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Kirche St Anna Oberndorf

Kirche St Anna Oberndorf

In der Kirche St Anna Oberndorf gibt es drei Glocken. In diesem Jahr wird eine der drei 500 Jahre alt. Diese Glocke wurde im Jahr 1517 vermutlich für die Kirche in Dieterstedt vom Erfurter Glockengießer Heinrich Ziegler gegossen. Nach der Auflösung des Ortes Dieterstedt wurde sie nach Oberndorf verbracht und hängt gegenwärtig als dritte Bronzeglocke an der südlichen Seite der Glockenstube. Als in den Kriegsjahren die anderen Glocken eingeschmolzen wurden, überdauerte sie.

2017-06-17 500 Jahre Diederstedter Glocke

Am  17. Juni 2017 fand das Glockenjubiläum der Kirche St. Anna Oberndorf statt.

14.00 Uhr begannen die Feierlichkeiten in der Oberndorfer Kirche mit einem festlichen Gottesdienst. Zumindest war das so geplant. Aber als es losgehen sollte schwieg -wie 1517 – die Orgel. Damals, weil sie noch nicht gebaut war, diesmal, weil der Organist nicht gekommen war. Der Gemeinde blieb nichts anderes übrig, als aus der Not eine Tugend zu machen und den Gottesdienst a capella zu gestalten. Das gelang den Besuchern in der sehr gut besuchten Kirche auch! Ab der Hälfte des Gottesdienstes war die Orgel dann doch zu hören. Das lag aber nicht daran, dass der Organist vielleicht später gekommen wäre, nein. Willi Wild hat sich spontan und zwangsläufig unvorbereitet auf die Orgelbank gesetzt und die Gemeinde begleitet!

In der Predigt erläuterte Pfr. Robscheit, bei welchen für Oberndorf wichtigen Ereignissen die Glocke geläutet hat: da waren Plünderungen und Massakrierungen der Bevölkerung in den verschiedensten Kriegen, aber auch hunderte Hochzeiten und Taufen. Die Glocke wurde zu mehreren tausend Gottesdiensten geläutet. Auch sicherlich am 11. 11. 1883, als die Luthereiche im Kirchgarten gepflanzt worden ist. Damit schließt sich auch der Bogen ins Reformationsjahr, denn damals bei Stotternheim hatte der junge Luther ebenfalls Anna um Hilfe angerufen.

Das Jubiläum wird zum Anlass genommen, der Kirche den Namen „Sankt Anna“ auch offiziell zu geben. Seit längerem ist er gebräuchlich, nun mit einem festen Datum versehen: 17. Juni oder 1. Sonntag nach Trinitatis.St Anna Oberndorf

Zu einem gemütlichen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen war bei schönstem Sommerwetter anschließend in den Kirchgarten eingeladen worden. Ein großes Lob und Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die sich um das Gelingen des Festes so sehr bemüht hatten.

Den Abschluss des Nachmittags bildete ein Konzert für vier Saxophone. „Da muss man so alt werden, um dann sowas Schönes zu erleben!“, schwärmte noch zwei Tage später eine 92-jährige Frau. Das Pruck-Quartett brachte neben Musik aus der Renaissance und einigen Pop-Balladen vor allem Jazz und Swing Klassiker zu Gehör, und zwar sehr beeindruckend!

Zum Abschluss des gelungenen Festes gab es das Thüringer Abendbrot: Bratwurst.

Am 19. Juni berichtete die Thüringer Allgemeine:

 

Luther tanzt

Luther tanzt  – The Playfords

Unter dem Moto Luther tanzt haben die KG Kapellendorf und der Förderverein Kapellendorf zu einem Konzert- & Tanzabend mit „The Playfords“ in die Kapellendorfer Kirche eingeladen. Das Konzert war sehr gut besucht & die Musiker belohnten alle Gäste mit einem unvergleichlichen Hörerlebnis. Die historischen Instrumente kamen bei der guten Akkustik der Kapellendorfer Kirche voll zu Geltung.
Bereits morgens 06:00 war der Backofen auf dem Schenkplan angeheizt worden, es wurden Brote gebacken. Zu Konzert dann konnte man neben dem Hörgenuß auch leiblich genießen: frisches Brot mit Butter oder Schmaz, dazu natürlich auch Getränke.

2017-05-13 Luther tanzt

The Playfords

stehen für authentische wie innovative Interpretation von Tanzmusik aus Renaissance und Frühbarock. Auf historischen Instrumenten spielen sie Alte Musik in neuen Arrangements. Sie entsteht aus spontanen Improvisationen und reift in Zusammenarbeit mit Tanzmeistern und durch viel Bühnenerfahrung. Das fünfköpfige Ensemble gründete sich 2001, inspiriert durch „The English Dancing Master“ von John und Henry Playford. In dieser, erstmals 1651 erschienenen Sammlung, sind bekannte Melodien der Zeit mit passenden Tanzanweisungen notiert. Mit ihrer spielerischen Herangehensweise an alte Musik stellen sich The Playfords in diese Tradition. Augenzwinkernde Bezüge zu aktueller Musik sind unvermeidlich. Passend zum Reformationsjahr 2017 sind the Playfords mit ihrem Programm „Luther tanzt“ unterwegs. Die aktuellen Auftrittsorte finden Sie auf der Webseite der Band The Playfords.

