Schlagwort-Archive: Gottesdienst

390 Jahre Kirche Herressen

Jesus meine Liebe ist gekreuzigt

haben die beiden Kirchenältesten Michael Lobenstein & Hans Russelt 1629 in eine Tafel gravieren lassen, die in der Mauer der Kirche Herressen eingelassen ist. Heute, am 15. 09. 2019, haben wir einen fröhlichem Gottesdienst gefeiert: 390 Jahre Kirche Herressen. Die Predigt war eine gedankliche Wanderung durch die Kirchengeschichte: 1629, mitten im dreißigjährigen Krieg gebaut; ein erdrückendes schwarzes Kreuz auf dem Gedenkstein. Was hat die Menschen damals geängstigt, was haben sie gehofft?
Nun ein Zeitsprung über 200 Jahre: Im Jahr 1867 haben die Herressener die Orgel durch den Blankenhainer Orgelbaumeister Adalbert Förtsch eingebaut. Im selben Jahr wurde der norddeutsche Bund gegründet, Aufbruchstimmung. Und wieder die Frage, was haben die Menschen in Herressen damals von der Zukunft erwartet?
Die nächsten Meilensteine waren 1925 & 1963, als die beiden Glocken gegossen wurden. Es kamen Weltkriege, Diktaturen, alles im Umbrauch. Genau so wie auch die Jahrzehnet & Jahrhunderte davor.
Und dann die Sanierung des Turmes, der Außenhaut und in diesem Jahr die Innensanierung. Alles fertig? Vielleicht vorerst.

Im Anschluß an den Abendmahlsgottesdienst wurde bei einem kleinen Empfang über die Kirche, was sie bedeutet und mit welchen Herausforderungen ihr Unterhalt verbunden war und ist diskutiert.

Mehr zur Kirchen- & Dorfgeschichte gibt es hier.

 und auf Wikipedia

390 Jahre Kirche Herressen – was für eine lange Zeit!

Kirchenchortreffen

Kirchenchortreffen in Apolda

Am Sonntag, 1.9.; 14:00 begann der festliche Höhepunkt beim diesjährigen Kirchenchortreffen in unserem Kirchenkreis Apolda-Buttstädt: der Festgottesdienst. Über 200 Sängerinnen und Sänger und zahlreiche Musiker hatten sich in den letzten Wochen in ihren Kirchengemeinden auf gemeinsame Stücke vorbereitet. Diese waren von unserem Kreiskantor Mike Nych in Zusammenarbeit mit  anderen Kantorinnen & Kantor  des Kirchenkreises zusammen gestellt worden. Die einzelnen Chöre konnten dann mit ihren eigenen Chorleitern zunächst die Stücke einstudieren. Am Samstag zur gemeinsamen Probe wurde aus den Chören unter Mike Nychs Anleitung dann ein Chor.

 Der Kleinromstedter Kirchenchor hat unser Kirchspiel vertreten. Beate Burkert hatte mit den Kleinromstedtern die Stücke einstudiert. Gestern wurde dann zum ersten Mal gemeinsam geprobt und heute miteinander Gottesdienst gefeiert, dessen Schwerpunkt natürlich die Musik war. In einer sehr unterhaltsamen Predigt über das Gleichnis von Pharisäer und Zöllner hielt Dr. Heidbrink den Zuhöreren oft einen ironischen Spiegel vor.
Nach dem Gottesdienst konnte über die Predigt, Musik und alles gemeinsam an diesem Wochenende Erlebte bei Kaffee und unüberschaubar vielen Kuchen geredet und diskutiert werden.
In zwei Jahren wird das nächste Kirchenchortreffen stattfinden, man kann sich jetzt schon darauf freuen!

Wenn Sie selber gerne singen: Sowohl der Kleinromstedterkirchenchor, alsauch der Kapellendorfer beginnen demnächst mit der Vorbereitung auf Advent und Weihnachten!

Chortreffen

Ein besonderer Dank für die Organistation geht an alle, die beim Einräumen geholfen, die Kuchen gebacken und Kaffee gekocht haben und an Frau Kittelmann, die das alles koordiniert hat!

