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Weihnachten – immer länger als man denkt

„Schade, dass Weihnachten schon vorbei ist!“ sagt der kleine Junge an der Supermarktkasse. Wehmütig schaut er auf die Lebkuchenhaufen, die jetzt zum Sonderpreis verkauft werden.
Und es stimmt. Wir haben uns angewöhnt, dem Weihnachtsfest vor allem vom 1. bis zum 24. Dezember, höchstens noch bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Historisch gesehen entspricht das aber nicht der Tradition: die Zeit des Advents ist – ganz streng genommen – eine Zeit der Erwartung, der Hoffnung – und auch der Buße. Eine Fastenzeit, die auf das Eigentliche vorbereiten soll: das Kommen Gottes in die Welt als Kind, das ab dem 25.12. mit einer langen Freudenzeit gefeiert wird. Sie erstreckt sich weit in das neue Jahr hinein.
Was ihr Ende betrifft, gibt es unterschiedliche Bräuche und regionale Gewohnheiten. Klassischerweise bildet der 2. Februar den Schlusspunkt: An Mariä Lichtmess kommt der Weihnachtsfestkreis an sein Ziel. Der Blick wendet sich dann Richtung Passions- und Osterzeit.

 

PS: Neuerungen im liturgischen Kalender, die erst seit 2019 gelten sind sehr übersichtlich hier aufgelistet: Kirchenjahr

Kleinromstedt im Advent 2019

Im Dezember 2019 öffnete die Kirche zu Kleinromstedt an drei Tagen ihre Türen: Kleinromstedt im Advent 2019
Die Kleinromstedter Konfis

Am 04.12.2019 beteiligten sich die Kleinromstedter Konfirmanden am lebendigen Adventskalender der Kirchgemeinde Großschwabhausen. Zur Einstimmung in die Adventszeit läuteten die Glocken, gefolgt von wundervollen weihnachtlichen Melodien. Andreas Tittmann spielte Geige und Olaf Reimann die Orgel. Pastorin Anne Brisgen stimmte mit ihren Worten auf die kommende weihnachtliche Zeit ein, es wurde gemeinsam gesungen und die Kleinromstedter Konfirmanden trugen ein weihnachtliches Gedicht vor. Im Anschluss standen Tee, Stollen, Plätzchen, Obst und allerlei andere Naschereien bereit und der Abend konnte in gemütlicher, weihnachtlicher Stimmung ausklingen.

Weihnachtsmarkt am 14.12.

Kleinromstedt im Advent 2019Der nächste Anlass sich in der Kleinromstedter Kirche zu treffen fand anlässlich des Kleinromstedter Weihnachtsmarktes am 14.12.2019 , organisiert vom Kirmesverein Kleinromstedt, statt. Der Auftakt des Weihnachtsmarktes beginnt traditionell in der Kirche. Der Kleinromstedter Chor hatte eigens hierfür, unter der Leitung von Beate Burkert, weihnachtliche Lieder einstudiert, welche von ihr auf dem Piano und von Andreas Tittmann auf der Geige begleitet wurden (einige Lieder wurden auch a capella vorgetragen). Auch der Kleinromstedter Kinderchor trug Lieder vor. Maria Reimann hatte hierzu mit den Kindern in wochenlangen Proben die Lieder einstudiert. Dominik Kessler trug eine Weihnachtsgeschichte vor, welche sehr zum Nachdenken anregte. Auch die Kleinromstedter Konfirmanden beteiligten sich mit einem weihnachtlichen Gedicht. Vikar Christoph Rätz fand wundervolle Worte, die alle Anwesenden noch weihnachtlicher einstimmten. Jasmin Tittmann spielte, begleitet von Beate Burkert auf der Orgel, das bekannte „Air“ von Johann Sebastian Bach auf der Geige. Im Anschluss konnte auf dem Kleinromstedter Weihnachtsmarkt bei Bratwurst, Stollen und Glühwein, in Anwesenheit des Weihnachtsmannes, der Abend entspannt enden.