Seit ihrem 10-jährigen Bestehen 2011 veranstalten The Playfords das PLAYGROUND festival of early music folk in Weimar.

„…greift frisch in die Claves und singet drein, bis die traurigen Gedanken vergehen“

Bereits der Student Luther galt unter seinen Kommilitonen als ihr „musicus et philosophus“. Er spielte Laute und Flöte. Zeit seines Lebens – wie sein enger Freund Johann Walter sich erinnert – ward „der thewre Mann vom Singen so lustig und fröhlich im Geist, daß er des singens schier nicht kondte müde und satt werden.“
Musik galt Luther als die wertvollste Kunst nach der Theologie.

Es sind Lieder geschaffen und vor Euch gesungen, damit ihr sie singt hier und in den Häusern, aber ihr sitzt hier wie die Klötze“ (Luther, 1526)

Reformation und Musik

Luthers Liebe zur Musik wurde prägend für Gebiete „lutherischer“ Konfession. Dies geschah zum einen innerhalb des Gottesdienstes, deren reiche vorreformatorische Form die Wittenberger Reformatoren nur dort antasteten, wo es theologisch zwingend schien. Zum anderen aber auch im Alltag, dem Luther eine große Sinnenfreude zugestand, sofern diese nicht von der reinen Lehre hinwegführe. darin unterscheidet er sich grundlegend von anderen Reformatoren etwa Calvin oder Zwingli.

Es gibt umfangreiche Liedsammlungen der Reformationszeit. Bei der Arbeit, auf den Straßen, in der Hausgemeinschaft gehörte Gesang wie selbstverständlich dazu. Die lutherischen Reformatoren wussten das zu nutzen. Neuigkeiten, auch die Neue Lehre wurden „ausgesungen“. Philipp Melanchthon berichtet: „Ich habe oft auf Reisen nur vom Gesang der Mädchen und der Pflüger auf den Feldern wahrgenommen, an welchem Ort nach welcher Kirchenlehre geleitet und gelebt wird.“  Viele nutzten die Popularität bekannter Lieder für die eigene Sache und gaben weltlichen Melodien neuen Inhalt.  Dank „O Haupt voll Blut und Wunden“ oder „Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn“ lassen sich fast verlorene Volkslieder rekonstruieren. Ältere geistliche Weisen, die mit deutschem Text versehen wurden, gab es kaum.

Luthers einzige eigene solche Kontrafaktur „Vom Himmel hoch“ folgt dem populären Reigen „Ich kumm aus frembden Landen her“, mit dem Tänzer und Tänzerinnen spielerisch umeinander warben. Schließlich aber war es ihm wohl doch unbehaglich, dass dieser Tanz zwangsläufig immer mitzuhören war, und so ersetzte er ihn durch die bis heute gängige Weise. Diese allerdings kam dann durch das Schaffen J.-S. Bachs zu wirklicher Berühmtheit. Bach verwendete die Weise gleich dreimal im Weihnachtsoratorium.

Offene Kirchen

Offene Kirchen

Leider sind die meisten evangelischen Gotteshäuser in unserer Landeskirche meistens verschlossen. Das soll sich zum Reformationsjubiläum 2017 ändern. Die Bischöfin Junkermann strebt möglichst viele offene Kirchen an. Im Oktober war sie deswegen auf „Werbetour“ und hat Kirchen, die bereits jetzt regelmäßig geöffnet sind, besucht.

Am 18. Oktober war Bischöfin Junkermann in Kapellendorf. Ausführlich befragte sie und mitgereiste Presse GKR-Mitglied Erika Frankenhäuser und Bürgermeister Elstermann zu den Erfahrungen (die nicht nur gut waren). „Ich kann nur empfehlen: macht Eure Kirchen auf!“, so Bürgermeister Elstermann.

Die Kirche für Gläubige und Besucher stets geöffnet zu haben, ist für die Kapellendorfer mit einiger Arbeit verbunden, die zu verteilen nicht immer leicht ist. Allerdings wird dieses Gebäude seinem Anspruche, ein Bethaus zu sein, erst richtig gerecht, wenn man es auch außerhalb der eher seltenen Gottesdienste nutzen kann. Hier ist es möglich, Ruhe zu finden, bei einem kurzen oder langen Moment der inneren Einkehr Gott nahe zu sein oder eine Kerze als Gebet zu entzünden, ohne andere erst um Erlaubnis oder Hilfe fragen zu müssen.