Kapellendorfer Kinderchor Freizeit 2019

Die Kapellendorfer Kinderchor Freizeit fand erstmalig am 23. &24. August 2019 statt. 14 Kinder und zehn Erwachsene habe sich im Gemeindezentrum der Freien Evangelischen Gemeinde in Jena getroffen um zwei Tage miteinander zu singen, zu spielen, zu lachen und zu feiern. Nur der Schlaf kam etwas zu kurz.

Am Freitag Nachmittag haben sich alle in Jena getroffen; Beate und Thomas hatten da bereits die Räume so eingerichtet, dass es einen großen Kreis zum Sitzen, eine „Probenecke“, in der alle ordentlich sitzen und die Chorleiterin Josefine gut sehen konnten, und eine große Tafel zum gemeinsamen Essen gab. Letztere wurde mit einem Schokoladenbrunnen, Obst und Kaffee für die Eltern auch gleich genutzt. Dann begannen die Proben, Josefine wurde dabei tatkräftig von Barbara und Beate unterstützt, während Erika & die anderen Erwachsenen Zwiebeln, Möhren, Kartoffeln & Fleisch für das Abendessen kleinschnitten, den Teig für Stockbrot kneteten, Feuer machten (für den Kesselgulasch & die Stockbrote) und die Nachtlager vorbereiteten.

Es war schon lange dunkel, als die Kinder nach dem leckeren Abendessen, einer Andacht und viel Toben ins Bett gingen; das hat sie aber nicht davon abgehalten, am nächsten Morgen zeitig wieder frisch und munter zu sein; den Erwachsenen war es nicht ganz so ergangen.

Mit Proben, Basteln und Zeit zum Spielen verbrachten wir den Samstag. Wir haben uns Nudeln und leckere Crépes schmecken lassen; doch am späteren Nachmittag war nicht nur den Eltern die kurze Nachtruhe anzumerken.

Doch Sonntag früh waren alle wieder putzmunter und wir konnten einen wunderschönen Familien-Gottesdienst in der Martinskirche feiern. Außer dem Kinderchor aus Kapellendorf gab es auch ein

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kleines Anspiel. Nach dem Gottesdienst waren alle noch zu Kuchen und Getränken im Garten vor der Martinskirche versammelt.  Ein schöner Abschluss für eine ebenso schöne Freizeit, die vom gesamten Kinderchor-Team (alle bereits  genannten, Erika Frankenhäuser sowie Vikar Rätz) organisiert worden
war.
Es sind sich alle sicher, dass es auch 2020 wieder eine Kapellendorfer Kinderchor Freizeit geben soll!

 

Friedrich Kramer: Vorstellung als Bischofskandidat

This entry is part 9 of 9 in the series Landeskirche

Friedrich Kramer: Vorstellung als Bischofskandidat

Auf der 9. Tagung der II Landessynode der EKM haben sich die drei Kandidaten für die Bischofswahl in einem zwanzigminütigen Impulsreferat vorgestellt. Der spätere Gewinner der Bischofswahlwahl, Friedrich Kramer, hat sein Referat mit „Die siebeneinhalb Ks der Kirche“ überschrieben. Hier können Sie die stichpunktartigen Notizen des Synodalen Th.-M. Robscheit lesen.

Krise

  • was ist die Krise der Kirche?; 
  • nicht das Wenigerwerden; es gibt keinen Wendepunkt, sondern eine kontinuierliche Entwicklung (die vielleicht nicht immer schön ist); 
  • eine wirkliche Krise liegt in der Umweltpolitik
  • Krise ist der Normalzustand der Christen

Kompass

  • wonach richten wir uns aus?
  • Leitung: kreativität, Kommunikation & Kontext
  • Jeder muss vor Ort kreativ werden; Lösungen kommen nicht von oben

Kommunikation

  • Machtfragen müssen geklärt werden, sonst nutzt beste Kommunikation nichts
  • der Ruf der Kirche muss verbessert werden -> damit Leute Lust haben, bei Kirche mitzumachen; 
  • ordentliche Streitkultur (schwierig ist es, wenn nicht mehr gestritten wird); 
  • Frage der Digitalität

Kooperation

  • Wir sind verstreut, können aber miteinander sein
  • Partner suchen; Kooperation auf Augenhöhe
  • wird können oft mehr machen, als wir denken, weil wir oft der einzige große Player sind

Kultur

  • Wie öffnen und nutzen wir unsere kulturellen Schätze?
  • Kultureller Wandel -> Abstimmung zu einer nachhaltigen Gesellschaft
  • Nicht nur Trauer nach außen zeigen, sondern vor allem nach außen Fröhlichkeit zeigen!