Heiliger Abend

Auch am 24.12. läuteten die Glocken der Kleinromstedter Kirche öffnete erneut ihre Türen. Auch in diesem Jahr hatte Ulrich Stiebritz wieder mit rund 20 Kindern ein Krippenspiel einstudiert.
Musikalisch untermalt wurde das Krippenspiel durch die weihnachtlichen Klänge der Geigen, gespielt von Jasmin und Andreas Tittmann. Am Weihnachtsbaum, der wie jedes Jahr Ende Dezember die Kirche schmückt, brannten die Kerzen. Viele Helfer haben in ihrer Freizeit eine Kulisse geschaffen, in der die Überlieferung von Bethlehem durch die Kinder wieder lebendig wurde und Herr Dr. Schwarz stimmte nicht nur mit seinen Worten, sondern auch mit weihnachtlichen Klängen auf der Trompete alle Anwesenden noch ein bisschen weihnachtlicher ein.
Beim gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern, begleitet von Olaf Reimann an der Orgel, wurde allen noch ein bisschen wärmer ums Herz…

Der Sprengel-Rat Kleinromstedt möchte sich an dieser Stelle bei allen Helferinnen und Helfern bedanken! Ohne so viele helfende Hände und Unterstützung wäre dies alles nicht möglich! Wir wünschen allen Gottes Segen für das neue Jahr!
Der Sprengelrat Kleinromstedt

Jetzt reicht´s!

This entry is part 98 of 106 in the series geistliches Wort
Jetzt reicht´s!

Jetzt reicht´s!“, diesen Ausspruch, liebe Leserinnen und Leser, kennen sie sicherlich alle. wahrscheinlich kommt er auch gelegentlich über Ihre Lippen. Heute, zwei Tage vor heilig Abend, vielleicht? Eigentlich kommt erst noch der vierte Advent, Besinnlichkeit; aber dafür fehlt einfach der Nerv. Es reicht!

Die selben Äußerungen hören wir auch immer wieder von aufgeregten Bürgern; kürzlich z.B. von den Apoldaer Gelbwesten. Und natürlich soll die Parallele zur Wende 89 hergestellt werden. Doch das ist nur leere Hülse. Denn abgesehen davon, dass die Wende im Gebet für Frieden, weltweite Gerechtigkeit und Umweltschutz begonnen hatte, ist der gravierende Unterschied, dass wir damals nicht gegen alles mögliche waren, was uns nicht gepaßt hat (& das war eine Menge!), sondern für eine offene, freie und demokratische Gesellschaft. Und selbst als die eigentliche „Wende“ vollzogen war, haben Menschen nicht gegen die DDR-Mark aufbegehrt, sondern für eine einheitliche Währung, die D-Mark. Nur gegen etwas zu sein, bringt die Gesellschaft nicht voran, im Gegenteil! Dort wo Menschen Visionen, Träume und Ziele haben und dafür eintreten, verändern sie die Welt. Es hilft einen von Hartz IV betroffenen Kind oder einem vereinsamten alten Menschen nicht, über ungerechte Verteilung zu lamentieren; sich bei der Tafel zu engagieren, Pakete zu packen oder Besuche zu machen, dagegen schon.

Aber darum geht es ja in diesem geistlichen Wort gar nicht! Sondern darum, dass Ihnen der Streß vor Weihnachten reicht und sie zu keiner Besinnlichkeit finden. Darüber, liebe Leserinnen und Leser, können Sie zu recht heftig klagen. Sie könnten aber auch etwas für Ihre Seele tun: heute 17:00 in die Lutherkirche gehen, der Advents- & Weihnachtsmusik lauschen, vielleicht ein bißchen mitsingen & Ihrer gehetzten Seele eine Stunde Adventsbesinnung gönnen.

Einen besinnlichen vierten Advent wünscht Ihnen Ihr Pfr. Th.-M. Robscheit

Erschienen als geistliches Wort „Durch die Zeit treiben“ am 22. 12.  2018  in der Apoldaer Ausgabe der Thüringer Allgemeinen.

Klasse 7b der Pestalozzischule in Sulzbach

Die Klasse 7b der Pestalozzischule Apolda wanderten am 21.12.2017 nach Sulzbach. Dort erwartete sie ein Frühstück im Gemeindehaus. In der Sulzbacher Kirche sangen die Schüler zwei Weihnachtslieder, es gab eine weihnachtliche Geschichte über die Bedeutung des Weihnachtsbaumes und zum Abschluss wurde noch ein Gebet gesprochen. Anschließend wurde im Gemeinderaum gewichtelt und danach lief die Klasse, hoffentlich in Weihnachtsstimmung, zurück nach Apolda.

