgel, die von der Orgelbaufirma Böhme gebaut wurde, eingeweiht werden.

Die Kirche in Großromstedt besitzt ein wunderbares Geläut. Die große Glocke wiegt 1300kg, sie wurde von Hans Berger 1655 in Weimar gegossen. Besonders ihr Klang ist auffällig.

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Großromstedt: Glocken & Läuter

Es wird erzählt, daß ihr Klang selbst Herzog Wilhelm Ernst August von Weimar begeistert hat. Er ließ gegen den Widerstand der Bauern die Glocke abmontieren und nach Weimar bringen. Sie kam auf den Weimarer Schloßturm. Angeblich hat die Glocke nachts von allein geläutet und später einen Läuter erschlagen. So ließ der Herzog die Glocke wieder zurückbringen.

Seitdem ist sie samstags 18.00 Uhr und vor jedem Gottesdienst zu hören. Über die Glocken gibt es zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. in der Reihe „Apoldaer Heimat“

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