Konzertfähigkeit

  • Kirche als Teil einer großen musikalischen Landschaft; als wer verstehen wir uns in dem „Orchester“?
  • verstehen wir, wie gerade die Stimmung ist?
  • Eigenverständnis als Leitung: Dirigent

Kairos: der richtige Moment

  • manchmal ist etwas Richtiges im falschen Moment (bsp:Bischofsbericht als Abschlussbericht; aber nur Diskussion über Kommunikation) 

Kraft

  • warum nur 1/2 k?): wir leben aus der Kraft Gottes
  • Kraft im Vater Unser

 

In der anschließenden 45 minütigen Diskussion in drei Gruppen wurde auf einige dieser Punkte besonders eingegangen. In der Gruppe, in der der Verfasser saß,  zum Beispiel:

  • Warum wurde mit „Krise“ begonnen?
    • Weil Kirche mit Krise verbunden wird; er das aber nicht so sieht.
  • Verbesserung des Rufes der Kirchen:
    • Rufschädigung begann mit den Bauernkriegen (durch verhalten Luthers)
    • Gottesdienste mit vier Leuten sind „rufschädigend“; man muss auch darauf achten, wie Dinge nach außen wirken.

 

 

Superintendent Dr. Heidbrink eingeführt

Superintendent Dr. Heidbrink eingeführt

Am 24.02. wurde der neue Superintendent Dr. Heidbrink in einem festlichen Gottesdienst durch die Regionalbischöfin Dr. Spengler in der Lutherkirche Apolda in sein Amt als Superintendent des Kirchenkreises Apolda-Buttstädt eingeführt. Dr. Gregor Heidbrink predigte zu 1. Samuel 3. In seiner Auslegung sprach er darüber, wie schwierig es sein kann, das Wort Gottes zu hören und sich entsprechend zu verhalten.

Dr. Heidbrink studierte in Halle an der Salle und in Greifswald Theologie, absolvierte sein Vikariat im Kirchenkreis Halle und wechselte dann nach Finsterbergen. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Lesen Sie ein Interview das am 23.02. 2019 in der Apoldaer Ausgabe der Thüringer Allgemeinen veröffentlich worden ist:

2019-02-23 Dr Heidbrink

 

Inklusionsfest in Apolda

Inklusionsfest in Apolda

Am 6. Mai 2018 fand das Inklusionsfest in Apolda statt. In einem bunten Gottesdienst in der Lutherkirche wurde die Gemeinschaft in aller Verschiedenheit der Menschen gefeiert. Vikarin Bärwald ist es sehr gut gelungen, die unterschiedlichesten Gruppen für den Gottesdienst zu begeistern.   Das war übrigens auch das Thema: ich bin begeistert – und du?

So sang der Chor der Lebenshilfe und Bewohner aus dem Haus Felsengrund wirkten bei der Lesung mit. Es gab eine Band unter Leitung von Herrn Kissmann, die Konfirmanden halfen an vielen Stellen im und vor dem Gottesdienst mit.

Nach der Predigt wurde aus unzähligen kleinen Plexiglas-Täfelchen, ein großes buntes Bild zusammengesetzt. Jeder Besucher hatte ein solches Täfelchen erhalten & war gebeten,  etwas malen oder schreiben.  Durch das bunte Bild wurde schließlich deutlich: wir sind eine Gemeinschaft. Dass einige wenige freie Stellen auf der Scheibe geblieben sind, ist ein gutes Symbol: unsere Gemeinschaft ist noch nicht „voll“!