Klasse 7b der Pestalozzischule in Sulzbach

 

24. 12. Krippenspiele + Gottesdienste

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24.12.

15:00 Sulzbach mit Krippenspiel

16:00 Großromstedt

16:00 Oberndorf mit Krippenspiel

16:30 Kleinromstedt mit Krippenspiel

16:30 Sporthalle mit Krippenspiel

17:00 Kapellendorf mit Krippenspiel

17:00 Hammerstedt mit Krippenspiel

18:30 MK

22:00 MK:
musikalischen Christnachtfeier mit dem Vokalkreis Apolda

25.12.16

10:00 Herressen

10:00 MK musikalischer Weihnachtsgottesdienst Werke u.a. von Corelli, Bach und Reger zu Gehör, die zwischen Besinnung, Freude und pastoralem Schwung pendeln.

31.12.16

18:00 Großromstedt; Lichtergottesdienst

01.01.17

10:00 Herressen

18:00 MK: Das neue Jahr wird musikalisch vom Kirchenchor Kapellendorf eingeleitet. Im Gottesdienst erklingt Chormusik aus 5 Jahrhunderten und mehreren Nationen.

Wie lange ist Weihnachten?

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Wie lange ist Weihnachten?

 

Liebe Leserinnen & Leser!

„Wie geht’s Ihrem Weihnachtsbaum?“
„Der ist längst weg!“, sagen die einen, die anderen haben sich das für dieses Wochenende vorgenommen. Nur der Stern und die Lichterketten bleiben noch hängen – doch das hat oft weniger mit dem Gefühl für den Festkalender zu tun, als mit persönlicher Bequemlichkeit!
„Ja, wie lange ist denn Weihnachten?“ – werden Sie fragen. Die Antwort darauf ist aber keineswegs so einfach (vgl. Kirchenjahr). Auf alle Fälle vom 25. 12. bis zum 6.1., darin sind sich alle Christen einig. Nach katholischen Brauch geht die Weihnachtszeit dann aber noch bis zum Sonntag nach Epiphanias (10.1.). Nun kommt das Aber: in der katholischen Tradition endet die Weihnachtszeit bis 1970 erst am 2. 2.; für die Protestanten am letzten Sonntag nach Epiphanias (der sich wegen des Osterfestes jährlich verschiebt, in diesem Jahr 17.1.).

„Und nun?“. Vielleicht ist der Plan, am Wochenende den Baum abzuschmücken und in Ruhe alles wieder schön einzupacken, gar nicht schlecht: Weihnachtsmusik, ein bißchen Wehmut & etwas Vorfreude. auf nächstes Jahr.

Genug geschrieben, ich werde jetzt meinen vorletzten Stollen buttern! Und der Stern wird nächste Woche abgenommen! Da ist die Weihnachtszeit endgültig vorbei!

Gottesdienste am Heiligen Abend und zu Weihnachten 2015

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Gottesdienste Heilig Abend 2015

15:00 Sulzbach, mit Krippenspiel; das Friedenslicht aus Bethlehem kann mitgenommen werden
15:30 Oberndorf mit Krippenspiel; das Friedenslicht aus Bethlehem kann mitgenommen werden
16:00 Großromstedt das Friedenslicht aus Bethlehem kann mitgenommen werden
16:30 Kleinromstedt mit Krippenspiel
17:00 Kapellendorf, mit Krippenspiel; das Friedenslicht aus Bethlehem kann mitgenommen werden
17:00 Hammerstedt, das Friedenslicht aus Bethlehem kann mitgenommen werden
22:00 Lutherkirche

 

1. Weihnachtsfeiertag (26.12.)

09:00 Carolinenheim
10:00 Martinskirche

2. Weihnachtsfeiertag (27.12.)

09:00 Frankendorf
10:00 Herressen

 

Jahreswechsel

31.12. 18:00 Großromstedt
01.01. 10:00 Herressen

 

Gottesdienste in Apolda

In der heutigen (24.12.) Ausgabe der TA erfahren Sie wichtige Gedanken zur Predigt

Gottesdienst 24.12.15 Gottesdienst krippenspiel Weihnachten Weihnachtsgottesdienst Friedenslicht