In der Glaube und Heimat vom 23. Oktober 2016 wurde kurz über den Besuch der Bischöfin Junkermann berichtet.

offene Kirchen

2. Tagung II. Landessynode der EKM

This entry is part 1 of 3 in the series Landeskirche

Landessynode EKM2. Tagung der II. Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschlandvom 19. bis 21. November 2015 in Erfurt

 

Heute hat mit einem Abendmahlsgottesdienst die 2. Tagung der  II. Landessynode unserer Landeskirche begonnen. In diesem Gottesdienst hat Probst Kamm in seiner Predigt betont, dass es immerwieder neu nötig sei, umzukehren, umzudenken.

 

Traditionell wurde die eigentliche Sitzung mit dem Bericht der Bischöfin Junkermann eröffnet. Unter dem Wort, „Du stellst meine Füße in einen weiten Raum“ wurde an verschiedenen Aspekten beleuchtet, was diesen weiten Raum  ausmacht.

Landessynode: Bischöfin„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Was dieses Wort bedeutet, können wir in diesen Tagen in besonderer Weise nachvollziehen. Erleben wir doch angesichts der kaltblütigen Anschläge religiöser Fanatiker in Paris, wie islamistischer Terror nun auch für Menschen in Europa den Raum eng zu machen sucht. Ja, sie wollen die Menschen in die Enge treiben, sie beherrschen, bis nur noch ihre enge Weltsicht und nur ihr so verengtes Verständnis vom Islam im Raum ist. Und die Menschen sollen sie am eigenen Leib erfahren, diese Angst, indem sie sich z. B. nicht mehr auf die Straße trauen, indem ihre alltäglichen Wege immer von Angst begleitet sind. Der Terror soll Einzug im Alltag halten, nun auch in Europa. Insbesondere auch die Muslime, die ihren Glauben anders verstehen und leben als die Fundamentalisten des IS, sollen sich bedroht fühlen. Und wir Christen, alle Menschen in Europa sollen Angst vor jedem Muslim und jeder Muslima haben, dass wir Muslime in Bausch und Bogen ablehnen, weil wir den Islam nur noch unter diesem terroristischen Vorzeichen wahrnehmen. Verengung in jeder Hinsicht. Wer so kaltblütig und herzlos Schrecken und Angst verbreitet, will bewusst und strebt ganz gezielt an, dass die Menschen in die Enge getrieben sind. Genau vor diesem Terror fliehen die Menschen aus Syrien und dem Irak, auch aus Afghanistan und Pakistan zu uns. Wie furchtbar wäre es, wenn dieser Terror auch bei uns im freien Europa obsiegen würde, so dass wir den Raum der Freiheit und Rettung verschließen, dass wir aus Angst vor ihnen die Grenzen dicht machen für die Menschen in größter Not – aus Angst vor diesem Terror. Wenn wir dies täten, dann würden wir uns die Logik des Terrors aufzwingen lassen und dann hätten wir die notwendige Auseinandersetzung mit dem Terror bereits verloren.“

Im  den sehr umfangreichen weiteren Bericht plädierte die Bischöfin Junkermann u.a. nachdrücklich dafür, dass Kirchen in der Regel geöffnet sein sollten. Dazu wurde in der Aussprache dann auch die zu erwartende kritische Nachfrage, wie der Interessenskonflikt zwischen Versicherungsschutz (z.B. der Auflage, dass Kirchen nicht unbeaufsichtigt geöffnet sein dürfen) und dem löblichen Anspruch, Kirchen geöffnet zu haben, aufgelöst werden soll. Eine Lösung konnte in der Kürze nicht vorgestellt werden. Die Idee der Bischöfin, Kirchenwächter zu gewinnen, ist sicherlich in größeren Gemeinden vorstellbar, für die breite Masse der Kirchen dürfte dieses ehrenamtliche Engagement aber eher unrealistisch sein.

Der komplette Bericht und alle anderen Synodalunterlagen sind unter dem folgenden Link abrufbar: http://www.ekmd.de/kirche/landessynode/tagungen/

„Braucht es gute Werke?“ – Dialogpredigt im Gottesdienst

„Braucht es gute Werke?“

Unter diesem Motto fand am Reformationstag eine Dialogpredigt im Gottesdienst in Herressen statt. Vikar Neubert und Pfr. Robscheit diskutierten darüber, ob Christen gute Werke vollbringen müssen.