Nach dem Gottesdienst warteten im Lutherkirchgarten bereist Kaffee und Kuchen und der Duft von leckeren Bratwürsten hing in der Luft…

Alle waren sich einig: nächstes Jahr brauchen wir eine Fortsetzung!

Superintendentin Bärbel Hertel verabschiedet

This entry is part 23 of 25 in the series Pressemeldungen

Am 25. Februar wurde Superintendentin Bärbel Hertel in einem festlichen Gottesdienst in der gut besuchten Lutherkirche feierlich aus ihrem Amt verabschiedet. Nach dem Gotesdienst gab es die Möglichkeit, in der Stadthalle sich persönlich von ihr und ihrem Mann zu verabschieden, für den gemeinsamen Weg zu danken und Wünsche für den Neustart zu übermitteln.

Am 1.3. erfolgte dann auch die technische Übergabe. Die Stelle der Superintendentin bzw. des Superintendenten unseres Kirchenkreises apolda-Buttstädt wird nun neu ausgeschrieben werden. Das Prozedere ist aufwändig. Die Ausschreibung sollte vor dem Sommer erledigt sein, dann können sich die geeigneten Kandidaten dem Kirchenkreis öffentlich vorstellen, sodass die Kreissynode im Herbst eine neue Superintendentin / einen neuen Superintendenten wählen kann. Der Dienstbeginn könnte dann Frühjahr 2019 sein.

Bis dahin ist Pfr. Robscheit amtierender Superintendent. Um die Aufgaben neben den pfarramtlichen der Kirchengemeinden Kapellendorf und Apolda bewältigen zu können, wird er dabei von der 2. Stellvertreterin, Past. Franke, unterstützt.

Im Kirchspiel Kapellendorf wird Pfr. Schmidt einmal monatlich predigen. Superintendentin Hertel verabschiedet sich zunächst in ein sabatical und wird dann eine Gemeindepfarrstelle in Kirchhasel antreten.

Martinstag 2017

Inzwischen gehört der Martinstag zu den festen Traditionen in Kapellendorf. So war der Martinstag 2017 einerseits alt bewährt, und doch andererseits wieder etwas ganz Neues.

Martinstag 2017

Martinstag 2017

Der Kapellendorfer Kinderchor hat das Martinsspiel in der Kirche aufgeführt. Unter Leitung von J. Heurtel und E. Frankenhäuser haben die Kinder die Legende von der Mantelteilung gespielt. Das Stück war in versform verfaßt, so dass es auch den kleineren Kindern gut gelungen ist, ihren Text zu lernen. Dass nicht jedes Wort in der großen, sehr gut besuchten Kirchen zu verstehen war, ließ sich verschmerzen, zumal die Legende ja allgemein bekannt ist. Wer möchte kann sie hier im ökumenischen Heiligenlexikon nachlesen!
Erstmals war eine komplette Theaterkulisse im Altarraum aufgebaut. Frau Frankenhäuser hatte diese mit viel Engagement gestaltet.Martinstag 2017

Nach dem Martinsspiel, Fürbittgebet und dem Martinslied sind Kinder und Erwachsene mit Lampions und Fackeln durch das Dorf zur Wasserburg gelaufen.  Dankenswerterweise hat die Kapellendorfer Feuerwehr die Sicherung des Umzuges übernommen und die Straße gesperrt, so dass alle unbeschadet in der Dunkelheit zur Wasserburg kamen. Dort wurden Hörnchen geteilt, die von Eltern und Großeltern gebacken worden waren, es gab Kinderpunsch und Glühwein für die Erwachsenen.

Martinstag 2017

 

Gutes, das uns widerfährt

This entry is part 91 of 103 in the series geistliches Wort
Gutes, das uns widerfährt

Sanfter Wind, Blätterrauschen, ein paar Wölkchen, Sandstrand in der Sonne, Menschen, die im Schatten entspannen. Dazu plätschert unterhaltsam leise Klaviermusik. Als ich ankam hat mich lachend ein braungebrannter Mann begrüßt! So kann man das Leben genießen. Nein, liebe Leserinnen und Leser, ich bin nicht in einer Bar in der Karibik, ich bin an Gottes Gartenhaus! „Ach, Apolle“, werden Sie vielleicht enttäuscht denken: „Nichts Besonderes!“

Oder doch? Heute, am Montag, zwölf Uhr zur Andacht haben die Stühle nicht gereicht. Wie selbstverständlich sind immer mehr Menschen gekommen. Wir haben weitere Stühle hingestellt, aber auch die waren im Nu besetzt. Wieso war es für so viele Menschen ganz normal, zu einer Andacht zu gehen? Was ist hier anders als Sonntag 10:00 in einem der Dörfer unseres Kirchspieles?