Über diesen Gottesdienst berichtet auch die Thüringer Allgemeine ausführlich in ihrer heutigen Ausgabe. Der Artikel von Dirk Lorenz-Bauer ist auch als .pdf lesbar: Artikel TA

Der Reformationstagsgottesdienst fand am 31. 10., 17:00 in Herressen statt. Etwa 20 Gottesdienstbesucher waren gekommen, um an den Thesenanschlag 1517 und die damit beginnende Entwicklung in der Kirche zu denken, die letztlich zur Abspaltung der Protestanten von der katholischen Kirche führte. Anlaß war Luthers Kritik am Ablaßhandel. Zentrale Bibelstelle ist dabei ein vers aus dem Römerbrief: „So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben“ (Röm. 3, 28).

In der Predigt wurde ausdiskutiert, ob nach dieser Erkenntnis „gute Werke“ nun überhaupt nötig seien, welche Rolle Mitmenschlichkeit spielt und was das alles mit unserem Verhalten (& dem unserer Politiker) angesichts der Flüchtlinge zu tun hat.

Hintergrund (Auszug aus der Pressemeldung der EKM)

Laut Überlieferung soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Tag vor Allerheiligen im Jahr 1517 an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg 95 Thesen zu den Themen Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Diskussion darüber herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation ein. Im Kern bestritt er die herrschende Ansicht, der Ablass sei die Voraussetzung, den Menschen von der Sünde zu erlösen.

Die Reformation hatte weitreichende Folgen. So ist es gemäß dem „Priestertum aller Gläubigen“ für evangelische Gemeinden selbstverständlich, dass auch Laien nach einer Ausbildung Gottesdienste halten können sowie Mitglied der Kirchenleitung sind. Außerdem werden Frauen zu Pastorinnen ordiniert. Unmittelbar mit der reformatorischen Bewegung ist das evangelische Pfarrhaus entstanden und Pfarrer gründeten Familien. Luther hatte selbst durch seine Heirat mit Katharina von Bora das Ende des Zölibates für die evangelischen Geistlichen eingeleitet. Weltlichen Bezug erlangte Luthers Wirken, indem er dafür gesorgt hatte, dass Kommunen eigene Sozialhaushalte bekamen.

 

 

„Es ist genug!“ – müde und resigniert gibt Elia auf.

This entry is part 29 of 84 in the series geistliches Wort

Liebe Leserinnen und Leser,
ich kann diesen Elia mit seinem Frust gut verstehen. Immerwieder setzt er sich mit fremden Kultureinflüssen auseinander, scheinbar ein aussichtsloses Unterfangen. Schließlich gibt er auf.
Es ist genug, ich will nicht. Heute sieht es nicht anders aus. Am Reformationstag wird Halloween „gefeiert“, gebetsmühlenartig wird durch die lutherischen Kirchen auf das Reformationsfest und seine Bedeutung für die Geschichte Mitteldeutschlands, ja der ganzen westlichen Welt hingewiesen und dennoch wird von Jahr zu Jahr Halloween scheinbar immer bedeutender.
Es ist genug, ich will mich damit nicht mehr auseinandersetzen, will nicht mehr erläutern, was es mit all dem auf sich hat, dass die Aufklärung und unser modernes Menschenbild, unsere Demokratie, Gleichberechtigung ohne die Reformation nicht denkbar sind. Es ist genug, soll doch jeder feiern was er will und die Ungebildeten bleiben dumm. Ich aber werde mich dann eines Tages zurücklehnen, zufrieden und selbstbestätigt. Eines Tages, wenn Jubel, Trubel, Heiterkeit soweit durcheinander gehen, dass kaum noch einer sich seiner eigenen Wurzeln bewußt ist, wenn im Globus Lebkuchen und Osterhasen gleichzeitig verkauft werden, sich niemand mehr wundert, dass der Muezzin über Apolda ruft. Dann werde ich mich zurücklehnen und sagen: „Ich hab´s ja immer schon gewußt!“

„Es ist genug!“ – wie gut ich diesen Elia verstehe! „Und der Engel des Herrn rührte ihn an und sprach: `Steh auf und iß, denn Du hast einen weiten Weg vor Dir!´“, so geht die Geschichte mit Elia weiter. Von wegen Ruhe, von wegen sich zurückziehen. Weiter geht’s!
Liebe Leserinnen und Leser, uns geht es nicht anderes als diesem Propheten. Steh auf und iß, denn Du hast einen weiten Weg vor Dir. Es gehört zu unserem Leben, sich immer wieder mit anderen kulturellen Einflüssen auseinanderzusetzen, fremden Religionen ebenso wie durch den Kommerz gepuschte „Feste“ wie Helloween. Also werde auch ich mich wieder aufrappeln und meinen Glauben, meine Kultur leben und werben, erklären und zeigen, was Reformationstag bedeutet, aber nicht hier. Da müssen Sie sich schon selber auf den Weg machen, am Sonntag zum Gottesdienst beispielsweise. Steh auf und iß, Du hast einen weiten weg vor Dir!

Ihr Th.-M. Robscheit

Oktober 2010