Der Wind weht Fetzen des „Halleluja“ herüber. Die Menschen sind gelassen. Der Alltag ist für viele von ihnen irgendwo weit weg. Blumen, Blüten, man hört spielende Kinder. Und aus all dem erwächst das Bedürfnis zu verweilen, hier an Gottes Gartenhaus. Zu hören, zu singen, Gott zu danken.

Vielleicht fällt es vielen von uns schwer, an einem ganz normalen Sonntag den Alltag so weit hinter uns zu lassen, innerlich zur Ruhe zu kommen und abzuschalten. Nicht all das erledigen zu wollen, was in der Woche liegengeblieben ist (und was eigentlich auch noch weiter liegen kann). Hier an Gottes Gartenhaus ist das alles weit weg. Ingo spielt; die „Moldau“ schwingt durch die Seele. So einen Sonntag, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich Ihnen morgen. Dazu auch das Bedürfnis, dankbar zu sein für all das Gute, das uns im Leben widerfährt.

Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit

Neuer Vikar im Kirchspiel Kapellendorf

This entry is part 2 of 25 in the series Pressemeldungen
Christoph Rätz beginnt am 1. September seinen Dienst als neuer Vikar im Kirchspiel Kapellendorf

Am 10. 09. 2017 wurde Vikar Christoph Rätz für seinen Dienst in einem feierlichen Gottesdienst gesegnet. Dieser Gottesdienst der „Zu Gast in…“ Reihe wurde in Hammerstedt gefeiert. Außer Gästen und GKR Mitgliedern des Kirchspiels Kapellendorf war auch der GKR Apolda vertreten. Nach dem Gottesdienst gabe s bei Kaffee und reichlich Kuchen die Möglichkeit unseren neuen Vikar und seine Familie näher kennenzulernen. Bis zum Frühjahr 2018 wird Vikar Rätz vorrangig im Religionsunterricht tätig sein. Aber zu dem einen oder anderen Gottesdienst können Sie ihn auch jetzt schon erleben.

Liebe Gemeinde,
bald ist es soweit, dann beginne ich meine Arbeit – bei Ihnen!

Vikar Christoph Rätz
Vikar Christoph Rätz

Punktgenau am 1. September werde ich unter Anleitung von Pfr. Robscheit mein Vikariat beginnen, d.h. meine praktische Ausbildung zum Pfarrer. Das Ziel einer längeren Reise. Gebürtig stamme ich aus Halle, bin groß geworden in Berlin, Brandenburg und im Burgenlandkreis, habe in Jena, Straßburg und Genf Theologie studiert und zuletzt in Jena ein evangelisches Wohnheim geleitet. Nun bin ich bei Ihnen. Und will mein Bestes geben. Beim Halten von Gottesdiensten, in den Gemeindekreisen, im Gespräch und beim Kirchenputz. Was ich mitbringe? Ein offenes Ohr, viel Neugier und Lust am gemeinsamen Nachdenken über den Glauben. Auch eine kleine Familie habe ich im Gepäck: meine Frau, die gerade noch in Jena ihr eigenes Vikariat zu Ende führt, und meine beiden Töchter.

Zunächst werde ich noch etwas seltener zu sehen sein: Meine Ausbildung sieht es vor, dass ich mich bis ins kommende Frühjahr hinein vor allem mit dem Religionsunterricht an Schulen beschäftige. Bis dahin hoffe ich, dass wir uns bei Gelegenheit kennenlernen. Es würde mich freuen!

Herzliche Grüße,
Ihr Christoph Rätz